ALGO - Lost in the red






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131773 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
ALGO, Lost in the red, 2026, originales einzigartiges Acrylgemälde auf Leinwand, 92 × 73 cm, ungerahmt auf gespanntem Keilrahmen, Rückseite signiert, betitelt und datiert, Provenienz: Sammlung des Künstlers (Frankreich), hervorragender Zustand, Echtheitszertifikat des Künstlers vorhanden.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstlerin: Algo (französische zeitgenössische Künstlerin, aktiv in Frankreich, geboren im 20. Jahrhundert)
Staatsangehörigkeit: Französin
Titel: Lost in the rouge
Jahr: 2026
Technik / Träger: Mischtechniken auf Leinwand (Acrylic, Material, Tropfen, gestische Arbeit)
Maße des Werks (Bild): 92 × 73 cm
Maße der Leinwand: 96 × 77 cm
Rahmung: ungerahmtes Werk, auf eine geprägte Leinwandspanne montiert (Dicke ca. 2 cm)
Signatur:
Signiert, betitelt und datiert auf der Rückseite der Leinwand von der Künstlerin von Hand.
Edition:
Einziges Werk (Originalstück).
Provenienz:
Sammlung der Künstlerin (Frankreich).
Dokumentation:
Echtheitszertifikat vom Künstler/in bereitgestellt.
Zustand:
Sehr guter Allgemeinzustand.
Gewollte Präsenz von Material, Tropfen, Reliefe und Empfindungen, die integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind.
Leinwand und Rahmen in ausgezeichnetem Zustand, keine Risse bzw. Restaurierungen.
Lieferung:
Werk wird auf geprägter Leinwandspanne versandt, sorgfältig geschützt (verstärkter Verpackung, Ecken geschützt).
Versand möglich innerhalb Frankreichs und international.
______
In diesem Werk, das vollständig vom Rot dominiert wird, führt Algo eine subtile, doch entscheidende Verschiebung durch: von der Fragmentierung der Gesichter hin zur Erscheinung einer zentralen, weiblichen Figur, die schwebt.
Im Herzen der Leinwand scheint eine Silhouette zu erscheinen — oder eher zu treiben. Sie erinnert an einen Körper, der schwimmt, treibt oder sich in einer materialhaften, unscharfen Substanz tragen lässt. Nichts ist festgelegt: Die Figur schwankt zwischen Erscheinung und Auflösung.
Das Rot, hier total, wirkt wie ein Medium. Es ist nicht mehr nur Farbe, sondern flüssiger Raum, umhüllend, fast organisch. Es absorbiert die Figur genauso wie es sie enthüllt.
Der malerische Akt, großzügig und instinktiv, baut eine dichte Umgebung aus Strömungen, Schichten und Turbulenzen. Um den Körper herum scheint die Materie in ständiger Bewegung zu sein, als ob die Malerei selbst zu einem Strom werden würde, in dem die Silhouette versucht, sich zu halten.
Diese Spannung verweist auf eine Lesart, die der Gedankenwelt Arthur Schopenhauers nahekommt: Der Körper als fragilesijkes Manifest einer Willen, der ihn übersteigt, gefangen in einem Fluss, in dem Verlangen und Schmerz sich verschmelzen.
Doch die weibliche Präsenz führt auch eine intimere Dimension ein: das Bewusstsein, das eingetaucht ist, von seinen eigenen Tiefen durchdrungen. Das Schwimmen wird zur Metapher — nicht für eine Fortbewegung, sondern für einen stillen Kampf, in einem saturierten Raum zu existieren.
Die Komposition basiert auf:
• einer zentralen, instabilen Silhouette, fast in der Materie aufgelöst
• einem durchgehenden Rotfeld, gearbeitet in Variationen von Dichte und Textur
• gestische, kreisende oder wellenartige Spuren, die Bewegung des Wassers assoziieren
• Kratzspuren und Einschnitte, die die offensichtliche Fluidität stören
Die Künstlerin setzt hier ihre Suche nach Pareidolie fort:
Die Figur ist nicht vollständig konstruiert — sie erscheint in der Materie, wie ein mentales Bild, das sich gerade formt oder verschwinden will.
Das Werk schwankt thus zwischen:
• sensorischer Immersion
• zerbrechlicher Figurierung
• sich bewegender Abstraktion
Im Raum erzwingt das Format eine umhüllende Präsenz. Der Blick wird von dieser rotesten Masse ohne Entkommen ergriffen und allmählich zu der menschlichen Form hingezogen, die darin ihren Platz zu finden versucht.
