Sammlung antiker Porträtmedaillen - Plakette (6) - Porzellan






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Sechs antike Porzellan- Portrait-Cameos und Medaillons aus Frankreich, im neoklassizistischen Stil, ca. 1800–1850 und 1850–1900, Original-/offizielle Qualifikation, insgesamt guter Zustand mit geringen Alters-/Verschmutzungsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schöner Bestand aus sechs Profilmedaillons (18. Jh. – 19. Jh.), bestehend aus:
(1) Zwei eingerahmte Cameéen (1880–1900)
Beide Cameeén sind aus kontrastierendem Blau-Weiß-Achat gefertigt, mit reliefierten Darstellungen vor dunkelblauem Hintergrund. Links ist ein Männerportrait im Profil zu sehen, rechts eine Frau mit klassisch geflochtenem Haar und Drapierung. Die Darstellung wurde in einem Stil ausgeführt, der auf die klassische Antike verweist, mit Einflüssen aus der griechisch-römischen Porträtkunst. Dieser Stil ist typisch für die neoklassizistische Wiederbelebung der Camee-Kunst in Europa seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Cameéen wie diese wurden oft als Luxusobjekte für Sammler, Reisende und Aristokraten hergestellt und spiegelten deren Faszination für die Antike wider.
Conditionbericht:
Dieses Objekt befindet sich in gutem Zustand und weist keine sichtbaren Beschädigungen auf.
Maße:
Länge: 31,00 cm; Breite: 36,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(2) Profilmedaillon Horatio Nelson (ca. 1850)
Horatio Nelson (1758–1805) war ein britischer Admiral, der vor allem durch die Seeschlacht von Trafalgar bekannt ist, bei der er an Bord der HMS Victory fiel; durch gezieltes Feuer französischer Marinesoldaten. Die britische Flotte gewann die Schlacht und Nelson wurde zu einem Volkhelden.
Conditionbericht: Dieses Miniaturstück befindet sich in gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 28,00 cm; Breite: 28,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(3) Profilmedaillon Henri IV
Die Medaille zeigt den französischen König Henri IV (1553–1610) von links. Dieses Medaillon ist Teil einer Serie von Bronzebüsten französischer Herrscher, die Brachard zwischen 1815 und 1820 entwarf. Jean-Charles Brachard (1766–1846) arbeitete zwischen 1782 und 1824 bei der Manufacture de Sèvres und erlangte vor allem Bekanntheit für sein Entwurf des ägyptischen Servisses aus dem Jahr 1806. Das Servis war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Brachard und Dominique Vivant-Dennon, Autor des Buches Voyage dans la Basse et la Haute Egypte pendant les campagnes du Général Bonaparte. Napoleon schenkte das Servis 1807 dem russischen Zaren Alexander I.
Conditionbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Durchmesser: 14,00 cm
(4) Profilmedaillon der duc d’Orléans (Halbmedaillon):
Die Medaille zeigt den französischen Thronfolger Ferdinand-Philippe d’Orléans mit dem Kopf nach rechts, umrundet von der Aufschrift „FERDINAND PHILIPPE – LOUIS C.H. DUC D’ORLEANS“ und unten dem Namen BORREL. F. Maurice Borrel (1804–1882) war ein Schüler des französischen Graveurs Jacques-Jean Barre und bekannt vor allem für Darstellungen von König Louis-Philippe und verschiedenen Mitgliedern des Hauses Orléans. Mit siebenundzwanzig Jahren wurde er vom Fürsten Honoré V. von Monaco mit der Gestaltung einer Gedenkmedaille betraut. Seine beste Arbeit schuf er zwischen 1840 und 1860.
Conditionbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 20,00 cm; Breite: 20,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(5) Profilmedaillon Leopold I. (Halbmedaillon)
Die Medaille zeigt den belgischen König von links mit dem Schriftzug „LEOPOLD PREMIER ROI DES BELGES“ und darunter drei Sterne, eingerahmt von einer erhöhten Innenbahn. Julien Gabriel Leclerq (1805–1882) studierte an der Akademie der schönen Künste Gent und nahm auch Unterricht beim bekannten Bildhauer Philippe Parmentier. Dank eines Stipendiums konnte er ab 1828 seine Ausbildung in Paris vertiefen. 1835 ließ er sich in Brüssel nieder, wo er ein Jahr später am Salon eine Bronzemedaillon erlangte. Als Bildhauer schuf Leclercq einige auffällige Werke, wie den Brustbildnis der Kronprinzessin Marie-Henriette, das 1854 am Brüsseler Salon ausgestellt wurde. Er schmückte auch die Fassade des Bahnhofs Gent-Zuid (1837).
Sein erstes Medaillon fertigte er 1827 anlässlich der Unterzeichnung des Konkordats zwischen dem Vereinigten Königreich der Niederlande und dem Heiligen Stuhl an. La Revue numismatique belge von 1854 verzeichnet nicht weniger als 29 Entwürfe, wie das Porträt Surlet de Chokier (1831), die Heirat Leopold I. und Louise-Marie (1832) und verschiedene Medaillons mit dem Bild Leopold I.
Conditionbericht: Dieses Medaillon und der Rahmen befinden sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 21,00 cm; Breite: 21,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(6) Wasmedaillon eines alten Herrn (Anfang des 19. Jahrhunderts)
Dieses Miniaturporträt aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt das Profil eines grauenden Mannes in einer Wollfaserjacke und einem weißen Hemd mit Rüschen. Dieser Kleidungsstil war in den oberen Kreisen Englands während der Regency-Periode (1811–1820) beliebt. Wachsabbilder waren eine populäre Kunstform in England, besonders ab dem 18. Jahrhundert. Bei dieser auffälligen Technik wurde Bienenwachs verwendet, um lebensechte Skulpturen herzustellen. Bekannte Künstler wie Patience Lovell Wright, Catherine Andras und Samuel Percy fertigten sogar lebensgroße Wachprofile an, die ausgestellt wurden.
Conditionbericht:
Dieses Medaillon weist Beschädigungen auf und sollte restauriert werden.
Maße:
Höhe: 25 cm; Breite: 25,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
Schöner Bestand aus sechs Profilmedaillons (18. Jh. – 19. Jh.), bestehend aus:
(1) Zwei eingerahmte Cameéen (1880–1900)
Beide Cameeén sind aus kontrastierendem Blau-Weiß-Achat gefertigt, mit reliefierten Darstellungen vor dunkelblauem Hintergrund. Links ist ein Männerportrait im Profil zu sehen, rechts eine Frau mit klassisch geflochtenem Haar und Drapierung. Die Darstellung wurde in einem Stil ausgeführt, der auf die klassische Antike verweist, mit Einflüssen aus der griechisch-römischen Porträtkunst. Dieser Stil ist typisch für die neoklassizistische Wiederbelebung der Camee-Kunst in Europa seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Cameéen wie diese wurden oft als Luxusobjekte für Sammler, Reisende und Aristokraten hergestellt und spiegelten deren Faszination für die Antike wider.
Conditionbericht:
Dieses Objekt befindet sich in gutem Zustand und weist keine sichtbaren Beschädigungen auf.
Maße:
Länge: 31,00 cm; Breite: 36,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(2) Profilmedaillon Horatio Nelson (ca. 1850)
Horatio Nelson (1758–1805) war ein britischer Admiral, der vor allem durch die Seeschlacht von Trafalgar bekannt ist, bei der er an Bord der HMS Victory fiel; durch gezieltes Feuer französischer Marinesoldaten. Die britische Flotte gewann die Schlacht und Nelson wurde zu einem Volkhelden.
