Dusaulx - Passion du Jeu - 1779






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De Leidenschaft des Spiels, von Jean Dusaulx, Erstausgabe 1779, Paris, L’Imprimerie de Monsieur, Französisch, Lederband, 640 Seiten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DUSAULX (Jean). Von der Leidenschaft zum Spiel, von alten Zeiten bis heute. Paris, L'Imprimerie de Monsieur, 1779. Zwei Teile in einem Band, In-8 (20 cm) mit XXXVII-267 Seiten, 335 Seiten, Einbandvignette graviert, Bordüren und Culs-de-lampe. ORIGINALAUFLAGE zu Ehren des Bruders Ludwig XVI., dem zukünftigen Ludwig XVIII., gedruckt an der Adresse der Imprimerie de Monsieur, Titelornament mit königlichen Waffen auf Holz graviert. Werk in zwei Teilen, in dem der Autor die lange Geschichte der Spielleidenschaft analysiert, ihre Ursprünge, ihren Einfluss auf die Gesellschaft und die wirtschaftlichen sowie sozialen Tendenzen, die ihre Entwicklung geprägt haben. Jean Dusaulx (1728–1799), Mitglied der Französischen Akademie, bietet eine Reflexion, die Gelehrsamkeit, Moral und soziale Kritik verbindet. Herkunft: Ex-Libris des Buchhändlers Nyon am Gegenblech. EINBAND: Vollleder in Havanna-Marmorierung, hochwertig; Rücken mit erhabenen Nerven, Caissons und goldenen Schmuckelementen, Titelstein in rotem Maroquin. Goldrahmen an den Deckelrändern. Getuschte Endblätter. ZUSTAND: eine abgetäuschte Ecke, unten am zweiten Falz restauriert, ansonsten Einband in sehr gutem Zustand. Vereinzelt Flecken, leichte Wasserrandbildung am Anfang. Angenehmer Zeitgenossenschaftsband, Innenraum sauber und frisch.
VIZIO O PROFESSIONE ? IL GIOCO COME SISTEMA DI VITA NELL’ANCIEN RÉGIME
Erste Ausgabe eines Werks, das zugleich elegant wie scharfzüngig ist, in dem Jean Dusaulx das Spielleidenschaft als historisches, soziales und wirtschaftliches Phänomen analysiert. Der Band, der dem Bruder von Ludwig XVI. (dem zukünftigen Ludwig XVIII.) gewidmet ist, fügt sich in das späte aufgeklärte Klima ein, in dem Laster nicht mehr nur Moralphilosophie, sondern Gegenstand rationaler Untersuchungen ist. Zwischen klassischer Gelehrsamkeit und zeitgenössischer Beobachtung konstruiert Dusaulx eine Genealogie des Spiels als universellen menschlichen Triebs, und enthüllt seine tiefe Verbindung zu Risiko, Macht und der Instabilität des Schicksals.
MARKET VALUE
Indikativer Bereich: 1.200 – 2.000 Euro
Exemplare in zeitgenössischem, gut erhaltenem Einband, wie das vorliegende, können 2.500 Euro erreichen, insbesondere mit interessanten Provenienzen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zwei Teile in einem Band: XXXVII, 267 S.; 335 S. Titelblatt mit gravierter Vignette, Vorhandensein von Bordüren und Culs-de-lampe.
Zeitgenössischer Ganzledereinband in havannamarmoriertem Glanzleder; Rücken mit Ornamente und goldenen Fregien; Titelzettel aus rotem Maroquin; goldene Ziereinrahmungen an den Tafeln; gesprenkelte Schnitte, Gebrauchsspuren.
Der Einband ist sehr gut erhalten. Innenraum frisch, mit wenigen Fisuren.
In alten Büchern, die eine jahrhundertelange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
FULL TITLE AND AUTHOR
De la Passion du Jeu, depuis les temps anciens jusqu'à nos jours.
Paris, L’Imprimerie de Monsieur, 1779.
