Daniel - Milice Françoise - 1728





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DIE MASCHINE DES KRIEGES: DAS FRANKREICH LUIJ XIV AUS DEM SCHLACHTFELD GEDACHT
Dieses imposante Werk in zwei Bänden, veröffentlicht im 18. Jahrhundert und der Geschichte der französischen Miliz gewidmet, gehört zu den systematischsten Rekonstruktionen der militärischen Organisation Frankreichs von den Anfängen bis zum Königreich Ludwig XIV. Verfasst vom Jesuiten Gabriel Daniel, dem offiziellen Historiografen des Königs Sonne, verbindet das Werk Gelehrtenfokus, enzyklopäbische Ambition und politische Funktion und bietet eine Warhnehmung des Krieges als Instrument von Ordnung und Staatsmacht. Die zahlreichen Kupferstiche bereichern den Text mit einer visuell außerordentlich eindrucksvollen Dimension und verwandeln den Band in ein echtes technisches und ikonografisches Repertorium der Militärkunst zwischen Antike und Neuzeit.
MARKTWERTE
Die illustrierten Ausgaben der Histoire de la milice françoise mit vollständigen Tafeln liegen in der Regel zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Vollständige Exemplare der 70 Kupferstiche, in zeitgenössischer Bindung und in guter Verfassung, können die genannten Beträge erreichen oder überschreiten.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zwei Bände, zeitgenössische Volllederbindung mit marmornierten Deckeln, Rücken mit Bundprägungen aus Gold, roter Schnitt; Gebrauchsspuren. 70 Kupferstiche, die antike und moderne Waffen, Schlachtpläne, Festungswerke, Militärinstrumente, Trachten und Abzeichen darstellen. Innen befinden sich vereinzelt Leimflecken und Braunfäule, Stärkung der Seiten 333–360 des ersten Bandes, Frontispiz des zweiten Bandes restauriert mit Integrierung des fleur-de-lis-Emblems. Provenienz handschriftlich zeitgenössisch: Siouville „aîné“. In antiquarischer Buchkunde können bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer festgestellt werden. Seitenangaben: (4); 6nn; 38; 626; (6). (4); 20; 770; 2nn; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Histoire de la milice françoise, et des changemens qui s’y sont faits depuis l’établissement de la monarchie françoise dans les Gaules, jusqu’à la fin du règne de Louis Le Grand.
Paris, Chez La Veuve Saugrain & Pierre Prault; Cailleau; Bordelet, 1728.
Gabriel Daniel.
KONTEXT UND BETRACHTUNG
Das Werk steht im Kontext des Aufbaus des militärischen Gedächtnisses Frankreichs in der Moderne. Daniel, offizieller Historiograf von Ludwig XIV., beschränkt sich nicht darauf, die Entwicklung der Militärinstitutionen zu schildern, sondern bietet eine celebrative und systematische Lesart, die der Legitimierung der monarchischen Macht dient.
Besonders bedeutsam ist die Breite der behandelten Themen: Ausbildung der Truppen, Organisation der Legionen, Entwicklung der Infanterie und des Kavallerie, Techniken von Angriff und Verteidigung, militärische Hierarchien und Symbolik der Abzeichen.
Die 70 Kupferstiche bilden einen ikonografischen Kosmos von großem Wert, der nicht nur die technische Entwicklung von Waffen und Festungen dokumentiert, sondern auch das visuelle Kriegsvorstellungsbild des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Werk präsentiert sich thus als Brücke zwischen historischer Gelehrsamkeit und militärischem Handbuch.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Gabriel Daniel (1649–1728), französischer Jesuit, war einer der führenden offiziellen Historiker der Monarchie Ludwigs XIV. Verfasser zahlreicher historischer Werke, darunter eine berühmte Histoire de France, zeichnete er sich durch seinen systematischen Ansatz und den Willen aus, die historische Erzählung mit einer didaktischen und politischen Funktion zu verbinden. Sein Werk spiegelt das kulturelle Klima des Frankreichs des Großen Jahrhunderts wider, geprägt von Zentralisierung des Wissens und ideologische Kontrolle der Geschichte.
DAS DRUCKGESCHICHTLICHE UND VERBREITUNG
Ende 1721 erstmals veröffentlicht, fand das Werk in militärischen und akademischen Kreisen Europas eine gute Verbreitung. Die folgenden Ausgaben und Neuauflagen belegen das anhaltende Interesse an der französischen Militärgeschichte und an der Figur Ludwig XIV. als Vorbild eines Kriegsmonarchen.
Die Anwesenheit detaillierter Kupferstiche trug zum verlegerischen Erfolg des Werks bei und machte es zu einer Referenzquelle für Gelehrte, Offiziere und Sammler.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Colas, Bibliographie générale du costume et de la mode, Nr. 796.
DBS, Bd. II, Sp. 1812, Nr. 32 (andere Ausgaben).
ICCU/OPAC SBN, Datensätze zu den Ausgaben der Histoire de la milice françoise.
Catalogue de la Bibliothèque nationale de France, Einträge zu Gabriel Daniel.
