Stefania Ormas - Rosalia





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Gemälde entstand 2017 für die Gruppenausstellung mit dem Titel Rosalia am Flughafen von Palermo. „Rosalia“ ist nicht nur ein Porträt; es ist ein Treffpunkt zwischen der heiligen Legende und der Dringlichkeit der Gegenwart. Ich wollte die Geschichte der Heiligen Rosalia, der Schutzpatronin Palermos, nehmen und sie von Jahrhunderten traditioneller Ikonografie entkleiden, um sie zu einer modernen Heldin zu machen, nah an den Kämpfen um Selbstbestimmung, die auch heute noch geführt werden. Ich habe mich entschieden, den Fokus ganz auf den entscheidenden Moment zu legen: den Akt des Haarschneidens. Für eine Frau waren die Haare historisch ein Symbol von Schönheit, Status und oft Eigentum. Ihnen die Haare abzuschneiden ist ein radikaler Akt des Verzichts und der Freiheit. In die Hand dieser modernen Rosalia habe ich eine rote Schere gelegt, eine Farbe, die Leidenschaft und Entschluss schreit. Die Geste bleibt hängen, sie ist noch nicht vollendet; sie ist dort, in diesem Moment einer unumkehrbaren Entscheidung zwischen dem ihr aufgezwungenen Leben (die Heirat, gesellschaftliche Pflicht) und ihrer Berufung (der Eremitismus, spirituelle Freiheit). Um ihre Rebellion zu aktualisieren, habe ich ihr ein schlichtes hautfarbenes Tanktop angezogen und ihr einen zeitgenössischen Look gegeben, mit den Zöpfen, die gleich abgeschnitten werden sollen. Ich habe ihr ein Kreuz-Tätowiermesser auf dem Unterarm gegeben. Das ist kein Symbol der Sünde, sondern ein gewählte Zugehörigkeitszeichen, ein permanentes Zeichen ihres Glaubens oder ihrer Identität, ein beabsichtigter Kontrast zum Kreuz, das an ihrer Halskette hängt. Es ist der Glaube, der zu einer persönlichen Wahl wird, nicht Erbschaft. Der Hintergrund ist absichtlich dunkel, wodurch eine dramatische Atmosphäre entsteht. Das Licht schneidet die Figur, beleuchtet das Gesicht und die Handlung, die sie vollzieht, aus einem stilisierten Fenster, das auf einen Durchgang, einen Ausweg hinweist. Oben rechts habe ich ein Collage-Element hinzugefügt: ein Fragment eines Plakats einer ikonischen und rebellischen Oper wie Jesus Christ Superstar. Das ist mein Kommentar: Der Glaube, die Leidenschaft und der Aufstand sind nicht statisch, sondern performativ und dramatisch. Rosalia zieht sich nicht still zurück, sie vollzieht eine enthemmbare Geste. Ihr Blick, so zentral, richtet sich an uns, die Beobachter. Ist sie erschrocken? Entschlossen? Ist es eine Mahnung oder eine Frage? Meiner Ansicht nach ist es das klare Bewusstsein. Es ist die Herausforderung dessen, der weiß, dass Freiheit ihren Preis hat. Ich wollte, dass der Betrachter, besonders in Palermo, sich fragt, was es heute noch bedeutet, eine radikale Entscheidung für die eigene Autonomie zu treffen. Es ist ein Werk, das von Glauben, aber vor allem von Mut, vom Durchbrechen der Ketten und von der Freiheit des Seins spricht.". Stefania Ormas italienische Malerin, laureata in Malerei an der International Art School in Terni, hat in den letzten Jahren zahlreiche Solo- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, wie: Casa de la Cultura Navacerrada – Madrid, Palacio del Infantado in Guadalajara, Museo Reina Sofía – Madrid, RED03 Galerie in Barcelona, Galeria Bernet in Barcelona, Roccartgallery in Florenz. Ihre Werke befinden sich in Privatsammlungen in Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Deutschland, Amerika sowie in öffentlichen Sammlungen, wie der Gemeinde Gata de Gorgos in Spanien. Die Welt, die sie repräsentiert, ist vor allem weiblich und sie tut dies mit einem aufmerksamen und realistischen Blick, der stets eine poetische Ader einfängt. Ihr Stil ist eine Zusammenfassung der jüngsten bildnerischen Formen, wobei sie ihre figurative Herangehensweise eng mit der Anthropologie der Figur verbindet.
