Barberino - Documenti d'Amore - 1640





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
AMOR, GESETZ UND SYMBOL: DAS GEHEIME ABTEIL DER BARBERINO ZWISCHEN DEM MITTELALTER UND DEM ROMANISCHEN BAROCK
Diese römische Ausgabe von 1640 der Documenti d’amore markiert einen der faszinierendsten Momente in der Überlieferung eines tiefgehend komplexen und visionären mittelalterlichen Textes. Geboren als moralsumes und allegorisches Compendium zwischen Recht, Dichtung und sozialem Verhalten, wird das Werk von Francesco da Barberino hier in Rom des Barock neu eingestaltet, unter den Druckpressen von Vitale Mascardi, und erhält eine neue visuelle und konzeptionelle Gestalt. Die Gravuren verwandeln die Lehre in symbolische Darstellung, geben den Abstraktionen von Liebe, Tugend und Disziplin Körper. Heraus kommt ein Buch, das zugleich ethischer Kodex und allegorisches Theater ist, eine Brücke zwischen der höfischen Welt des 14. Jahrhunderts und der emblematischen Sensibilität des Seicento.
MARKET VALUE
Die illustrierten Sechzehnten Editionsausgaben der Documenti d’amore, vollständig und mit gut erhaltenem ikonografischen Apparat, liegen im Allgemeinen zwischen 500 und 900 Euro.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössische Bindung in Bazzana, Rücken mit Nervenstruktur, Goldtitel und aufgebrachtes Schildchen; Fehlstellen und Gebrauchsspuren. Mit zahlreichen Vollseitenkupferstichen und dekorativen Vignetten illustriert; frontispiz kalkografisch figurativ mit einem geflügelten Putto in einer Landschaft. Innenraum mit einigen Braunflecken und Ausbleichungen, Flecken von Käferbefall und Gebrauchsspuren. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können manche Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Seiten: Pp. (8); 48nn; 376; 138nn; (8).
FULL TITLE AND AUTHOR
Documenti d’amore
Rom, Stamperia di Vitale Mascardi, 1640.
Francesco da Barberino.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Francesco da Barberino (ca. 1264 – 1348) war Jurist, Dichter und Moralist. Aktiv tätig zwischen Florenz, dem Papsthof und Avignon, entwickelte er eine originelle Synthese zwischen Rechtskultur und höfischer Literatentradition. In den Documenti d’amore formulierte er ein normatives System des amorösen und sozialen Verhaltens, das allegorisch strukturiert ist und von einem reichen symbolischen Apparat begleitet wird.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Das Werk kursierte zunächst in illuminierten Handschriften, oft reich verziert, als Bestätigung seiner visuellen und allegorischen Natur. Die Druckausgaben sind relativ selten und spät: Die römische Ausgabe von 1640, aus der Mascardi- Typografie, ist eine der bedeutendsten und repräsentativsten, sie zeichnet sich durch den umfangreichen scharfen Druckapparat aus, der die mittelalterliche Miniaturtradition in eine kalkografische Schreibweise überführt. Die Verbreitung beschränkte sich auf ein gebildetes und antiquarisches Publikum, das sowohl am literarischen als auch am ikonografischen Wert des Bandes interessiert war.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: Aufnahme zu „Documenti d’amore“, Rom, Mascardi, 1640 (Hinweis: Ein konkretes Exemplar empfohlen)
WorldCat: Francesco da Barberino, Documenti d’amore, Rom, 1640
Brunet, Manuel du libraire, I, col. 660
Graesse, Trésor de livres rares, I, p. 310
Gamba, Serie dei testi di lingua, n. 123
Edit16 (für die Drucktradition vor der italienischen Editio princeps und editorischer Kontext)
Studien zur emblematischer Kultur und zur Morallegende im römischen Seicento
Der Verkäufer stellt sich vor
AMOR, GESETZ UND SYMBOL: DAS GEHEIME ABTEIL DER BARBERINO ZWISCHEN DEM MITTELALTER UND DEM ROMANISCHEN BAROCK
Diese römische Ausgabe von 1640 der Documenti d’amore markiert einen der faszinierendsten Momente in der Überlieferung eines tiefgehend komplexen und visionären mittelalterlichen Textes. Geboren als moralsumes und allegorisches Compendium zwischen Recht, Dichtung und sozialem Verhalten, wird das Werk von Francesco da Barberino hier in Rom des Barock neu eingestaltet, unter den Druckpressen von Vitale Mascardi, und erhält eine neue visuelle und konzeptionelle Gestalt. Die Gravuren verwandeln die Lehre in symbolische Darstellung, geben den Abstraktionen von Liebe, Tugend und Disziplin Körper. Heraus kommt ein Buch, das zugleich ethischer Kodex und allegorisches Theater ist, eine Brücke zwischen der höfischen Welt des 14. Jahrhunderts und der emblematischen Sensibilität des Seicento.
MARKET VALUE
Die illustrierten Sechzehnten Editionsausgaben der Documenti d’amore, vollständig und mit gut erhaltenem ikonografischen Apparat, liegen im Allgemeinen zwischen 500 und 900 Euro.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössische Bindung in Bazzana, Rücken mit Nervenstruktur, Goldtitel und aufgebrachtes Schildchen; Fehlstellen und Gebrauchsspuren. Mit zahlreichen Vollseitenkupferstichen und dekorativen Vignetten illustriert; frontispiz kalkografisch figurativ mit einem geflügelten Putto in einer Landschaft. Innenraum mit einigen Braunflecken und Ausbleichungen, Flecken von Käferbefall und Gebrauchsspuren. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können manche Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Seiten: Pp. (8); 48nn; 376; 138nn; (8).
FULL TITLE AND AUTHOR
Documenti d’amore
Rom, Stamperia di Vitale Mascardi, 1640.
Francesco da Barberino.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Francesco da Barberino (ca. 1264 – 1348) war Jurist, Dichter und Moralist. Aktiv tätig zwischen Florenz, dem Papsthof und Avignon, entwickelte er eine originelle Synthese zwischen Rechtskultur und höfischer Literatentradition. In den Documenti d’amore formulierte er ein normatives System des amorösen und sozialen Verhaltens, das allegorisch strukturiert ist und von einem reichen symbolischen Apparat begleitet wird.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Das Werk kursierte zunächst in illuminierten Handschriften, oft reich verziert, als Bestätigung seiner visuellen und allegorischen Natur. Die Druckausgaben sind relativ selten und spät: Die römische Ausgabe von 1640, aus der Mascardi- Typografie, ist eine der bedeutendsten und repräsentativsten, sie zeichnet sich durch den umfangreichen scharfen Druckapparat aus, der die mittelalterliche Miniaturtradition in eine kalkografische Schreibweise überführt. Die Verbreitung beschränkte sich auf ein gebildetes und antiquarisches Publikum, das sowohl am literarischen als auch am ikonografischen Wert des Bandes interessiert war.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: Aufnahme zu „Documenti d’amore“, Rom, Mascardi, 1640 (Hinweis: Ein konkretes Exemplar empfohlen)
WorldCat: Francesco da Barberino, Documenti d’amore, Rom, 1640
Brunet, Manuel du libraire, I, col. 660
Graesse, Trésor de livres rares, I, p. 310
Gamba, Serie dei testi di lingua, n. 123
Edit16 (für die Drucktradition vor der italienischen Editio princeps und editorischer Kontext)
Studien zur emblematischer Kultur und zur Morallegende im römischen Seicento