Der Verkäufer stellt sich vor
DIE MASCHINE DES KRIEGES: DAS FRANKREICH LUIJ XIV AUS DEM SCHLACHTFELD GEDACHT
Dieses imposante Werk in zwei Bänden, veröffentlicht im 18. Jahrhundert und der Geschichte der französischen Miliz gewidmet, gehört zu den systematischsten Rekonstruktionen der militärischen Organisation Frankreichs von den Anfängen bis zum Königreich Ludwig XIV. Verfasst vom Jesuiten Gabriel Daniel, dem offiziellen Historiografen des Königs Sonne, verbindet das Werk Gelehrtenfokus, enzyklopäbische Ambition und politische Funktion und bietet eine Warhnehmung des Krieges als Instrument von Ordnung und Staatsmacht. Die zahlreichen Kupferstiche bereichern den Text mit einer visuell außerordentlich eindrucksvollen Dimension und verwandeln den Band in ein echtes technisches und ikonografisches Repertorium der Militärkunst zwischen Antike und Neuzeit.
MARKTWERTE
Die illustrierten Ausgaben der Histoire de la milice françoise mit vollständigen Tafeln liegen in der Regel zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Vollständige Exemplare der 70 Kupferstiche, in zeitgenössischer Bindung und in guter Verfassung, können die genannten Beträge erreichen oder überschreiten.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zwei Bände, zeitgenössische Volllederbindung mit marmornierten Deckeln, Rücken mit Bundprägungen aus Gold, roter Schnitt; Gebrauchsspuren. 70 Kupferstiche, die antike und moderne Waffen, Schlachtpläne, Festungswerke, Militärinstrumente, Trachten und Abzeichen darstellen. Innen befinden sich vereinzelt Leimflecken und Braunfäule, Stärkung der Seiten 333–360 des ersten Bandes, Frontispiz des zweiten Bandes restauriert mit Integrierung des fleur-de-lis-Emblems. Provenienz handschriftlich zeitgenössisch: Siouville „aîné“. In antiquarischer Buchkunde können bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer festgestellt werden. Seitenangaben: (4); 6nn; 38; 626; (6). (4); 20; 770; 2nn; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Histoire de la milice françoise, et des changemens qui s’y sont faits depuis l’établissement de la monarchie françoise dans les Gaules, jusqu’à la fin du règne de Louis Le Grand.
Paris, Chez La Veuve Saugrain & Pierre Prault; Cailleau; Bordelet, 1728.
Gabriel Daniel.
KONTEXT UND BETRACHTUNG
Das Werk steht im Kontext des Aufbaus des militärischen Gedächtnisses Frankreichs in der Moderne. Daniel, offizieller Historiograf von Ludwig XIV., beschränkt sich nicht darauf, die Entwicklung der Militärinstitutionen zu schildern, sondern bietet eine celebrative und systematische Lesart, die der Legitimierung der monarchischen Macht dient.
Besonders bedeutsam ist die Breite der behandelten Themen: Ausbildung der Truppen, Organisation der Legionen, Entwicklung der Infanterie und des Kavallerie, Techniken von Angriff und Verteidigung, militärische Hierarchien und Symbolik der Abzeichen.
Die 70 Kupferstiche bilden einen ikonografischen Kosmos von großem Wert, der nicht nur die technische Entwicklung von Waffen und Festungen dokumentiert, sondern auch das visuelle Kriegsvorstellungsbild des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Werk präsentiert sich thus als Brücke zwischen historischer Gelehrsamkeit und militärischem Handbuch.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Gabriel Daniel (1649–1728), französischer Jesuit, war einer der führenden offiziellen Historiker der Monarchie Ludwigs XIV. Verfasser zahlreicher historischer Werke, darunter eine berühmte Histoire de France, zeichnete er sich durch seinen systematischen Ansatz und den Willen aus, die historische Erzählung mit einer didaktischen und politischen Funktion zu verbinden. Sein Werk spiegelt das kulturelle Klima des Frankreichs des Großen Jahrhunderts wider, geprägt von Zentralisierung des Wissens und ideologische Kontrolle der Geschichte.
DAS DRUCKGESCHICHTLICHE UND VERBREITUNG
Ende 1721 erstmals veröffentlicht, fand das Werk in militärischen und akademischen Kreisen Europas eine gute Verbreitung. Die folgenden Ausgaben und Neuauflagen belegen das anhaltende Interesse an der französischen Militärgeschichte und an der Figur Ludwig XIV. als Vorbild eines Kriegsmonarchen.
Die Anwesenheit detaillierter Kupferstiche trug zum verlegerischen Erfolg des Werks bei und machte es zu einer Referenzquelle für Gelehrte, Offiziere und Sammler.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Colas, Bibliographie générale du costume et de la mode, Nr. 796.
DBS, Bd. II, Sp. 1812, Nr. 32 (andere Ausgaben).
ICCU/OPAC SBN, Datensätze zu den Ausgaben der Histoire de la milice françoise.
Catalogue de la Bibliothèque nationale de France, Einträge zu Gabriel Daniel.
