Eine Holzmaske - Lega - DR Kongo (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
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Mit fast einem Jahrzehnt Erfahrung in der Verbindung von Wissenschaft, Museumskuratierung und traditioneller Schmiedekunst hat Julien eine einzigartige Expertise in historischen Waffen, Rüstungen und afrikanischer Kunst entwickelt.

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Eine hölzerne Maske der Lega aus der Maniema-Region, Demokratische Republik Kongo, mit Stand, 15 cm hoch, 65 g, in fairem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese kleine Maskenfigur der Lega aus der Maniema-Region im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo gehört zur künstlerischen und rituellen Tradition der Lega, deren skulpturale Produktion eng mit den Strukturen und Lehren der Bwami-Gesellschaft verbunden ist, einer initiatorischen Vereinigung, die moralische, soziale und philosophische Kenntnisse regelt. Inkl. Stand.

Anders als bei vielen westafrikanischen Maskentraditionen sind Lega-Masken nicht primär für öffentliche Maskeraden gedacht. Vielmehr funktionieren sie in einem engeren und didaktischen Kontext. Masken wie diese kommen während Initiationsriten und Unterrichtsstunden zum Einsatz, wo sie als visuelle Hilfsmittel für die Weitergabe ethischer Prinzipien, sozialer Codes und allegorischer Erzählungen dienen. Ihre Bedeutung ist daher nicht festgelegt, sondern entsteht durch Aufführung, Sprache und den interpretativen Rahmen, der von den initiierte Mitglieder der Bwami-Gesellschaft bereitgestellt wird.

Formal zeichnen sich Lega-Masken durch eine bewusste Ökonomie der Mittel aus. Das vorliegende Exemplar zeigt eine reduzierte Gesichtsstruktur, oft auf wesentliche Merkmale beschränkt: eine hohe Stirn, eine schmale oder verlängerte Nase, einen kleinen Mund und schematische Augen, häufig als schlitzen- oder kreisförmige Öffnungen dargestellt. Die Oberfläche kann schlicht gelassen oder mit einer hellen Patina, Kaolin oder anderen Substanzen bedeckt sein, wodurch Klarheit der Form über aufwändige Verzierung gestellt wird. Diese ästhetische Zurückhaltung spiegelt nicht einen Mangel an Raffinement wider, sondern einen konzeptionellen Schwerpunkt auf Abstraktion, Lesbarkeit und symbolische Wirksamkeit.

Die augenscheinliche Einfachheit der Lega-Schnitzkunst steht in engem Zusammenhang mit ihrer pädagogischen Funktion. Jede Maskenart kann mit bestimmten Sprichwörtern, moralischen Lektionen oder Stufen der Initiation assoziiert sein. Während der rituellen Nutzung können Masken gehandhabt, ausgestellt oder zusammen mit Rezitationen und Gesten getragen werden, wodurch ein verschachteltes Sinnesystem entsteht, in dem Objekt, Handlung und Sprache untrennbar verbunden sind.

Im Denken der Lega liegt der Wert solcher Objekte eher in ihrer Rolle als Träger kollektiven Wissens als in individueller künstlerischer Ausdrucksform. Dennoch weisen subtile Variationen in Proportion, Schnitztechnik und Oberflächenbehandlung auf die Hände einzelner Hersteller und lokale Werkstatttraditionen in Regionen wie Maniema hin.

In Maniema gesammelt, veranschaulicht diese Maske die Integration von skulpturaler Form und intellektueller Praxis, die die Lega-Kunst definiert. Sie steht sowohl als ästhetisches Objekt als auch als materieller Ausdruck eines philosophischen Systems, in dem visuelle Zeichen als Instrumente des Gedächtnisses, der Anleitung und sozialer Kontinuität dienen.

Informant Wassiou

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Diese kleine Maskenfigur der Lega aus der Maniema-Region im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo gehört zur künstlerischen und rituellen Tradition der Lega, deren skulpturale Produktion eng mit den Strukturen und Lehren der Bwami-Gesellschaft verbunden ist, einer initiatorischen Vereinigung, die moralische, soziale und philosophische Kenntnisse regelt. Inkl. Stand.

Anders als bei vielen westafrikanischen Maskentraditionen sind Lega-Masken nicht primär für öffentliche Maskeraden gedacht. Vielmehr funktionieren sie in einem engeren und didaktischen Kontext. Masken wie diese kommen während Initiationsriten und Unterrichtsstunden zum Einsatz, wo sie als visuelle Hilfsmittel für die Weitergabe ethischer Prinzipien, sozialer Codes und allegorischer Erzählungen dienen. Ihre Bedeutung ist daher nicht festgelegt, sondern entsteht durch Aufführung, Sprache und den interpretativen Rahmen, der von den initiierte Mitglieder der Bwami-Gesellschaft bereitgestellt wird.

Formal zeichnen sich Lega-Masken durch eine bewusste Ökonomie der Mittel aus. Das vorliegende Exemplar zeigt eine reduzierte Gesichtsstruktur, oft auf wesentliche Merkmale beschränkt: eine hohe Stirn, eine schmale oder verlängerte Nase, einen kleinen Mund und schematische Augen, häufig als schlitzen- oder kreisförmige Öffnungen dargestellt. Die Oberfläche kann schlicht gelassen oder mit einer hellen Patina, Kaolin oder anderen Substanzen bedeckt sein, wodurch Klarheit der Form über aufwändige Verzierung gestellt wird. Diese ästhetische Zurückhaltung spiegelt nicht einen Mangel an Raffinement wider, sondern einen konzeptionellen Schwerpunkt auf Abstraktion, Lesbarkeit und symbolische Wirksamkeit.

Die augenscheinliche Einfachheit der Lega-Schnitzkunst steht in engem Zusammenhang mit ihrer pädagogischen Funktion. Jede Maskenart kann mit bestimmten Sprichwörtern, moralischen Lektionen oder Stufen der Initiation assoziiert sein. Während der rituellen Nutzung können Masken gehandhabt, ausgestellt oder zusammen mit Rezitationen und Gesten getragen werden, wodurch ein verschachteltes Sinnesystem entsteht, in dem Objekt, Handlung und Sprache untrennbar verbunden sind.

Im Denken der Lega liegt der Wert solcher Objekte eher in ihrer Rolle als Träger kollektiven Wissens als in individueller künstlerischer Ausdrucksform. Dennoch weisen subtile Variationen in Proportion, Schnitztechnik und Oberflächenbehandlung auf die Hände einzelner Hersteller und lokale Werkstatttraditionen in Regionen wie Maniema hin.

In Maniema gesammelt, veranschaulicht diese Maske die Integration von skulpturaler Form und intellektueller Praxis, die die Lega-Kunst definiert. Sie steht sowohl als ästhetisches Objekt als auch als materieller Ausdruck eines philosophischen Systems, in dem visuelle Zeichen als Instrumente des Gedächtnisses, der Anleitung und sozialer Kontinuität dienen.

Informant Wassiou

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Ethnie/ Kultur
Lega
Herkunftsland
DR Kongo
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
15 cm
Gewicht
65 g
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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