Dieses Gemälde entstand 2017 für die Gruppenausstellung mit dem Titel Rosalia am Flughafen von Palermo. „Rosalia“ ist nicht nur ein Porträt; es ist ein Treffpunkt zwischen der heiligen Legende und der Dringlichkeit der Gegenwart. Ich wollte die Geschichte der Heiligen Rosalia, der Schutzpatronin Palermos, nehmen und sie von Jahrhunderten traditioneller Ikonografie entkleiden, um sie zu einer modernen Heldin zu machen, nah an den Kämpfen um Selbstbestimmung, die auch heute noch geführt werden. Ich habe mich entschieden, den Fokus ganz auf den entscheidenden Moment zu legen: den Akt des Haarschneidens. Für eine Frau waren die Haare historisch ein Symbol von Schönheit, Status und oft Eigentum. Ihnen die Haare abzuschneiden ist ein radikaler Akt des Verzichts und der Freiheit. In die Hand dieser modernen Rosalia habe ich eine rote Schere gelegt, eine Farbe, die Leidenschaft und Entschluss schreit. Die Geste bleibt hängen, sie ist noch nicht vollendet; sie ist dort, in diesem Moment einer unumkehrbaren Entscheidung zwischen dem ihr aufgezwungenen Leben (die Heirat, gesellschaftliche Pflicht) und ihrer Berufung (der Eremitismus, spirituelle Freiheit). Um ihre Rebellion zu aktualisieren, habe ich ihr ein schlichtes hautfarbenes Tanktop angezogen und ihr einen zeitgenössischen Look gegeben, mit den Zöpfen, die gleich abgeschnitten werden sollen. Ich habe ihr ein Kreuz-Tätowiermesser auf dem Unterarm gegeben. Das ist kein Symbol der Sünde, sondern ein gewählte Zugehörigkeitszeichen, ein permanentes Zeichen ihres Glaubens oder ihrer Identität, ein beabsichtigter Kontrast zum Kreuz, das an ihrer Halskette hängt. Es ist der Glaube, der zu einer persönlichen Wahl wird, nicht Erbschaft. Der Hintergrund ist absichtlich dunkel, wodurch eine dramatische Atmosphäre entsteht. Das Licht schneidet die Figur, beleuchtet das Gesicht und die Handlung, die sie vollzieht, aus einem stilisierten Fenster, das auf einen Durchgang, einen Ausweg hinweist. Oben rechts habe ich ein Collage-Element hinzugefügt: ein Fragment eines Plakats einer ikonischen und rebellischen Oper wie Jesus Christ Superstar. Das ist mein Kommentar: Der Glaube, die Leidenschaft und der Aufstand sind nicht statisch, sondern performativ und dramatisch. Rosalia zieht sich nicht still zurück, sie vollzieht eine enthemmbare Geste. Ihr Blick, so zentral, richtet sich an uns, die Beobachter. Ist sie erschrocken? Entschlossen? Ist es eine Mahnung oder eine Frage? Meiner Ansicht nach ist es das klare Bewusstsein. Es ist die Herausforderung dessen, der weiß, dass Freiheit ihren Preis hat. Ich wollte, dass der Betrachter, besonders in Palermo, sich fragt, was es heute noch bedeutet, eine radikale Entscheidung für die eigene Autonomie zu treffen. Es ist ein Werk, das von Glauben, aber vor allem von Mut, vom Durchbrechen der Ketten und von der Freiheit des Seins spricht.". Stefania Ormas italienische Malerin, laureata in Malerei an der International Art School in Terni, hat in den letzten Jahren zahlreiche Solo- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, wie: Casa de la Cultura Navacerrada – Madrid, Palacio del Infantado in Guadalajara, Museo Reina Sofía – Madrid, RED03 Galerie in Barcelona, Galeria Bernet in Barcelona, Roccartgallery in Florenz. Ihre Werke befinden sich in Privatsammlungen in Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Deutschland, Amerika sowie in öffentlichen Sammlungen, wie der Gemeinde Gata de Gorgos in Spanien. Die Welt, die sie repräsentiert, ist vor allem weiblich und sie tut dies mit einem aufmerksamen und realistischen Blick, der stets eine poetische Ader einfängt. Ihr Stil ist eine Zusammenfassung der jüngsten bildnerischen Formen, wobei sie ihre figurative Herangehensweise eng mit der Anthropologie der Figur verbindet.
