Barberot Sylvain - Echo






Hat einen Bachelor-Abschluss in Kunstgeschichte und einen Master-Abschluss in Kunst- und Kulturmanagement.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131479 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Selbstporträt Echo von Barberot Sylvain, ein Werk aus Glas und Spiegel mit teilweise abgegossener Rückseite, ausgestattet mit einer beleuchteten Vorrichtung und handschriftlich vom Künstler signiert, 2026 geschaffen, Maße ca. 20 cm Breite x 140 cm Höhe x 20 cm Tiefe (ca. 2,5 kg), Frankreich, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Selbstbildnis — „Echo“
Gravierter Spiegel, Lichtinstallation
In dieser Variation der Serie Selbstbildnis erweitert das Werk die Reflexion über das Autoporträt, indem es auf eine Logik der Resonanz verschoben wird. Ein einziger Spiegel, dessen Spiegelbeschichtung teilweise abgenommen ist, lässt durch das Licht das Wort echo sichtbar werden. Wie in den anderen Arbeiten setzt sich der Text nicht frontal durch: Er tritt hervor, ist abhängig von der Position des Betrachters, vom Licht, vom Augenblick.
Der Spiegel ist nicht mehr nur Oberfläche der Wiedererkennung, sondern Oberfläche der Rückführung. Er erzeugt kein stabiles Bild; er reflektiert, verändert, diffraktiert. Der Reflex wird zu einem transitorischen Phänomen, vergleichbar mit einem Schallecho: einer verspäteten Erscheinung, einer Spur, die sich im Intervall zwischen Anwesenheit und Verschwinden bildet.
Der Künstler befindet sich hier in einer Position des Vermittlers. Indem er sich im Werk widerspiegelt, repräsentiert er sich nicht direkt; er erscheint als Durchgang, als Übersetzungsfläche. Die Welt, vom Blick eingefangen, wird in einer Bildform zurückgespiegelt — transformiert, verschoben, neu zusammengesetzt. Das Autoporträt wird so weniger eine Selbstbehauptung als ein Prozess des Empfangs und der Wiedergabe.
Das Wort echo, in den Spiegel getrieben, wirkt wie ein dezenter Leseschlüssel. Es erinnert daran, dass jedes Bild bereits eine Rückkehr ist, eine Nachhallung. Wie ein Ton, der sich im Raum widerspiegelt, breitet sich der Spiegelreflex aus, fragmentiert sich und erlischt dann. Es gibt keine Fixität, nur sukzessive Erscheinungen.
So verankert das Werk die künstlerische Praxis in einer flüchtigen Temporalität: der Ausweichbewegung, der gemilderten Wiederholung, dem allmählichen Rutschen in den stillen Zustand. Der Künstler, weit davon entfernt, eine Ursprung zu sein, wird zu einem Durchgangspunkt — einem Ort, an dem sich die Welt widerspiegelt, bevor sie verschwindet.
Selbstbildnis — „Echo“
Gravierter Spiegel, Lichtinstallation
In dieser Variation der Serie Selbstbildnis erweitert das Werk die Reflexion über das Autoporträt, indem es auf eine Logik der Resonanz verschoben wird. Ein einziger Spiegel, dessen Spiegelbeschichtung teilweise abgenommen ist, lässt durch das Licht das Wort echo sichtbar werden. Wie in den anderen Arbeiten setzt sich der Text nicht frontal durch: Er tritt hervor, ist abhängig von der Position des Betrachters, vom Licht, vom Augenblick.
Der Spiegel ist nicht mehr nur Oberfläche der Wiedererkennung, sondern Oberfläche der Rückführung. Er erzeugt kein stabiles Bild; er reflektiert, verändert, diffraktiert. Der Reflex wird zu einem transitorischen Phänomen, vergleichbar mit einem Schallecho: einer verspäteten Erscheinung, einer Spur, die sich im Intervall zwischen Anwesenheit und Verschwinden bildet.
Der Künstler befindet sich hier in einer Position des Vermittlers. Indem er sich im Werk widerspiegelt, repräsentiert er sich nicht direkt; er erscheint als Durchgang, als Übersetzungsfläche. Die Welt, vom Blick eingefangen, wird in einer Bildform zurückgespiegelt — transformiert, verschoben, neu zusammengesetzt. Das Autoporträt wird so weniger eine Selbstbehauptung als ein Prozess des Empfangs und der Wiedergabe.
Das Wort echo, in den Spiegel getrieben, wirkt wie ein dezenter Leseschlüssel. Es erinnert daran, dass jedes Bild bereits eine Rückkehr ist, eine Nachhallung. Wie ein Ton, der sich im Raum widerspiegelt, breitet sich der Spiegelreflex aus, fragmentiert sich und erlischt dann. Es gibt keine Fixität, nur sukzessive Erscheinungen.
So verankert das Werk die künstlerische Praxis in einer flüchtigen Temporalität: der Ausweichbewegung, der gemilderten Wiederholung, dem allmählichen Rutschen in den stillen Zustand. Der Künstler, weit davon entfernt, eine Ursprung zu sein, wird zu einem Durchgangspunkt — einem Ort, an dem sich die Welt widerspiegelt, bevor sie verschwindet.
