Tito Livio - [Post-Incunable] Codice Moguntin - 1518
![Tito Livio - [Post-Incunable] Codice Moguntin - 1518 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/1/19/b/d/6/bd66e8ab-2295-460c-b794-2b8e05998827.jpg)
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![Tito Livio - [Post-Incunable] Codice Moguntin - 1518 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/1/19/8/c/b/8cbd104d-8c09-48ef-8520-3ed83ff70a27.jpg)
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Tito Livio, [Post-Incunable] Codice Moguntin, erste Ausgabe 1518–1519, Latein, gedruckt in Mainz von J. Schöffer; Halblederband; 734 Seiten; Tafeln aus dem Text; guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
LIBRO LIVING IN DEN WAIDEN MONS OF MAGONZA: ERSTE AUFLAGE NIEMALS WIEDER GEDRUCKT
Ein außergewöhnliches Ereignis für die Humanisten des XVI. Jahrhunderts: Die Wiederentdeckung neuer Bücher von Ab urbe condita von Titus Livius in Mainz, bislang unbekannt, mündet in dieser seltenen ersten gedruckten Ausgabe, sorgfältig philologisch überarbeitet von Johannes Schöffer, zwischen 1518 und 1519. Das Werk markiert einen entscheidenden Meilenstein bei der Wiedergewinnung des historischen Gedächtnisses des antiken Rom. Verschönert durch prächtige initiale Holzschnitte, attribuiert dem Meister von Hans Holbein, ist der Druck heute in Katalogen und Online-Bibliotheken nicht auffindbar. Eine kapitalische Ausgabe, sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch für ihren bibliografischen und dekorativen Wert.
MARKET VALUE
Seltene Ausgabe und in den wichtigsten internationalen Katalogen sowie in digitalen Bibliotheken nicht vorhanden. Sie wird nur in Antiquarischen Repertoires (Vetraio 1682–1982, Katalog der UB Amst., 97; Geerbaert CXV, 3) erwähnt. Das Vorhandensein hochwertiger dekorativer Elemente und die Entdeckung bisher unbekannter Bücher bis zur Renaissance verleihen diesem Exemplar einen außergewöhnlichen historischen und sammlerischen Wert. Kopien dieser Auflage erscheinen auf dem Antiquariatsmarkt äußerst selten.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
pp. [2]; 730; [2]. Rückenbindung in Half-Leder mit feststehenden Vorderdeckeln; der Titel handschriftlich auf dem Rücken auf dem Schild. Titelblatt von einer Holzschnitt-Umrandung gerahmt, blauer Besitzstempel unleserlich. Große initiale Holzschnitte zugeschrieben Hans Lützelburger. Innenblätter gut erhalten, Schnittspuren aber kein Fehlen. Insgesamt gute, authentische Kopie. Ex libris Jean Jacobs.
FULL TITLE AND AUTHOR
T. Liuius Patauinus Historicus duobus Voluminibus Recens Ex Vetusto Codice Moguntin Bibliothecae
Gedruckt in Mainz, im Verlag von Johannes Schöffer, 1518–1519
Tito Livio
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Diese Ausgabe markiert einen Wendepunkt für die classical studies: Die Bücher 33,17 ff. bis 40,37, seit Jahrhunderten verloren, wurden in einem Kloster in Mainz entdeckt und sofort der Druckerei von Johannes Schöffer, dem Erben der großen Gutenberg-Tradition, anvertraut. Die Ausgabe wurde mit äußerster Sorgfalt vorbereitet, sowohl in der Genauigkeit des Textes als auch in der Qualität des Drucks, mit eleganten initialen Holzschnitten, entworfen von einem der bedeutendsten deutschen Kupferstecher seiner Zeit, Hans Lützelburger, Mitarbeiter von Holbein. Die Wiederbeschaffung dieser Texte wurde von den Humanisten als philologischer und patriotischer Triumph gefeiert, der die Wiedergeburt der republikanischen und bürgerlichen Werte des antiken Rom anerkannt.
SHORT BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Tito Livio wurde 59 v.Chr. in Padua geboren und starb dort 17 n.Chr. Nach seiner Ausbildung in seiner Heimatstadt zog er nach Rom, wo er dem augustischen Umfeld angehörte, ohne jemals öffentliche Ämter zu bekleiden. Verfasser der monumentalen Ab urbe condita, einer 142 Bücher umfassenden Werksreihe, von der etwa 35 vollständige erhalten sind, pries er die Tugenden der römischen Republik in einem feierlichen, moralisierenden und stark patriotischen Stil. Er stand in engem Kontakt mit Augustus, trotz seiner philo-pompeianischen Sympathien, und sein Werk galt über Jahrhunderte hinweg als unverzichtbares Modell der Geschichte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Schöffer-Ausgabe von 1518–1519 ist die erste, die die Bücher 33,17–40,37 enthält, die aus einem Mainzer Manuskriptkodex stammen. Der Druck fügt sich in den Kontext der zweiten deutschen Humanisten-Generation ein, Erbin der Poggio-Lektion und der italienischen Renaissancephilologie. Die Wahl von Schöffer, einem mit dem Gutenberg-Erbe verbundenen Typografen, sowie das dekorative System von Lützelburger verleihen dem Band eine künstlerische Bedeutung neben der philologischen. Diese Auflage bleibt ein Unikum hinsichtlich kritischem Wert, Dekoration und bibliografischer Seltenheit.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Vetraio 1682–1982, Cat. mostra UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3. Keine Kopie in den wichtigsten Online-Katalogen (OPAC, WorldCat, KVK bis 2025) verzeichnet."
