Cosimo Bartoli - [Architecture] Del modo di misurare le distantie - 1564

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Volker Riepenhausen
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Seltenes Exemplar in Originalausgabe (1564) dieses Traktats über Perspektive, Messung und Vermessung, angewandt auf die Architektur. Darin findet sich die Demonstration des Astrolabiums, des Zirkels und des Quadranten. In der Richtung von Alberti war Bartoli unter anderem der Architekt des Palazzo Ricasoli in Florenz.

**

Es handelt sich um ein faszinierendes Werk an der Schnittstelle angewandter Mathematik, praktischer Geometrie und der Kunst der Renaissance. In diesem Traktat schlägt Cosimo Bartoli eine methodische und einfallsreiche Erkundung der Techniken vor, die es ermöglichen, Entfernungen – oft unerreichbar – zu messen, ohne sie physisch zurücklegen zu müssen.

Der Text gehört zu einer Epoche, in der die Beobachtung der Welt und ihre Quantifizierung essenziell werden, insbesondere für Architektur, Kartografie, künstlerische Perspektive und militärische Tätigkeiten. Bartoli beschreibt Instrumente (wie den Quadranten oder andere Zielvorrichtungen) und erläutert geometrische Verfahren, mit denen man die Höhe eines Turms, die Breite eines Flusses oder die Distanz zwischen zwei entfernten Punkten berechnen kann.

Aber das Werk beschränkt sich nicht auf ein technisches Handbuch: Es spiegelt auch den humanistischen Geist der Renaissance wider, in dem Wissenschaft und Kunst dialogieren. Die Demonstrationen werden oft von klaren Skizzen begleitet, und der pädagogische Ansatz zielt darauf ab, dieses Wissen einem gebildeten, aber nicht unbedingt fachkundigen Publikum zugänglich zu machen.

***
Geboren in Florenz im Jahr 1503, verkörpert Cosimo Bartoli die Figur des Humanisten der italienischen Renaissance: gelehrt, Übersetzer, Diplomat und Wissenschaftsbegeisterter.

Aus einem kultivierten Milieu stammend, bildet er sich früh in klassischen Schriften, Mathematik und den Künsten aus. Er besucht intellektuelle Kreise in Florenz, wo er ein starkes Interesse an der Vermittlung antiken Wissens entwickelt. Bartoli ist insbesondere bekannt für seine Übersetzungen und Adaptationen klassischer Autoren, die er einem italienischen Publikum zugänglich macht.

Seine Laufbahn beschränkt sich nicht auf den intellektuellen Bereich: Er bekleidet auch diplomatische Funktionen im Dienst der Republik Florenz und später der Medici. Diese Missionen ermöglichen es ihm zu reisen und Kontakte zu anderen Wissenszentren in Europa zu knüpfen, wodurch sein Denken und seine Arbeiten bereichert werden.

Neugierig und vielseitig interessiert er sich gleichermaßen für Literatur wie für praktische Wissenschaften. Sein Werk spiegelt diese Vielfalt wider: Er schreibt über Architektur, Geometrie, Perspektive und Messtechniken, stets mit dem Bestreben, Theorie und Praxis zu verbinden.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1572 bleibt Bartoli ein Vermittler von Wissen, der dazu beiträgt, den Wissenschafts- und Humanismusgehalt der Renaissance zu verbreiten. Er verkörpert eine Epoche, in der es bedeutete, die Welt zu verstehen, sie zu messen, zu repräsentieren und zu verwandeln.

***
Del modo di misurare le distantie, le superficie, i corpi, le piante, le provincie, le prospettive, e tutte le altre cose terrene, che possono occorrere a gli huomini, secondo les vere regole d'Euclide, e de gli altri più lodati scrittori...

Venise, Francesco Sanese, 1564.

in-4 de (4), 141, (4) ff - manque la page de titre. Abondante illustration entièrement gravée sur bois, comprenant 1 planche dépliante hors-texte (sur 2) et 163 gravures dans le texte dont 6 à pleine page, 2 tableaux de calcul sur double-page.

Reliure plein vélin de l'époque en bon état de conservation. Tâches et fin dessin sur les plats. Papier un peu jauni, quelques rares rousseurs. Brunissures et déchirures en fin d'ouvrage.

Présence de taches d'humidité en marge, notamment sur les dernières pages, qui présentent également des manques de papier, sans perte de texte. Dans l'ensemble, un exemplaire acceptable. Veuillez examiner attentivement les photos.

