Stefanie Schneider - Untitled (Beachshoot)






Über 35 Jahre Erfahrung; ehemaliger Galeriebesitzer und Kurator am Museum Folkwang.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 131479 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gossip (Beachshoot) - 2005
40x79cm.
Edition von 10, zuzüglich 2 Künstlerabzüge.
Archiv-C-Print, basierend auf den 2 ursprünglichen Polaroids.
Zertifikat und Signaturlabel.
Künstlerinventar Nr. 1398.01.
Ausgezeichneter Zustand.
Nicht montiert.
Beachshoot
Diese fotografischen Fantasien setzen sich durch sorgfältig gewählte Rahmenbedingungen und den Einsatz symbolischer Attribute fest. Telegraphenmasten, Flugzeuge, weite Ödnisse, eine Eisenbahnbrücke oder ein amerikanisches Auto aus den 50er Jahren erzählen auf dieselbe Weise verschiedene Geschichten, ebenso wie grelle Perücken, Spielzeug für Kinder, ein Kopftuch oder eine alte Super-8-Kamera. Schneider’s Arbeit nährt sich von Anekdoten und Erzählungen, aber auch von ihrer spezifischen europäischen Perspektive auf Amerika. Die Welt ihrer Fotografien wird von schmalbrüstigen Jungen und zerbrechlichen Mädchen bevölkert, die ihren eigenen Jugend- und Schönheitssinn scheinbar nicht wahrnehmen. Ihre Unbeschwertheit wird von einer bedrohlichen Erwachsenenwelt durchdrungen, der sie mit ihrem jugendlichen Unverträglichkeit entgegentreten. Und tatsächlich besitzt ihre Arbeit auch einen autobiografischen Aspekt, da die Künstlerin sich und ihre Freunde zum Mittelpunkt der Kamera macht.
Stefanie Schneider fotografiert ihre ‚mises en scene‘ mit einer Polaroidkamera – ausgerechnet. Das Medium, das gewöhnlich als Mittel zur Bewahrung dokumentarischer Unmittelbarkeit verstanden wird, wird in seinem Gegensatz benutzt, denn Orte, Haltungen, Kostüme und insbesondere die auffälligen Bildabschnitte werden inszeniert. Dieses technische ‚Plot-Gerät’ spiegelt ihre Methode ebenso wider wie ihr Anliegen: Die Preisträgerin der Folkwangschule Essen verwendet ausschließlich abgelaufenes Polaroid-Material. Markierungen, Funken, schwarze leere Schmierflecken und massive Farbigkeitsveränderungen fügen der Aufnahme eine zweite Realitätsebene hinzu und hinterfragen die Gültigkeit von Bildsprache, Symbolen und der Relevanz richtiger Erinnerungen.
Aus diesen Bildern, die amateurhaft und lässig wirken, entsteht der Eindruck von Authentizität, auf den wir von Moment zu Moment stoßen. - Petra Prahl
Gossip (Beachshoot) - 2005
40x79cm.
Edition von 10, zuzüglich 2 Künstlerabzüge.
Archiv-C-Print, basierend auf den 2 ursprünglichen Polaroids.
Zertifikat und Signaturlabel.
Künstlerinventar Nr. 1398.01.
Ausgezeichneter Zustand.
Nicht montiert.
Beachshoot
Diese fotografischen Fantasien setzen sich durch sorgfältig gewählte Rahmenbedingungen und den Einsatz symbolischer Attribute fest. Telegraphenmasten, Flugzeuge, weite Ödnisse, eine Eisenbahnbrücke oder ein amerikanisches Auto aus den 50er Jahren erzählen auf dieselbe Weise verschiedene Geschichten, ebenso wie grelle Perücken, Spielzeug für Kinder, ein Kopftuch oder eine alte Super-8-Kamera. Schneider’s Arbeit nährt sich von Anekdoten und Erzählungen, aber auch von ihrer spezifischen europäischen Perspektive auf Amerika. Die Welt ihrer Fotografien wird von schmalbrüstigen Jungen und zerbrechlichen Mädchen bevölkert, die ihren eigenen Jugend- und Schönheitssinn scheinbar nicht wahrnehmen. Ihre Unbeschwertheit wird von einer bedrohlichen Erwachsenenwelt durchdrungen, der sie mit ihrem jugendlichen Unverträglichkeit entgegentreten. Und tatsächlich besitzt ihre Arbeit auch einen autobiografischen Aspekt, da die Künstlerin sich und ihre Freunde zum Mittelpunkt der Kamera macht.
Stefanie Schneider fotografiert ihre ‚mises en scene‘ mit einer Polaroidkamera – ausgerechnet. Das Medium, das gewöhnlich als Mittel zur Bewahrung dokumentarischer Unmittelbarkeit verstanden wird, wird in seinem Gegensatz benutzt, denn Orte, Haltungen, Kostüme und insbesondere die auffälligen Bildabschnitte werden inszeniert. Dieses technische ‚Plot-Gerät’ spiegelt ihre Methode ebenso wider wie ihr Anliegen: Die Preisträgerin der Folkwangschule Essen verwendet ausschließlich abgelaufenes Polaroid-Material. Markierungen, Funken, schwarze leere Schmierflecken und massive Farbigkeitsveränderungen fügen der Aufnahme eine zweite Realitätsebene hinzu und hinterfragen die Gültigkeit von Bildsprache, Symbolen und der Relevanz richtiger Erinnerungen.
Aus diesen Bildern, die amateurhaft und lässig wirken, entsteht der Eindruck von Authentizität, auf den wir von Moment zu Moment stoßen. - Petra Prahl
