Kostenloser Versand - Hodaka Ryuji (穂高隆児, geb. 1976) — Facettierte Oribe Guinomi mit Ascheglasur, - Porzellan - Hodaka Ryuji - Japan - Reiwa-Zeit (2019-heute)





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Original Hodaka Ryuji facettierte Oribe Guinomi aus Steinzeug mit salbeigrünem Aschgläseur und Eisenoxidflecken, 6,5 cm hoch und 6,5 cm Durchmesser, Herkunft Japan, Reiwa-Periode; ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Von Hodaka Ryuji (穂高隆児, geboren 1976), keramiker mit Sitz in Kasama und ehemaliger professioneller japanischer Koch mit sechzehn Jahren Erfahrung
– Facettierte Form in der klassischen Oribe-Tradition — sanft salbeigrüne Ascheglasur über hellem Steingut mit großzügigen Fenstern aus freigelegter Keramik
– Verstreute Eisenoxid-Flecken in Schwarz und Rotbraun, warme Pfirsich-Ofenrötung und eine verwitterte, fast archäologische Oberflächenstruktur
Zusammenfassung:
Eine facettierte Guinomi von Hodaka Ryuji, die direkt in den authentischsten Register der Oribe-Tradition spricht — gedämpfte Salbegrüntöne, rohe sandige Tonware, Eisenfleck-Akzente und die stille Wärme farbiger Ofenbildung. Wo Hodakas cobalt-glasierte Stücke sich mit grafischer Kühnheit ankündigen, flüstert diese Tasse. Die Palette gehört zur Erde: blasses Steinmaterial, Algengrün, Rost und das Röten der Tonerde, das die Atemluft des Ofens gespürt hat. Verstreute Eisenoxid-Punkte — manche tiefschwarz, andere warm rötlich-braun — durchziehen die Oberfläche wie Samen, Sporen oder Spuren der Zeit. Für Sammler, die den Wabi-Sabi‑Herzen der Mino-Keramiktradition Wert beimessen, bietet diese Guinomi etwas Seltenes: einen zeitgenössischen Töpfer, der einen zutiefst persönlichen Dialog mit einer vierhundert Jahre alten Ästhetik führt, gespeist von einem Lebensweg, der das Handling von Speisen und den damit verbundenen Gefäßen geprägt hat.
Der Weg Hodaka Ryujis zur Keramik begann in der Küche. Im Alter von achtzehn Jahren begann er eine Ausbildung zum Itamae — einem professionellen japanischen Koch — und arbeitete sechzehn Jahre in kappo- und kaiseki-Restaurants, darunter eine Station als Küchenchef bei der Japanischen Botschaft in Spanien. In Tokyo stieg er zum Chefkoch auf, verließ den Beruf jedoch 2011, um Keramik am Ibaraki Präfektur Keramik-Ausbildungsinstitut zu studieren. Bis 2013 hatte er seine eigene Brennerei in Kasama gegründet und dabei ein Verständnis für Geschirrware mitgebracht, das keine Kunsthochschulausbildung allein vermitteln konnte. Sein Oribe-Werk wurde insbesondere sowohl in Teezeremonie-Kreisen als auch unter Restaurantprofis gelobt, die die praktische Intelligenz hinter jeder Form erkennen.
Diese Guinomi teilt dieselbe facettierte Architektur wie Hodakas kühnere Stücke — flache, handgeschnitzte Flächen, die sich an sanften Kanten treffen und von einer unregelmäßigen Kante zu einem kompakten Fuß verjüngen. Die Oberflächenbehandlung hier ist jedoch deutlich zurückhaltener. Eine semitransparente Ascheglasur, in den schwächsten Salbei-Grünton getönt, wird in einem ungleichmäßigen Schleier über die Außenseite aufgetragen. In einigen Bereichen sitzt sie dick genug, um in die geschnitzten Vertiefungen zu laufen und eine leicht glasigere, grünere Tönung zu sammeln. In anderen bleibt sie kaum zu spüren, sodass die rohe Keramik mit ihrer natürlichen sandigen Textur und feinem Korn durchscheint.
Die freigelegte Keramik ist der Ort, an dem der Großteil der Schönheit der Tasse liegt. Der Basisfarbton ist blass cremefarben, und er erwärmt sich zu einem sanften Pfirsich und sanften Orange in Bereichen, in denen die Ofenatmosphäre Eisen-Rötungen erzeugt hat — jene unberechenbaren, kaum reproduzierbaren Farbnuancen, die nur durch Feuer entstehen können. Diese warmen Passagen tauchen und verschwinden um die Facetten herum wie Sonnenlicht, das über Stein wandert, und verleihen jeder Tassenfläche eine leicht unterschiedliche Temperatur und Stimmung.
