Mittelalterlich Blei, Hartzinn/ Zinn Abzeichen






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Mittelalterliches Pilgerabzeichen der Drei Könige aus Köln, ca. 1400, gegossen in einer Blei-Zinn-Legierung, Maße 7,8 × 6,7 cm, in sehr gutem Zustand, Herkunft Deutschland, private Sammlung Niederlande, 2025 erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mittelalterliches Pilgerabzeichen der Drei Könige, Köln, ca. 1400
Offengearender Guss in Blei-Zinn-Legierung.
Deutschland, Köln, um 1400.
Rares Pilgerabzeichen aus Blei-Zinn, das die Anbetung der Magi unter drei architektonischen Bögen darstellt. Links hält die Jungfrau Maria das Christuskind unter einem Stern, während die Drei Könige ehrfürchtig herantreten.
Schrein, Köln
Im Jahr 1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Drei Könige (der Drei Weisen) von Mailand nach Köln. Der Besitz dieser Reliquien machte Köln zu einem der wichtigsten Pilgerziele im Christentum und zog Gläubige aus ganz Europa an, besonders am Festtag der Magier (6. Januar). Zwischen 1190 und 1220 schuf der Goldschmiedmeister Nikolaus von Verdun eine prächtige Goldreliquiar. In Form einer Miniaturbasilika gestaltet, erinnert es an das himmlische Jerusalem und ist üppig mit Gold, Silber, Emaille und Edelsteinen verziert.
Pilgerabzeichen
Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert wurden kleine Abzeichen aus Zinnlegierung (Blei-Zinn) an Pilger verkauft, die heilige Stätten in ganz Europa besuchten. Das Tragen eines solchen Abzeichens war ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Träger eine Pilgerreise zu einer heiligen Stätte oder Reliquie abgeschlossen hatte; es glaubte man auch, dass die Abzeichen spirituellen Schutz boten. Die meisten zeigten kleine Schlaufen oder Nadeln, sodass sie an Hüten, Kapuzen oder anderen Kleidungsstücken befestigt werden konnten. Die Abzeichen zeigen typischerweise religiöse Bildnisse, wie die Jungfrau Maria, Heilige oder wundertätige Gegenstände. Eine eigenständige Kategorie bildet die als profan oder säkular bekannte Abzeichen, die humorvolle oder erotischen Themen darstellen. Heute werden diese Abzeichen als greifbare Überreste mittelalterlicher Frömmigkeit und Pilgerfahrt geschätzt. Pilger trugen oder befestigten die Abzeichen oft als persönliches Zeichen ihrer Reise an der Kleidung oder Reisegepäck.
Das zerbrechliche Abzeichen wurde zuerst auf der Vorder- und Rückseite fotografiert, danach in einem sicheren Bilderrahmen mit Filzhintergrund montiert.
Verweis:
https://database.kunera.nl/en/collectie-object/6ea242c8-5254-4e76-b61c-0e9293671689
Ein ähnliches Exemplar wurde bei Catawiki angeboten:
https://www.catawiki.com/nl/l/97629892
provenance: Privatsammlung, Niederlande.
Abmessungen: H7,8 x B6,7 cm
Zustand: Sehr gut, rar in diesem vollständigen Zustand. Die Aufnahmeklauen auf der Rückseite fehlen und eine Schlaufe ist umgelegt. Abnutzungs- und Alterungsspuren entsprechen dem Alter und der Nutzung.
Hinweis: Aufgrund von Zollbestimmungen können wir diesen Lot nur innerhalb der Europäischen Union versenden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige EU-Versandadresse haben, bevor Sie bieten.
Mittelalterliches Pilgerabzeichen der Drei Könige, Köln, ca. 1400
Offengearender Guss in Blei-Zinn-Legierung.
Deutschland, Köln, um 1400.
Rares Pilgerabzeichen aus Blei-Zinn, das die Anbetung der Magi unter drei architektonischen Bögen darstellt. Links hält die Jungfrau Maria das Christuskind unter einem Stern, während die Drei Könige ehrfürchtig herantreten.
Schrein, Köln
Im Jahr 1164 brachte Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Drei Könige (der Drei Weisen) von Mailand nach Köln. Der Besitz dieser Reliquien machte Köln zu einem der wichtigsten Pilgerziele im Christentum und zog Gläubige aus ganz Europa an, besonders am Festtag der Magier (6. Januar). Zwischen 1190 und 1220 schuf der Goldschmiedmeister Nikolaus von Verdun eine prächtige Goldreliquiar. In Form einer Miniaturbasilika gestaltet, erinnert es an das himmlische Jerusalem und ist üppig mit Gold, Silber, Emaille und Edelsteinen verziert.
Pilgerabzeichen
Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert wurden kleine Abzeichen aus Zinnlegierung (Blei-Zinn) an Pilger verkauft, die heilige Stätten in ganz Europa besuchten. Das Tragen eines solchen Abzeichens war ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Träger eine Pilgerreise zu einer heiligen Stätte oder Reliquie abgeschlossen hatte; es glaubte man auch, dass die Abzeichen spirituellen Schutz boten. Die meisten zeigten kleine Schlaufen oder Nadeln, sodass sie an Hüten, Kapuzen oder anderen Kleidungsstücken befestigt werden konnten. Die Abzeichen zeigen typischerweise religiöse Bildnisse, wie die Jungfrau Maria, Heilige oder wundertätige Gegenstände. Eine eigenständige Kategorie bildet die als profan oder säkular bekannte Abzeichen, die humorvolle oder erotischen Themen darstellen. Heute werden diese Abzeichen als greifbare Überreste mittelalterlicher Frömmigkeit und Pilgerfahrt geschätzt. Pilger trugen oder befestigten die Abzeichen oft als persönliches Zeichen ihrer Reise an der Kleidung oder Reisegepäck.
Das zerbrechliche Abzeichen wurde zuerst auf der Vorder- und Rückseite fotografiert, danach in einem sicheren Bilderrahmen mit Filzhintergrund montiert.
Verweis:
https://database.kunera.nl/en/collectie-object/6ea242c8-5254-4e76-b61c-0e9293671689
Ein ähnliches Exemplar wurde bei Catawiki angeboten:
https://www.catawiki.com/nl/l/97629892
provenance: Privatsammlung, Niederlande.
Abmessungen: H7,8 x B6,7 cm
Zustand: Sehr gut, rar in diesem vollständigen Zustand. Die Aufnahmeklauen auf der Rückseite fehlen und eine Schlaufe ist umgelegt. Abnutzungs- und Alterungsspuren entsprechen dem Alter und der Nutzung.
Hinweis: Aufgrund von Zollbestimmungen können wir diesen Lot nur innerhalb der Europäischen Union versenden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige EU-Versandadresse haben, bevor Sie bieten.