Dusaulx, Jean.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Symbolische Arbeit des späten französischen Aufklärungszeitalters, behandelt das Traktat von Dusaulx das Glücksspiel als totalphänomenales Phänomen, das von der Antike bis zur Gesellschaft des Ancien Régime reicht. Es handelt sich nicht um ein bloß moralisches Pamphlet, sondern um eine echte proto-soziologische Analyse: Das Spiel tritt als Instrument auf, das wirtschaftliche Strukturen, soziale Spannungen und kollektive Illusionen widerspiegelt.
Die Widmung an den zukünftigen Ludwig XVIII. und der Druck in der Imprimerie de Monsieur stellen das Werk in einen aristokratischen und politischen Kontext, in dem das Spiel zugleich verbreitete Praxis der Eliten und Gegenstand moralischer und finanzieller Bedenken ist. Der Text vorhergesehen moderne Überlegungen zu Risiko, Spekulation und Abhängigkeit, was ihn erstaunlich aktuell macht.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Jean Dusaulx (1728–1799) war Schriftsteller und Mitglied der Académie française. Typische Figur des aufklärerischen Intellektuellen, verband Gelehrsamkeit mit moralischem Engagement und widmete sich historischen, philosophischen und sozialen Werken. Sein Stil spiegelt die Spannung zwischen Rationalität und Kritik der Sitten wider, mit besonderem Augenmerk auf kollektives Verhalten und seine ethischen Implikationen.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Originalausgabe von 1779, in Paris bei der Imprimerie de Monsieur gedruckt, Werk, das sich in gebildeten und aristokratischen Kreisen verbreitete, aber nicht breite Volkverbreitung fand und so die relative Seltenheit gut erhaltener Exemplare heute auf dem Markt beeinflusst.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
BnF (Bibliothèque nationale de France), catalogue général, notice Dusaulx, 1779
WorldCat, bibliografischer Datensatz De la passion du jeu
ICCU / OPAC SBN, Exemplare in italienischen Bibliotheken verzeichnet (spezifische Prüfung empfohlen)
Darnton, Robert, The Literary Underground of the Old Regime, pp. 95–120
Chartier, Roger, Les origines culturelles de la Révolution française, pp. 210–240
Huizinga, Johan, Homo Ludens, passim (für den theoretischen Kontext zum Spiel)
Caillois, Roger, Les jeux et les hommes, pp. 9–45
Der Verkäufer stellt sich vor
DUSAULX (Jean). Von der Leidenschaft zum Spiel, von alten Zeiten bis heute. Paris, L'Imprimerie de Monsieur, 1779. Zwei Teile in einem Band, In-8 (20 cm) mit XXXVII-267 Seiten, 335 Seiten, Einbandvignette graviert, Bordüren und Culs-de-lampe. ORIGINALAUFLAGE zu Ehren des Bruders Ludwig XVI., dem zukünftigen Ludwig XVIII., gedruckt an der Adresse der Imprimerie de Monsieur, Titelornament mit königlichen Waffen auf Holz graviert. Werk in zwei Teilen, in dem der Autor die lange Geschichte der Spielleidenschaft analysiert, ihre Ursprünge, ihren Einfluss auf die Gesellschaft und die wirtschaftlichen sowie sozialen Tendenzen, die ihre Entwicklung geprägt haben. Jean Dusaulx (1728–1799), Mitglied der Französischen Akademie, bietet eine Reflexion, die Gelehrsamkeit, Moral und soziale Kritik verbindet. Herkunft: Ex-Libris des Buchhändlers Nyon am Gegenblech. EINBAND: Vollleder in Havanna-Marmorierung, hochwertig; Rücken mit erhabenen Nerven, Caissons und goldenen Schmuckelementen, Titelstein in rotem Maroquin. Goldrahmen an den Deckelrändern. Getuschte Endblätter. ZUSTAND: eine abgetäuschte Ecke, unten am zweiten Falz restauriert, ansonsten Einband in sehr gutem Zustand. Vereinzelt Flecken, leichte Wasserrandbildung am Anfang. Angenehmer Zeitgenossenschaftsband, Innenraum sauber und frisch.