Die Eisenoxidpunkte werden mit der ungeformten, intuitiven Hand eines erfahrenen Herstellers aufgetragen. Manche sind klein und präzise — enge dunkle Kreise, die scharf auf der Glasur sitzen. Andere sind weicher, rutschen leicht in die umliegende Keramik hinein, ihre Farbe wechselt je nach Reaktion des Eisens mit der Glasur von Blau-Schwarz zu Rostbraun. Eine wenige größere kreisförmige Motive erscheinen hier und dort — stille Echos der markanteren Punkte auf Hodakas cobaltfarbener Stücke, hier jedoch gedämpft, um zur sanfteren Palette der Tasse zu passen. Zusammen erzeugen diese Flecken einen Rhythmus, der organisch statt dekorativ wirkt, verstreut statt geordnet, lebendig statt designt.
Die Gesamtoberfläche besitzt eine wunderschön verwitterte Qualität — eine trockene, etwas raue Textur, unterbrochen von kleinen Glasur-Pools und feinem Rissbild, als sei die Tasse aus einem Momoyama‑Brenntage gefundener Ort stammt, statt in einem zeitgenössischen Atelier hergestellt zu sein. Dieses archäologische Gefühl ist kein Zufall. Oribe-Ware hat in ihrer besten Form immer das Paradox getragen, gleichzeitig neu und alt, raffiniert und rau, kontrolliert und wild zu sein. Hodaka versteht diese Spannung instinktiv, und seine Kochausbildung gibt ihm die Disziplin, zur Rohheit zu drängen, ohne strukturelle Integrität oder funktionale Anmut zu verlieren.
Der Innenraum ist glasiert in einem glatten, hellgrünen bis weißen Ton — sauber und empfänglich, eine ruhige Oberfläche, die die Farbe von Sake, den Schaum von Matcha oder das tiefe Bernstein alter Whisky gleichermaßen elegant rahmt. Die Tauchringe sind schwach vorhanden und fügen eine subtile Textur hinzu, die Flüssigkeit in dünnen, glänzenden Linien auffängt.
In einem europäischen Innenraum verkörpert diese Guinomi die ruhige Seite japanischer Handwerkskunst. Gegen ein LeinenTuch, eine Holschale oder ein Steinschrank wirkt sie naturhaft in ihrer gedämpften Erdfarbigkeit und dem subtilen Grün. Gegenseitig mit der cobalt-glasierten Tasse desselben Herstellers wird daraus ein eindrucksvolles Kontraststudie — dieselbe Hand, dieselbe Form, zwei völlig unterschiedliche Stimmungen.
Die Tasse scheint sich in ausgezeichnetem Zustand zu befinden, ohne Absplitterungen, Risse oder Reparaturen. Die rauen Oberflächenstrukturen, Glasur-Variationen und Eisenflecken sind allesamt absichtliche Merkmale des künstlerischen Prozesses.
Eine Tasse, die vier Jahrhunderte Oribe-Geist und sechzehn Jahre Küchenweisheit in sich trägt — still, erdig und tief durchdacht.
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Der Verkäufer stellt sich vor
– Von Hodaka Ryuji (穂高隆児, geboren 1976), keramiker mit Sitz in Kasama und ehemaliger professioneller japanischer Koch mit sechzehn Jahren Erfahrung
– Facettierte Form in der klassischen Oribe-Tradition — sanft salbeigrüne Ascheglasur über hellem Steingut mit großzügigen Fenstern aus freigelegter Keramik
– Verstreute Eisenoxid-Flecken in Schwarz und Rotbraun, warme Pfirsich-Ofenrötung und eine verwitterte, fast archäologische Oberflächenstruktur
Zusammenfassung:
Eine facettierte Guinomi von Hodaka Ryuji, die direkt in den authentischsten Register der Oribe-Tradition spricht — gedämpfte Salbegrüntöne, rohe sandige Tonware, Eisenfleck-Akzente und die stille Wärme farbiger Ofenbildung. Wo Hodakas cobalt-glasierte Stücke sich mit grafischer Kühnheit ankündigen, flüstert diese Tasse. Die Palette gehört zur Erde: blasses Steinmaterial, Algengrün, Rost und das Röten der Tonerde, das die Atemluft des Ofens gespürt hat. Verstreute Eisenoxid-Punkte — manche tiefschwarz, andere warm rötlich-braun — durchziehen die Oberfläche wie Samen, Sporen oder Spuren der Zeit. Für Sammler, die den Wabi-Sabi‑Herzen der Mino-Keramiktradition Wert beimessen, bietet diese Guinomi etwas Seltenes: einen zeitgenössischen Töpfer, der einen zutiefst persönlichen Dialog mit einer vierhundert Jahre alten Ästhetik führt, gespeist von einem Lebensweg, der das Handling von Speisen und den damit verbundenen Gefäßen geprägt hat.
