Petrucelli - Aritmetica e Geometria Pratica - 1768





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
REICHES HANDSCHRIFTLICHES MANUSKRIPT DES SIEBZEHNTEN JAHRHUNDERTS: ZWISCHEN PRAKTIK, MASSE UND ENTwurf
Rarer und faszinierender Handatlas der Mathematik und praktischen Geometrie, bestimmt für einen konkreten und alltagstauglichen Gebrauch eher als für die Wissenschaft, in dem Theorie und Anwendung in direkter, fast handwerklicher Form koexistieren. Der Band zeichnet sich durch die Fülle von mit der Hand gezogenen Diagrammen, Anwendungsbeispielen (Flächenmessung, Fässer, Böden, Vielecke) und eine lebendige Schrift aus, die einen didaktischen oder beruflichen Kontext verraten. Es handelt sich um ein kostbares Dokument der technischen Kultur zwischen dem Sechzehnten und dem Achtzehnten Jahrhundert, in dem sich die Mathematik aus den Universitäten löst und sich in Handwerkern, Vermessern und Architekten verankert.
MARKET VALUE
Für ähnliche technische Handschriften mit mathematisch-praktischem Charakter verzeichnet der Markt üblicherweise Werte zwischen 800 und 2.000 Euro, mit Höchstwerten bei reichhaltiger ikonografischer Ausstattung, guter Erhaltung und präziserer Zuschreibung.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössische Pergamentbindung in getragenem Voll-Pergament, Gebrauchsspuren; Rücken mit handschriftlicher Beschriftung. Der Text vollständig handschriftlich in braunem Tinte, mit zahlreichen geometrischen Figuren, die im Text mit der Hand gezeichnet wurden (Diagramme, Proportionsschemata, feste Formen und praktische Anwendungen). Blätter mit einigen Flecken und Vergilbung. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. (8); 572; 16nn; (24); 6nn; (2); 10nn; (6).
FULL TITLE AND AUTHOR
Instutionen der Arithmetik und praktischen Geometrie.
Castelfranco, 1768.
D. Giovanni Petrucelli.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Das Manuskript gehört zur Tradition der italienischen praktischen Mathematik, entwickelt zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, bestimmt für Kaufleute, Techniker, Vermesser und Architekten. Im Gegensatz zu theoretischen Abhandlungen ist hier das Wissen auf Gebrauch ausgerichtet: Flächenberechnungen, indirekte Messungen, Proportionen, geometrische Konstruktionen, die auf reale Objekte angewendet werden (wie Fässer und Böden). Besonders interessant ist die Präsenz konkreter Beispiele und operativer Erklärungen, die eine empirische Didaktik widerspiegeln, vermutlich verknüpft mit einem lokalen oder beruflichen Kontext. Die handgezeichneten Figuren sind keine bloßen Ornamente, sondern Arbeitsmittel, Zeichen für ein Wissen, das durch Praxis überliefert wurde.
Diese Art von Manuskripten stellt eine primäre Quelle für die Geschichte der Verbreitung der Mathematik außerhalb universitärer Kreise dar, indem sie den Übergang vom theoretischen Wissen zum angewandten Wissen dokumentiert, oft im handwerklichen oder kirchlichen Bereich.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Giovanni Petrucelli, ein im frühen 18. Jahrhundert aktiver Geistlicher, ist eine wenig gut dokumentierte Persönlichkeit, doch das Manuskript deutet auf eine Rolle als Dozent oder Verfasser didaktischer Texte für Studenten oder Praktiker hin. Sein Werk platziert sich im Trend der italienischen Tradition der angewandten Mathematik, in der der Klerus oft eine fundamentale Rolle bei der Weitergabe technischen Wissens spielte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Da es sich um ein Manuskript handelt, gehört das Werk keiner gedruckten Verlegertradition an, sondern eher einem begrenzten und selektiven Umlauf. Es ist plausibel, dass der Text für den internen Gebrauch (Unterricht, technische Ausbildung) bestimmt war und dass nur wenige Exemplare existieren, wenn nicht gar Unikate. Dies erhöht seinen historischen und sammlerischen Wert, besonders im Hinblick auf die Geschichte der wissenschaftlichen Didaktik.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Cajori, F., A History of Mathematical Notations, Chicago, 1928, S. 150–180
Kline, M., Mathematical Thought from Ancient to Modern Times, New York, 1972, Bd. II, S. 395–420
Grendler, P., Schooling in Renaissance Italy, Baltimore, 1989, S. 210–245
ICCU/OPAC SBN: keine direkte Entsprechung identifiziert (manuskript nicht erfasst)
Smith, D.E., History of Mathematics, Boston, 1923, Bd. I, S. 320–345
Der Verkäufer stellt sich vor
REICHES HANDSCHRIFTLICHES MANUSKRIPT DES SIEBZEHNTEN JAHRHUNDERTS: ZWISCHEN PRAKTIK, MASSE UND ENTwurf
Rarer und faszinierender Handatlas der Mathematik und praktischen Geometrie, bestimmt für einen konkreten und alltagstauglichen Gebrauch eher als für die Wissenschaft, in dem Theorie und Anwendung in direkter, fast handwerklicher Form koexistieren. Der Band zeichnet sich durch die Fülle von mit der Hand gezogenen Diagrammen, Anwendungsbeispielen (Flächenmessung, Fässer, Böden, Vielecke) und eine lebendige Schrift aus, die einen didaktischen oder beruflichen Kontext verraten. Es handelt sich um ein kostbares Dokument der technischen Kultur zwischen dem Sechzehnten und dem Achtzehnten Jahrhundert, in dem sich die Mathematik aus den Universitäten löst und sich in Handwerkern, Vermessern und Architekten verankert.
