Kaws (1974) - Lost Time





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Lost Time ist eine limitierte Siebdruckauflage auf Saunders Waterford-Papier, 81 x 136 cm, von 2018, handgesignt, Editionsnummer 12/100, in ausgezeichnetem Zustand, Herkunft USA, Zeitgenössische Popkunst.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Technique: Siebdruck
Support: Saunders Waterford Papier
Numérotation: 12/100
Signature: Signiert von Hand
Dimensions: 81x136 cm
Condition: Sehr guter Zustand
Authentification: Verkauft mit Echtheitszertifikat. Veröffentlicht von Pace Print.
Informationen über das Werk:
Es gibt Künstler, deren visuelle Evidenz die Komplexität ihrer Position in der Geschichte der Formen verdeckt. KAWS — Brian Donnelly — gehört zu dieser paradoxen Kategorie: sofort erkennbar, universell verbreitet, schwer präzise in der Kontinuität der Kritik der modernen und zeitgenössischen Kunst einzuordnen.
Sein Werk entsteht an der Schnittstelle mehrerer Terrains: das New Yorker Graffiti der 1990er Jahre, die Massenvisualkultur, das Erbe der amerikanischen Pop Art. Dort, wo Warhol das mediale Bild in eine kritische Oberfläche transformierte, dort, wo Lichtenstein die Comics in eine bildnerische Sprache übersetzte, hybridisiert und absorbiert KAWS.
Die Figuren, die er entwickelt — massige Körper, Augen mit durchgestrecktem Kreuz, ableitende Figuren vorausgehender Charaktere — gehören einer ikonografischen Mutation an. Mickey, die Simpsons, die Schlümpfe hören auf, zitierbare Referenzen zu sein: Sie werden zu rekonstituierten Archetypen, entleert ihrer narrativen Funktion, neu in ein rein plastisches Regime eingeschrieben. Formen, die zirkulieren, frei von jeder stabilen Herkunft.
Die Spannung zwischen künstlerischer Produktion und logischer Handelbarkeit bildet das Herz seiner Praxis. Bereits in den 2000er-Jahren arbeitet KAWS mit Marken zusammen, produziert Merchandise-Objekte, verbreitet seine Figuren in nicht-institutionellen Kreisläufen. Diese Porosität zwischen Kunst und Design ist strukturell. Er operiert innerhalb der Konsumkultur, übernimmt deren Diffusions- und Wunschcodes mit kühler Klarheit.
Seine monumentalen Skulpturen, im öffentlichen Raum installiert oder auf Wasserflächen schwebend, erzeugen eine unmittelbare affektive Gegenwart statt einer Transzendenz. Der Betrachter erkennt eine vertraute, fast empathische Präsenz — und doch widersteht etwas. Die Figuren von KAWS sind nach innen geschlossen, Augen mit Kreuz durchzogen, dem Blick entzogen, gerade weil sie zu sich selbst zu öffnen scheinen. Eine besondere Gegenwarts-Melancholie: Hyper- Sichtbarkeit als Form von Opazität.
Lange Zeit von der Kritik distanziert aufgrund seines kommerziellen Erfolgs, nimmt KAWS eine symptomatische Position unserer Gegenwart ein — die eines Künstlers, dessen Werk untrennbar mit seinen Verbreitungsmodi verbunden ist, bei dem die Grenze zwischen Werk, Objekt und Bild allmählich verschwimmt. Diese Unbestimmtheit ist der Schlüssel zu seiner Rezeption.
Ein nüchterner Akteur der zeitgenössischen visuellen Kultur. Das ist er.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerTechnique: Siebdruck
Support: Saunders Waterford Papier
Numérotation: 12/100
Signature: Signiert von Hand
Dimensions: 81x136 cm
Condition: Sehr guter Zustand
Authentification: Verkauft mit Echtheitszertifikat. Veröffentlicht von Pace Print.
Informationen über das Werk:
Es gibt Künstler, deren visuelle Evidenz die Komplexität ihrer Position in der Geschichte der Formen verdeckt. KAWS — Brian Donnelly — gehört zu dieser paradoxen Kategorie: sofort erkennbar, universell verbreitet, schwer präzise in der Kontinuität der Kritik der modernen und zeitgenössischen Kunst einzuordnen.
Sein Werk entsteht an der Schnittstelle mehrerer Terrains: das New Yorker Graffiti der 1990er Jahre, die Massenvisualkultur, das Erbe der amerikanischen Pop Art. Dort, wo Warhol das mediale Bild in eine kritische Oberfläche transformierte, dort, wo Lichtenstein die Comics in eine bildnerische Sprache übersetzte, hybridisiert und absorbiert KAWS.
Die Figuren, die er entwickelt — massige Körper, Augen mit durchgestrecktem Kreuz, ableitende Figuren vorausgehender Charaktere — gehören einer ikonografischen Mutation an. Mickey, die Simpsons, die Schlümpfe hören auf, zitierbare Referenzen zu sein: Sie werden zu rekonstituierten Archetypen, entleert ihrer narrativen Funktion, neu in ein rein plastisches Regime eingeschrieben. Formen, die zirkulieren, frei von jeder stabilen Herkunft.
Die Spannung zwischen künstlerischer Produktion und logischer Handelbarkeit bildet das Herz seiner Praxis. Bereits in den 2000er-Jahren arbeitet KAWS mit Marken zusammen, produziert Merchandise-Objekte, verbreitet seine Figuren in nicht-institutionellen Kreisläufen. Diese Porosität zwischen Kunst und Design ist strukturell. Er operiert innerhalb der Konsumkultur, übernimmt deren Diffusions- und Wunschcodes mit kühler Klarheit.
Seine monumentalen Skulpturen, im öffentlichen Raum installiert oder auf Wasserflächen schwebend, erzeugen eine unmittelbare affektive Gegenwart statt einer Transzendenz. Der Betrachter erkennt eine vertraute, fast empathische Präsenz — und doch widersteht etwas. Die Figuren von KAWS sind nach innen geschlossen, Augen mit Kreuz durchzogen, dem Blick entzogen, gerade weil sie zu sich selbst zu öffnen scheinen. Eine besondere Gegenwarts-Melancholie: Hyper- Sichtbarkeit als Form von Opazität.
Lange Zeit von der Kritik distanziert aufgrund seines kommerziellen Erfolgs, nimmt KAWS eine symptomatische Position unserer Gegenwart ein — die eines Künstlers, dessen Werk untrennbar mit seinen Verbreitungsmodi verbunden ist, bei dem die Grenze zwischen Werk, Objekt und Bild allmählich verschwimmt. Diese Unbestimmtheit ist der Schlüssel zu seiner Rezeption.
Ein nüchterner Akteur der zeitgenössischen visuellen Kultur. Das ist er.

