Ahnenfigur (88 cm, Soccled) - Lobi - Burkina Faso






Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große Lobi-Holzahnenfigur.
Lobi-Figuren sind rätselhafte, düster wirkende Skulpturen, die das Lobi-Volk von Burkina Faso schützen. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die den traditionellen Glauben der Lobi ausdrücken. Mehrere weichen vom Standard ab mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einem hohen Maß an symbolischer Abstraktion.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der Thilda platziert, einem kleinen Sakristium oder Raum in jeder Behausung. Jede Figur war nicht eine Repräsentation, sondern ein tatsächlicher Geist, oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Unglück. Der Geist konnte auch für Wahrsagung verwendet werden; er konnte Opfergaben und Ergänzungen weiterer Figuren verlangen. Die Ansammlung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch manche zeigen ungewöhnlich lebhafte Gesten.
Provenienz: Manfred Schäfer, ehemaliger Galerienbesitzer aus Ulm, Deutschland. Einschließlich maßgefertigten Ständer.
Eine Sendungsverfolgungsnummer wird bereitgestellt. Das Los kann in unserer Galerie in Vessem (NL) besichtet und abgeholt werden.
Der Verkäufer stellt sich vor
Große Lobi-Holzahnenfigur.
Lobi-Figuren sind rätselhafte, düster wirkende Skulpturen, die das Lobi-Volk von Burkina Faso schützen. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die den traditionellen Glauben der Lobi ausdrücken. Mehrere weichen vom Standard ab mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einem hohen Maß an symbolischer Abstraktion.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der Thilda platziert, einem kleinen Sakristium oder Raum in jeder Behausung. Jede Figur war nicht eine Repräsentation, sondern ein tatsächlicher Geist, oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Unglück. Der Geist konnte auch für Wahrsagung verwendet werden; er konnte Opfergaben und Ergänzungen weiterer Figuren verlangen. Die Ansammlung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch manche zeigen ungewöhnlich lebhafte Gesten.
Provenienz: Manfred Schäfer, ehemaliger Galerienbesitzer aus Ulm, Deutschland. Einschließlich maßgefertigten Ständer.
Eine Sendungsverfolgungsnummer wird bereitgestellt. Das Los kann in unserer Galerie in Vessem (NL) besichtet und abgeholt werden.