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerLIBRO LIVING IN DEN WAIDEN MONS OF MAGONZA: ERSTE AUFLAGE NIEMALS WIEDER GEDRUCKT
Ein außergewöhnliches Ereignis für die Humanisten des XVI. Jahrhunderts: Die Wiederentdeckung neuer Bücher von Ab urbe condita von Titus Livius in Mainz, bislang unbekannt, mündet in dieser seltenen ersten gedruckten Ausgabe, sorgfältig philologisch überarbeitet von Johannes Schöffer, zwischen 1518 und 1519. Das Werk markiert einen entscheidenden Meilenstein bei der Wiedergewinnung des historischen Gedächtnisses des antiken Rom. Verschönert durch prächtige initiale Holzschnitte, attribuiert dem Meister von Hans Holbein, ist der Druck heute in Katalogen und Online-Bibliotheken nicht auffindbar. Eine kapitalische Ausgabe, sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch für ihren bibliografischen und dekorativen Wert.
MARKET VALUE
Seltene Ausgabe und in den wichtigsten internationalen Katalogen sowie in digitalen Bibliotheken nicht vorhanden. Sie wird nur in Antiquarischen Repertoires (Vetraio 1682–1982, Katalog der UB Amst., 97; Geerbaert CXV, 3) erwähnt. Das Vorhandensein hochwertiger dekorativer Elemente und die Entdeckung bisher unbekannter Bücher bis zur Renaissance verleihen diesem Exemplar einen außergewöhnlichen historischen und sammlerischen Wert. Kopien dieser Auflage erscheinen auf dem Antiquariatsmarkt äußerst selten.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
pp. [2]; 730; [2]. Rückenbindung in Half-Leder mit feststehenden Vorderdeckeln; der Titel handschriftlich auf dem Rücken auf dem Schild. Titelblatt von einer Holzschnitt-Umrandung gerahmt, blauer Besitzstempel unleserlich. Große initiale Holzschnitte zugeschrieben Hans Lützelburger. Innenblätter gut erhalten, Schnittspuren aber kein Fehlen. Insgesamt gute, authentische Kopie. Ex libris Jean Jacobs.
FULL TITLE AND AUTHOR
T. Liuius Patauinus Historicus duobus Voluminibus Recens Ex Vetusto Codice Moguntin Bibliothecae
Gedruckt in Mainz, im Verlag von Johannes Schöffer, 1518–1519
Tito Livio
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Diese Ausgabe markiert einen Wendepunkt für die classical studies: Die Bücher 33,17 ff. bis 40,37, seit Jahrhunderten verloren, wurden in einem Kloster in Mainz entdeckt und sofort der Druckerei von Johannes Schöffer, dem Erben der großen Gutenberg-Tradition, anvertraut. Die Ausgabe wurde mit äußerster Sorgfalt vorbereitet, sowohl in der Genauigkeit des Textes als auch in der Qualität des Drucks, mit eleganten initialen Holzschnitten, entworfen von einem der bedeutendsten deutschen Kupferstecher seiner Zeit, Hans Lützelburger, Mitarbeiter von Holbein. Die Wiederbeschaffung dieser Texte wurde von den Humanisten als philologischer und patriotischer Triumph gefeiert, der die Wiedergeburt der republikanischen und bürgerlichen Werte des antiken Rom anerkannt.
SHORT BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Tito Livio wurde 59 v.Chr. in Padua geboren und starb dort 17 n.Chr. Nach seiner Ausbildung in seiner Heimatstadt zog er nach Rom, wo er dem augustischen Umfeld angehörte, ohne jemals öffentliche Ämter zu bekleiden. Verfasser der monumentalen Ab urbe condita, einer 142 Bücher umfassenden Werksreihe, von der etwa 35 vollständige erhalten sind, pries er die Tugenden der römischen Republik in einem feierlichen, moralisierenden und stark patriotischen Stil. Er stand in engem Kontakt mit Augustus, trotz seiner philo-pompeianischen Sympathien, und sein Werk galt über Jahrhunderte hinweg als unverzichtbares Modell der Geschichte.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Schöffer-Ausgabe von 1518–1519 ist die erste, die die Bücher 33,17–40,37 enthält, die aus einem Mainzer Manuskriptkodex stammen. Der Druck fügt sich in den Kontext der zweiten deutschen Humanisten-Generation ein, Erbin der Poggio-Lektion und der italienischen Renaissancephilologie. Die Wahl von Schöffer, einem mit dem Gutenberg-Erbe verbundenen Typografen, sowie das dekorative System von Lützelburger verleihen dem Band eine künstlerische Bedeutung neben der philologischen. Diese Auflage bleibt ein Unikum hinsichtlich kritischem Wert, Dekoration und bibliografischer Seltenheit.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Vetraio 1682–1982, Cat. mostra UB Amst., 97; Geerebaert CXV, 3. Keine Kopie in den wichtigsten Online-Katalogen (OPAC, WorldCat, KVK bis 2025) verzeichnet."