MARKET VALUE
Für ähnliche technische Handschriften mit mathematisch-praktischem Charakter verzeichnet der Markt üblicherweise Werte zwischen 800 und 2.000 Euro, mit Höchstwerten bei reichhaltiger ikonografischer Ausstattung, guter Erhaltung und präziserer Zuschreibung.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössische Pergamentbindung in getragenem Voll-Pergament, Gebrauchsspuren; Rücken mit handschriftlicher Beschriftung. Der Text vollständig handschriftlich in braunem Tinte, mit zahlreichen geometrischen Figuren, die im Text mit der Hand gezeichnet wurden (Diagramme, Proportionsschemata, feste Formen und praktische Anwendungen). Blätter mit einigen Flecken und Vergilbung. Bei alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. (8); 572; 16nn; (24); 6nn; (2); 10nn; (6).
FULL TITLE AND AUTHOR
Instutionen der Arithmetik und praktischen Geometrie.
Castelfranco, 1768.
D. Giovanni Petrucelli.
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Das Manuskript gehört zur Tradition der italienischen praktischen Mathematik, entwickelt zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert, bestimmt für Kaufleute, Techniker, Vermesser und Architekten. Im Gegensatz zu theoretischen Abhandlungen ist hier das Wissen auf Gebrauch ausgerichtet: Flächenberechnungen, indirekte Messungen, Proportionen, geometrische Konstruktionen, die auf reale Objekte angewendet werden (wie Fässer und Böden). Besonders interessant ist die Präsenz konkreter Beispiele und operativer Erklärungen, die eine empirische Didaktik widerspiegeln, vermutlich verknüpft mit einem lokalen oder beruflichen Kontext. Die handgezeichneten Figuren sind keine bloßen Ornamente, sondern Arbeitsmittel, Zeichen für ein Wissen, das durch Praxis überliefert wurde.
Diese Art von Manuskripten stellt eine primäre Quelle für die Geschichte der Verbreitung der Mathematik außerhalb universitärer Kreise dar, indem sie den Übergang vom theoretischen Wissen zum angewandten Wissen dokumentiert, oft im handwerklichen oder kirchlichen Bereich.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Giovanni Petrucelli, ein im frühen 18. Jahrhundert aktiver Geistlicher, ist eine wenig gut dokumentierte Persönlichkeit, doch das Manuskript deutet auf eine Rolle als Dozent oder Verfasser didaktischer Texte für Studenten oder Praktiker hin. Sein Werk platziert sich im Trend der italienischen Tradition der angewandten Mathematik, in der der Klerus oft eine fundamentale Rolle bei der Weitergabe technischen Wissens spielte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Da es sich um ein Manuskript handelt, gehört das Werk keiner gedruckten Verlegertradition an, sondern eher einem begrenzten und selektiven Umlauf. Es ist plausibel, dass der Text für den internen Gebrauch (Unterricht, technische Ausbildung) bestimmt war und dass nur wenige Exemplare existieren, wenn nicht gar Unikate. Dies erhöht seinen historischen und sammlerischen Wert, besonders im Hinblick auf die Geschichte der wissenschaftlichen Didaktik.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Cajori, F., A History of Mathematical Notations, Chicago, 1928, S. 150–180
Kline, M., Mathematical Thought from Ancient to Modern Times, New York, 1972, Bd. II, S. 395–420
Grendler, P., Schooling in Renaissance Italy, Baltimore, 1989, S. 210–245
ICCU/OPAC SBN: keine direkte Entsprechung identifiziert (manuskript nicht erfasst)
Smith, D.E., History of Mathematics, Boston, 1923, Bd. I, S. 320–345