Hier stellt die Malerei kein Nageleben dar.
Sie lässt es fühlen.
Künstlerin: Algo (französische zeitgenössische Künstlerin, aktiv in Frankreich, geboren im 20. Jahrhundert)
Staatsangehörigkeit: Französin
Titel: Lost in the rouge
Jahr: 2026
Technik / Träger: Mischtechniken auf Leinwand (Acrylic, Material, Tropfen, gestische Arbeit)
Maße des Werks (Bild): 92 × 73 cm
Maße der Leinwand: 96 × 77 cm
Rahmung: ungerahmtes Werk, auf eine geprägte Leinwandspanne montiert (Dicke ca. 2 cm)
Signatur:
Signiert, betitelt und datiert auf der Rückseite der Leinwand von der Künstlerin von Hand.
Edition:
Einziges Werk (Originalstück).
Provenienz:
Sammlung der Künstlerin (Frankreich).
Dokumentation:
Echtheitszertifikat vom Künstler/in bereitgestellt.
Zustand:
Sehr guter Allgemeinzustand.
Gewollte Präsenz von Material, Tropfen, Reliefe und Empfindungen, die integraler Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind.
Leinwand und Rahmen in ausgezeichnetem Zustand, keine Risse bzw. Restaurierungen.
Lieferung:
Werk wird auf geprägter Leinwandspanne versandt, sorgfältig geschützt (verstärkter Verpackung, Ecken geschützt).
Versand möglich innerhalb Frankreichs und international.
______
In diesem Werk, das vollständig vom Rot dominiert wird, führt Algo eine subtile, doch entscheidende Verschiebung durch: von der Fragmentierung der Gesichter hin zur Erscheinung einer zentralen, weiblichen Figur, die schwebt.
Im Herzen der Leinwand scheint eine Silhouette zu erscheinen — oder eher zu treiben. Sie erinnert an einen Körper, der schwimmt, treibt oder sich in einer materialhaften, unscharfen Substanz tragen lässt. Nichts ist festgelegt: Die Figur schwankt zwischen Erscheinung und Auflösung.
Das Rot, hier total, wirkt wie ein Medium. Es ist nicht mehr nur Farbe, sondern flüssiger Raum, umhüllend, fast organisch. Es absorbiert die Figur genauso wie es sie enthüllt.
Der malerische Akt, großzügig und instinktiv, baut eine dichte Umgebung aus Strömungen, Schichten und Turbulenzen. Um den Körper herum scheint die Materie in ständiger Bewegung zu sein, als ob die Malerei selbst zu einem Strom werden würde, in dem die Silhouette versucht, sich zu halten.
Diese Spannung verweist auf eine Lesart, die der Gedankenwelt Arthur Schopenhauers nahekommt: Der Körper als fragilesijkes Manifest einer Willen, der ihn übersteigt, gefangen in einem Fluss, in dem Verlangen und Schmerz sich verschmelzen.
Doch die weibliche Präsenz führt auch eine intimere Dimension ein: das Bewusstsein, das eingetaucht ist, von seinen eigenen Tiefen durchdrungen. Das Schwimmen wird zur Metapher — nicht für eine Fortbewegung, sondern für einen stillen Kampf, in einem saturierten Raum zu existieren.
Die Komposition basiert auf:
• einer zentralen, instabilen Silhouette, fast in der Materie aufgelöst
• einem durchgehenden Rotfeld, gearbeitet in Variationen von Dichte und Textur
• gestische, kreisende oder wellenartige Spuren, die Bewegung des Wassers assoziieren
• Kratzspuren und Einschnitte, die die offensichtliche Fluidität stören
Die Künstlerin setzt hier ihre Suche nach Pareidolie fort:
Die Figur ist nicht vollständig konstruiert — sie erscheint in der Materie, wie ein mentales Bild, das sich gerade formt oder verschwinden will.
Das Werk schwankt thus zwischen:
• sensorischer Immersion
• zerbrechlicher Figurierung
• sich bewegender Abstraktion
Im Raum erzwingt das Format eine umhüllende Präsenz. Der Blick wird von dieser rotesten Masse ohne Entkommen ergriffen und allmählich zu der menschlichen Form hingezogen, die darin ihren Platz zu finden versucht.
Hier stellt die Malerei kein Nageleben dar.
Sie lässt es fühlen.