VIZIO O PROFESSIONE ? IL GIOCO COME SISTEMA DI VITA NELL’ANCIEN RÉGIME
Erste Ausgabe eines Werks, das zugleich elegant wie scharfzüngig ist, in dem Jean Dusaulx das Spielleidenschaft als historisches, soziales und wirtschaftliches Phänomen analysiert. Der Band, der dem Bruder von Ludwig XVI. (dem zukünftigen Ludwig XVIII.) gewidmet ist, fügt sich in das späte aufgeklärte Klima ein, in dem Laster nicht mehr nur Moralphilosophie, sondern Gegenstand rationaler Untersuchungen ist. Zwischen klassischer Gelehrsamkeit und zeitgenössischer Beobachtung konstruiert Dusaulx eine Genealogie des Spiels als universellen menschlichen Triebs, und enthüllt seine tiefe Verbindung zu Risiko, Macht und der Instabilität des Schicksals.
MARKET VALUE
Indikativer Bereich: 1.200 – 2.000 Euro
Exemplare in zeitgenössischem, gut erhaltenem Einband, wie das vorliegende, können 2.500 Euro erreichen, insbesondere mit interessanten Provenienzen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zwei Teile in einem Band: XXXVII, 267 S.; 335 S. Titelblatt mit gravierter Vignette, Vorhandensein von Bordüren und Culs-de-lampe.
Zeitgenössischer Ganzledereinband in havannamarmoriertem Glanzleder; Rücken mit Ornamente und goldenen Fregien; Titelzettel aus rotem Maroquin; goldene Ziereinrahmungen an den Tafeln; gesprenkelte Schnitte, Gebrauchsspuren.
Der Einband ist sehr gut erhalten. Innenraum frisch, mit wenigen Fisuren.
In alten Büchern, die eine jahrhundertelange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
FULL TITLE AND AUTHOR
De la Passion du Jeu, depuis les temps anciens jusqu'à nos jours.
Paris, L’Imprimerie de Monsieur, 1779.
Dusaulx, Jean.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Symbolische Arbeit des späten französischen Aufklärungszeitalters, behandelt das Traktat von Dusaulx das Glücksspiel als totalphänomenales Phänomen, das von der Antike bis zur Gesellschaft des Ancien Régime reicht. Es handelt sich nicht um ein bloß moralisches Pamphlet, sondern um eine echte proto-soziologische Analyse: Das Spiel tritt als Instrument auf, das wirtschaftliche Strukturen, soziale Spannungen und kollektive Illusionen widerspiegelt.
Die Widmung an den zukünftigen Ludwig XVIII. und der Druck in der Imprimerie de Monsieur stellen das Werk in einen aristokratischen und politischen Kontext, in dem das Spiel zugleich verbreitete Praxis der Eliten und Gegenstand moralischer und finanzieller Bedenken ist. Der Text vorhergesehen moderne Überlegungen zu Risiko, Spekulation und Abhängigkeit, was ihn erstaunlich aktuell macht.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Jean Dusaulx (1728–1799) war Schriftsteller und Mitglied der Académie française. Typische Figur des aufklärerischen Intellektuellen, verband Gelehrsamkeit mit moralischem Engagement und widmete sich historischen, philosophischen und sozialen Werken. Sein Stil spiegelt die Spannung zwischen Rationalität und Kritik der Sitten wider, mit besonderem Augenmerk auf kollektives Verhalten und seine ethischen Implikationen.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Originalausgabe von 1779, in Paris bei der Imprimerie de Monsieur gedruckt, Werk, das sich in gebildeten und aristokratischen Kreisen verbreitete, aber nicht breite Volkverbreitung fand und so die relative Seltenheit gut erhaltener Exemplare heute auf dem Markt beeinflusst.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
BnF (Bibliothèque nationale de France), catalogue général, notice Dusaulx, 1779
WorldCat, bibliografischer Datensatz De la passion du jeu
ICCU / OPAC SBN, Exemplare in italienischen Bibliotheken verzeichnet (spezifische Prüfung empfohlen)
Darnton, Robert, The Literary Underground of the Old Regime, pp. 95–120
Chartier, Roger, Les origines culturelles de la Révolution française, pp. 210–240
Huizinga, Johan, Homo Ludens, passim (für den theoretischen Kontext zum Spiel)
Caillois, Roger, Les jeux et les hommes, pp. 9–45