Conditionbericht: Dieses Miniaturstück befindet sich in gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 28,00 cm; Breite: 28,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(3) Profilmedaillon Henri IV
Die Medaille zeigt den französischen König Henri IV (1553–1610) von links. Dieses Medaillon ist Teil einer Serie von Bronzebüsten französischer Herrscher, die Brachard zwischen 1815 und 1820 entwarf. Jean-Charles Brachard (1766–1846) arbeitete zwischen 1782 und 1824 bei der Manufacture de Sèvres und erlangte vor allem Bekanntheit für sein Entwurf des ägyptischen Servisses aus dem Jahr 1806. Das Servis war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Brachard und Dominique Vivant-Dennon, Autor des Buches Voyage dans la Basse et la Haute Egypte pendant les campagnes du Général Bonaparte. Napoleon schenkte das Servis 1807 dem russischen Zaren Alexander I.
Conditionbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Durchmesser: 14,00 cm
(4) Profilmedaillon der duc d’Orléans (Halbmedaillon):
Die Medaille zeigt den französischen Thronfolger Ferdinand-Philippe d’Orléans mit dem Kopf nach rechts, umrundet von der Aufschrift „FERDINAND PHILIPPE – LOUIS C.H. DUC D’ORLEANS“ und unten dem Namen BORREL. F. Maurice Borrel (1804–1882) war ein Schüler des französischen Graveurs Jacques-Jean Barre und bekannt vor allem für Darstellungen von König Louis-Philippe und verschiedenen Mitgliedern des Hauses Orléans. Mit siebenundzwanzig Jahren wurde er vom Fürsten Honoré V. von Monaco mit der Gestaltung einer Gedenkmedaille betraut. Seine beste Arbeit schuf er zwischen 1840 und 1860.
Conditionbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 20,00 cm; Breite: 20,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(5) Profilmedaillon Leopold I. (Halbmedaillon)
Die Medaille zeigt den belgischen König von links mit dem Schriftzug „LEOPOLD PREMIER ROI DES BELGES“ und darunter drei Sterne, eingerahmt von einer erhöhten Innenbahn. Julien Gabriel Leclerq (1805–1882) studierte an der Akademie der schönen Künste Gent und nahm auch Unterricht beim bekannten Bildhauer Philippe Parmentier. Dank eines Stipendiums konnte er ab 1828 seine Ausbildung in Paris vertiefen. 1835 ließ er sich in Brüssel nieder, wo er ein Jahr später am Salon eine Bronzemedaillon erlangte. Als Bildhauer schuf Leclercq einige auffällige Werke, wie den Brustbildnis der Kronprinzessin Marie-Henriette, das 1854 am Brüsseler Salon ausgestellt wurde. Er schmückte auch die Fassade des Bahnhofs Gent-Zuid (1837).
Sein erstes Medaillon fertigte er 1827 anlässlich der Unterzeichnung des Konkordats zwischen dem Vereinigten Königreich der Niederlande und dem Heiligen Stuhl an. La Revue numismatique belge von 1854 verzeichnet nicht weniger als 29 Entwürfe, wie das Porträt Surlet de Chokier (1831), die Heirat Leopold I. und Louise-Marie (1832) und verschiedene Medaillons mit dem Bild Leopold I.
Conditionbericht: Dieses Medaillon und der Rahmen befinden sich in allgemein gutem Zustand.
Maße:
Höhe: 21,00 cm; Breite: 21,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
(6) Wasmedaillon eines alten Herrn (Anfang des 19. Jahrhunderts)
Dieses Miniaturporträt aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt das Profil eines grauenden Mannes in einer Wollfaserjacke und einem weißen Hemd mit Rüschen. Dieser Kleidungsstil war in den oberen Kreisen Englands während der Regency-Periode (1811–1820) beliebt. Wachsabbilder waren eine populäre Kunstform in England, besonders ab dem 18. Jahrhundert. Bei dieser auffälligen Technik wurde Bienenwachs verwendet, um lebensechte Skulpturen herzustellen. Bekannte Künstler wie Patience Lovell Wright, Catherine Andras und Samuel Percy fertigten sogar lebensgroße Wachprofile an, die ausgestellt wurden.
Conditionbericht:
Dieses Medaillon weist Beschädigungen auf und sollte restauriert werden.
Maße:
Höhe: 25 cm; Breite: 25,00 cm; Tiefe: 1,00 cm
