Mask - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Kota-Holzreliquiar aus Gabun mit Stand, Höhe 56 cm, Breite 19 cm, datiert auf 1970–2000.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Skulptur auf Sockel... Dekoratives Reliquiar Kota aus Gabun
Der Gedächtnis der Vorfahren wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man vererbt Fetische, Schmuckstücke, Waffen. Wer der Erinnerung an die verstorbenen Eltern nicht gebührend huldigt, der würde sich durch eine unvermeidliche Strafe rächen, notierte er damals akribisch in seinem berühmten Werk Im Herzen Afrikas. Doch dort, wo die Fang-Künstler ihre Neigung zu den mächtigen Rundenbossen zeigten, bekannten die Kota ihr deutliches Vorliebe für Abstraktion und Stylisierung. Überzogen mit feinen Kupfer- und Messinglamellen überraschen ihre Reliquiarfiguren dadurch durch ihren zweidimensionalen Charakter, der im afrikanischen Kunstbereich eher selten ist.
Eine reizvolle Gravur, erschienen 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde, setzt sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: Versammelt in einer kleinen Hütte, vor freiem und unreinem Blick geschützt, veredelten sie die Kästen aus Rinde, in denen die Schädel und Knochen der bedeutenden Stammesmitglieder aufbewahrt wurden.
Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen, schätzten Sammler und Künstler der frühen XX. Jahrhunderts vor allem in diesen ausgesprochen dekorativen Skulpturen das seltsame, flache, ovale Gesicht, das von den zwei großen kreisrunden Augen der «Wächter der Kräfte des Jenseits» gekennzeichnet wird.
Skulptur auf Sockel... Dekoratives Reliquiar Kota aus Gabun
Der Gedächtnis der Vorfahren wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man vererbt Fetische, Schmuckstücke, Waffen. Wer der Erinnerung an die verstorbenen Eltern nicht gebührend huldigt, der würde sich durch eine unvermeidliche Strafe rächen, notierte er damals akribisch in seinem berühmten Werk Im Herzen Afrikas. Doch dort, wo die Fang-Künstler ihre Neigung zu den mächtigen Rundenbossen zeigten, bekannten die Kota ihr deutliches Vorliebe für Abstraktion und Stylisierung. Überzogen mit feinen Kupfer- und Messinglamellen überraschen ihre Reliquiarfiguren dadurch durch ihren zweidimensionalen Charakter, der im afrikanischen Kunstbereich eher selten ist.
Eine reizvolle Gravur, erschienen 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde, setzt sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: Versammelt in einer kleinen Hütte, vor freiem und unreinem Blick geschützt, veredelten sie die Kästen aus Rinde, in denen die Schädel und Knochen der bedeutenden Stammesmitglieder aufbewahrt wurden.
Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen, schätzten Sammler und Künstler der frühen XX. Jahrhunderts vor allem in diesen ausgesprochen dekorativen Skulpturen das seltsame, flache, ovale Gesicht, das von den zwei großen kreisrunden Augen der «Wächter der Kräfte des Jenseits» gekennzeichnet wird.