Der Weg Hodaka Ryujis zur Keramik begann in der Küche. Im Alter von achtzehn Jahren begann er eine Ausbildung zum Itamae — einem professionellen japanischen Koch — und arbeitete sechzehn Jahre in kappo- und kaiseki-Restaurants, darunter eine Station als Küchenchef bei der Japanischen Botschaft in Spanien. In Tokyo stieg er zum Chefkoch auf, verließ den Beruf jedoch 2011, um Keramik am Ibaraki Präfektur Keramik-Ausbildungsinstitut zu studieren. Bis 2013 hatte er seine eigene Brennerei in Kasama gegründet und dabei ein Verständnis für Geschirrware mitgebracht, das keine Kunsthochschulausbildung allein vermitteln konnte. Sein Oribe-Werk wurde insbesondere sowohl in Teezeremonie-Kreisen als auch unter Restaurantprofis gelobt, die die praktische Intelligenz hinter jeder Form erkennen.
Diese Guinomi teilt dieselbe facettierte Architektur wie Hodakas kühnere Stücke — flache, handgeschnitzte Flächen, die sich an sanften Kanten treffen und von einer unregelmäßigen Kante zu einem kompakten Fuß verjüngen. Die Oberflächenbehandlung hier ist jedoch deutlich zurückhaltener. Eine semitransparente Ascheglasur, in den schwächsten Salbei-Grünton getönt, wird in einem ungleichmäßigen Schleier über die Außenseite aufgetragen. In einigen Bereichen sitzt sie dick genug, um in die geschnitzten Vertiefungen zu laufen und eine leicht glasigere, grünere Tönung zu sammeln. In anderen bleibt sie kaum zu spüren, sodass die rohe Keramik mit ihrer natürlichen sandigen Textur und feinem Korn durchscheint.
Die freigelegte Keramik ist der Ort, an dem der Großteil der Schönheit der Tasse liegt. Der Basisfarbton ist blass cremefarben, und er erwärmt sich zu einem sanften Pfirsich und sanften Orange in Bereichen, in denen die Ofenatmosphäre Eisen-Rötungen erzeugt hat — jene unberechenbaren, kaum reproduzierbaren Farbnuancen, die nur durch Feuer entstehen können. Diese warmen Passagen tauchen und verschwinden um die Facetten herum wie Sonnenlicht, das über Stein wandert, und verleihen jeder Tassenfläche eine leicht unterschiedliche Temperatur und Stimmung.
Die Eisenoxidpunkte werden mit der ungeformten, intuitiven Hand eines erfahrenen Herstellers aufgetragen. Manche sind klein und präzise — enge dunkle Kreise, die scharf auf der Glasur sitzen. Andere sind weicher, rutschen leicht in die umliegende Keramik hinein, ihre Farbe wechselt je nach Reaktion des Eisens mit der Glasur von Blau-Schwarz zu Rostbraun. Eine wenige größere kreisförmige Motive erscheinen hier und dort — stille Echos der markanteren Punkte auf Hodakas cobaltfarbener Stücke, hier jedoch gedämpft, um zur sanfteren Palette der Tasse zu passen. Zusammen erzeugen diese Flecken einen Rhythmus, der organisch statt dekorativ wirkt, verstreut statt geordnet, lebendig statt designt.
Die Gesamtoberfläche besitzt eine wunderschön verwitterte Qualität — eine trockene, etwas raue Textur, unterbrochen von kleinen Glasur-Pools und feinem Rissbild, als sei die Tasse aus einem Momoyama‑Brenntage gefundener Ort stammt, statt in einem zeitgenössischen Atelier hergestellt zu sein. Dieses archäologische Gefühl ist kein Zufall. Oribe-Ware hat in ihrer besten Form immer das Paradox getragen, gleichzeitig neu und alt, raffiniert und rau, kontrolliert und wild zu sein. Hodaka versteht diese Spannung instinktiv, und seine Kochausbildung gibt ihm die Disziplin, zur Rohheit zu drängen, ohne strukturelle Integrität oder funktionale Anmut zu verlieren.
Der Innenraum ist glasiert in einem glatten, hellgrünen bis weißen Ton — sauber und empfänglich, eine ruhige Oberfläche, die die Farbe von Sake, den Schaum von Matcha oder das tiefe Bernstein alter Whisky gleichermaßen elegant rahmt. Die Tauchringe sind schwach vorhanden und fügen eine subtile Textur hinzu, die Flüssigkeit in dünnen, glänzenden Linien auffängt.
In einem europäischen Innenraum verkörpert diese Guinomi die ruhige Seite japanischer Handwerkskunst. Gegen ein LeinenTuch, eine Holschale oder ein Steinschrank wirkt sie naturhaft in ihrer gedämpften Erdfarbigkeit und dem subtilen Grün. Gegenseitig mit der cobalt-glasierten Tasse desselben Herstellers wird daraus ein eindrucksvolles Kontraststudie — dieselbe Hand, dieselbe Form, zwei völlig unterschiedliche Stimmungen.
Die Tasse scheint sich in ausgezeichnetem Zustand zu befinden, ohne Absplitterungen, Risse oder Reparaturen. Die rauen Oberflächenstrukturen, Glasur-Variationen und Eisenflecken sind allesamt absichtliche Merkmale des künstlerischen Prozesses.
Eine Tasse, die vier Jahrhunderte Oribe-Geist und sechzehn Jahre Küchenweisheit in sich trägt — still, erdig und tief durchdacht.
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