Seltenes Exemplar in Originalausgabe (1564) dieses Traktats über Perspektive, Messung und Vermessung, angewandt auf die Architektur. Darin findet sich die Demonstration des Astrolabiums, des Zirkels und des Quadranten. In der Richtung von Alberti war Bartoli unter anderem der Architekt des Palazzo Ricasoli in Florenz.

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Es handelt sich um ein faszinierendes Werk an der Schnittstelle angewandter Mathematik, praktischer Geometrie und der Kunst der Renaissance. In diesem Traktat schlägt Cosimo Bartoli eine methodische und einfallsreiche Erkundung der Techniken vor, die es ermöglichen, Entfernungen – oft unerreichbar – zu messen, ohne sie physisch zurücklegen zu müssen.

Der Text gehört zu einer Epoche, in der die Beobachtung der Welt und ihre Quantifizierung essenziell werden, insbesondere für Architektur, Kartografie, künstlerische Perspektive und militärische Tätigkeiten. Bartoli beschreibt Instrumente (wie den Quadranten oder andere Zielvorrichtungen) und erläutert geometrische Verfahren, mit denen man die Höhe eines Turms, die Breite eines Flusses oder die Distanz zwischen zwei entfernten Punkten berechnen kann.

Aber das Werk beschränkt sich nicht auf ein technisches Handbuch: Es spiegelt auch den humanistischen Geist der Renaissance wider, in dem Wissenschaft und Kunst dialogieren. Die Demonstrationen werden oft von klaren Skizzen begleitet, und der pädagogische Ansatz zielt darauf ab, dieses Wissen einem gebildeten, aber nicht unbedingt fachkundigen Publikum zugänglich zu machen.

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Geboren in Florenz im Jahr 1503, verkörpert Cosimo Bartoli die Figur des Humanisten der italienischen Renaissance: gelehrt, Übersetzer, Diplomat und Wissenschaftsbegeisterter.

Aus einem kultivierten Milieu stammend, bildet er sich früh in klassischen Schriften, Mathematik und den Künsten aus. Er besucht intellektuelle Kreise in Florenz, wo er ein starkes Interesse an der Vermittlung antiken Wissens entwickelt. Bartoli ist insbesondere bekannt für seine Übersetzungen und Adaptationen klassischer Autoren, die er einem italienischen Publikum zugänglich macht.

Seine Laufbahn beschränkt sich nicht auf den intellektuellen Bereich: Er bekleidet auch diplomatische Funktionen im Dienst der Republik Florenz und später der Medici. Diese Missionen ermöglichen es ihm zu reisen und Kontakte zu anderen Wissenszentren in Europa zu knüpfen, wodurch sein Denken und seine Arbeiten bereichert werden.

Neugierig und vielseitig interessiert er sich gleichermaßen für Literatur wie für praktische Wissenschaften. Sein Werk spiegelt diese Vielfalt wider: Er schreibt über Architektur, Geometrie, Perspektive und Messtechniken, stets mit dem Bestreben, Theorie und Praxis zu verbinden.

Bis zu seinem Tod im Jahr 1572 bleibt Bartoli ein Vermittler von Wissen, der dazu beiträgt, den Wissenschafts- und Humanismusgehalt der Renaissance zu verbreiten. Er verkörpert eine Epoche, in der es bedeutete, die Welt zu verstehen, sie zu messen, zu repräsentieren und zu verwandeln.

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Del modo di misurare le distantie, le superficie, i corpi, le piante, le provincie, le prospettive, e tutte le altre cose terrene, che possono occorrere a gli huomini, secondo les vere regole d'Euclide, e de gli altri più lodati scrittori...

Venise, Francesco Sanese, 1564.

in-4 de (4), 141, (4) ff - manque la page de titre. Abondante illustration entièrement gravée sur bois, comprenant 1 planche dépliante hors-texte (sur 2) et 163 gravures dans le texte dont 6 à pleine page, 2 tableaux de calcul sur double-page.

Reliure plein vélin de l'époque en bon état de conservation. Tâches et fin dessin sur les plats. Papier un peu jauni, quelques rares rousseurs. Brunissures et déchirures en fin d'ouvrage.

Présence de taches d'humidité en marge, notamment sur les dernières pages, qui présentent également des manques de papier, sans perte de texte. Dans l'ensemble, un exemplaire acceptable. Veuillez examiner attentivement les photos.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Architektur
Buchtitel
[Architecture] Del modo di misurare le distantie
Autor/ Illustrator
Cosimo Bartoli
Zustand
Angemessen
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1564
Höhe
24 cm
Auflage
Erstauflage
Breite
19 cm
Sprache
Italienisch
Originalsprache
Ja
Anzahl der Seiten
298
Verkauft von
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