August Sander (1876–1964) - Pastry cook






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AUGUST SANDER
August Sander wurde 1876 in Herdorf, Deutschland, geboren. Während er als Müllabladearbeiter arbeitete, traf er einen Fotografen, der für dasselbe Bergbauunternehmen arbeitete, und wurde dessen Assistent. Bald kaufte er sich eigenes fotografisches Equipment. Ab 1897 erhielt er in Trier eine gründlichere fotografische Ausbildung. Nachdem er in Deutschland umhergebildet hatte, übernahm er 1902 ein Atelier in Linz und zog dann mit seiner Familie nach Köln, um als Studiofotograf zu arbeiten. 1925 begann er, die klassischen Porträts in seinem Projekt Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts zusammenzustellen: In seinen sieben Kapiteln, darunter Der Handwerker, Die Frau und Die Stadt, werden etwa 600 Menschen aller Stände abgebildet. Es ist ein wahres Atlas der Physiognomien und sozialen Unterschiede. 1934 zerstörten die Nationalsozialisten die Druckstöcke des Buches. Sander und seine Frau verließen Köln während des Krieges, und sein Atelier wurde bei Bombenangriffen zerstört, doch Sander konnte wesentliche Teile seines Archivs in seinem neuen Zuhause in Kuchhausen retten. 1960 wurde Sander das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er starb 1964 in Köln.
AUGUST SANDER
August Sander wurde 1876 in Herdorf, Deutschland, geboren. Während er als Müllabladearbeiter arbeitete, traf er einen Fotografen, der für dasselbe Bergbauunternehmen arbeitete, und wurde dessen Assistent. Bald kaufte er sich eigenes fotografisches Equipment. Ab 1897 erhielt er in Trier eine gründlichere fotografische Ausbildung. Nachdem er in Deutschland umhergebildet hatte, übernahm er 1902 ein Atelier in Linz und zog dann mit seiner Familie nach Köln, um als Studiofotograf zu arbeiten. 1925 begann er, die klassischen Porträts in seinem Projekt Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts zusammenzustellen: In seinen sieben Kapiteln, darunter Der Handwerker, Die Frau und Die Stadt, werden etwa 600 Menschen aller Stände abgebildet. Es ist ein wahres Atlas der Physiognomien und sozialen Unterschiede. 1934 zerstörten die Nationalsozialisten die Druckstöcke des Buches. Sander und seine Frau verließen Köln während des Krieges, und sein Atelier wurde bei Bombenangriffen zerstört, doch Sander konnte wesentliche Teile seines Archivs in seinem neuen Zuhause in Kuchhausen retten. 1960 wurde Sander das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er starb 1964 in Köln.
