Altgriechisch, Magna Graecia Töpferware Oinochoe. 11 cm Höhe. Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr.






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Oinochoe-Vase aus Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr., 11 cm hoch, guter Zustand und original, ein Gefäß aus der antiken griechischen Magna Graecia in Töpferware mit roter Bemalung; Provenienz: Privatkollektion Belgien, Erwerb in den 1970er Jahren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Oinochoe-Gefäß mit roter Bemalung
Antikes Griechisches, Magna Graecia, Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr.
Keramik
11 cm hoch
ZUSTAND: Gut, nicht restauriert.
HERKUNFT: Privatbesitz, Belgien, 1970er Jahre.
Apulische Keramiken aus Magna Graecia im 4. Jahrhundert v. Chr. stellen eine der feinsten und ausdrucksstärksten Traditionen der antiken griechischen Keramik dar.
Sie wurden in der Region Apulien im Süden Italiens hergestellt und von griechischen Siedlern und lokalen Handwerkern geschaffen, die geerbte griechische Techniken mit regionalen Einflüssen verbanden.
Der Stil zeichnet sich durch Komplexität, Eleganz und erzählerische Fülle aus.
Apulische Vasen werden typischerweise mit der Rotfigurentechnik in Verbindung gebracht, bei der Figuren in der natürlichen roten Farbigkeit des Tons belassen und der Hintergrund schwarz gefärbt wird. Was die apulische Töpferei von früheren griechischen Keramiken unterscheidet, ist ihre aufwändige Dekoration.
Künstler füllten oft die gesamte Oberfläche mit filigranen Mustern, ornamentalen Motiven und detaillierten menschlichen Figuren.
Darstellungen zeigten mythologische Erzählungen, Begräbnisrituale und Theateraufführungen und spiegelten sowohl religiöse Überzeugungen als auch das Alltagsleben wider.
Große Gefäße wie Volutenkrater und Amphoren waren besonders beliebt. Diese wurden oft in funerären Kontexten verwendet, in Gräbern als Opfergaben für die Verstorbenen platziert.
Viele Vasen zeigen Naiskos-Szenen, die den Verstorbenen in einer kleinen templerähnlichen Struktur zeigen, umgeben von Trauernden.
Dies hebt die Bedeutung der Totenrituale und den Glauben an ein Jenseits hervor.
Apulische Maler zeigten ebenfalls eine bemerkenswerte Achtsamkeit bei Kleidung, Schmuck und Gesichtsausdrücken, was auf ein wachsendes Interesse an Individualität und Emotion hindeutet.
Hinzugefügte Farben wie Weiß, Gelb und Rot verstärkten die visuelle Wirkung und halfen, verschiedene Elemente in der Komposition zu unterscheiden.
Insgesamt spiegeln die apulischen Keramiken des 4. Jahrhunderts v. Chr. eine anspruchsvolle künstlerische Kultur wider, die technisches Können mit erzählerischer Vermittlung verband.
Diese Werke dienten nicht nur praktischen und rituellen Zwecken, sondern wirkten auch als Medium zur Bewahrung von Mythen, Werten und sozialen Sitten innerhalb der griechischen Gemeinschaften der Magna Graecia.
Der Verkäufer stellt sich vor
Oinochoe-Gefäß mit roter Bemalung
Antikes Griechisches, Magna Graecia, Apulien, 4. Jahrhundert v. Chr.
Keramik
11 cm hoch
ZUSTAND: Gut, nicht restauriert.
HERKUNFT: Privatbesitz, Belgien, 1970er Jahre.
Apulische Keramiken aus Magna Graecia im 4. Jahrhundert v. Chr. stellen eine der feinsten und ausdrucksstärksten Traditionen der antiken griechischen Keramik dar.
Sie wurden in der Region Apulien im Süden Italiens hergestellt und von griechischen Siedlern und lokalen Handwerkern geschaffen, die geerbte griechische Techniken mit regionalen Einflüssen verbanden.
Der Stil zeichnet sich durch Komplexität, Eleganz und erzählerische Fülle aus.
Apulische Vasen werden typischerweise mit der Rotfigurentechnik in Verbindung gebracht, bei der Figuren in der natürlichen roten Farbigkeit des Tons belassen und der Hintergrund schwarz gefärbt wird. Was die apulische Töpferei von früheren griechischen Keramiken unterscheidet, ist ihre aufwändige Dekoration.
Künstler füllten oft die gesamte Oberfläche mit filigranen Mustern, ornamentalen Motiven und detaillierten menschlichen Figuren.
Darstellungen zeigten mythologische Erzählungen, Begräbnisrituale und Theateraufführungen und spiegelten sowohl religiöse Überzeugungen als auch das Alltagsleben wider.
Große Gefäße wie Volutenkrater und Amphoren waren besonders beliebt. Diese wurden oft in funerären Kontexten verwendet, in Gräbern als Opfergaben für die Verstorbenen platziert.
Viele Vasen zeigen Naiskos-Szenen, die den Verstorbenen in einer kleinen templerähnlichen Struktur zeigen, umgeben von Trauernden.
Dies hebt die Bedeutung der Totenrituale und den Glauben an ein Jenseits hervor.
Apulische Maler zeigten ebenfalls eine bemerkenswerte Achtsamkeit bei Kleidung, Schmuck und Gesichtsausdrücken, was auf ein wachsendes Interesse an Individualität und Emotion hindeutet.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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