Marc Gonz - Neon line XXL no reserve





150 € | ||
|---|---|---|
150 € | ||
1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 132931 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marc Gonz: Materie als Identitätsterritorium
Marc Gonz malt nicht: er gräbt.
Sein Werk ist eine Archäologie der Geste, eine emotionale Geologie aus Schichten, Zerrissenheiten und einer Materie, die lebendig zu sein scheint. Auf seinen Oberflächen schlägt etwas Organisches, ein ursprünglicher Puls, der jedes Gemälde in eine alte Haut verwandelt, durch Zeit, durch Druck und durch die Beharrlichkeit des Körpers erodiert.
Jedes Werk ist die Spur eines Kampfes zwischen der Hand und dem, was sich weigert, geformt zu werden.
Gonz’ Malerei repräsentiert nichts: Sie verkörpert.
In ihr verhält sich die Farbe wie eine lebendige Flüssigkeit, die die Form durchdringt, sie auflöst, neu konstruiert und in Frage stellt. Das Gesicht, die Landschaft, die Flamme, das Wasser: Alle Elemente verschmelzen in einer Alchemie, in der Figur und Umfeld nicht mehr zu unterscheiden sind.
Das menschliche Porträt hört auf, Identität zu sein, und wird zu bewusst werdender Materie, zur Topographie von Emotionen, die verfestigt sind.
Seine Sprache ist konkretionär, tektonisch.
Dicke Pinselstöße erzeugen eine fast skulpturale Textur, bei der das Pigment sich anhäuft, als wolle die Erde an ihren Ursprung erinnern. Die chromatischen Gamas — saure Grüntöne, tiefe Violetttöne, leuchtende Magenta, elektrische Blautöne — suchen nicht den Naturalismus, sondern den emotionellen Eindruck, die psychische Vibrationsfähigkeit, und erzeugen subjektive Universen, die von Symbolismus geladen sind.
In ihnen gibt es den Willen zum Übermaß, zum Überfluss des Lebens, zu farbiger Heißblütigkeit von innen. Hervorstechend durch expressiven Materialcharakter und eine Palette intensiver Farben, die das Traumhafte und Fantastische streifen und zum Nachdenken über Identität und Wahrnehmung anregen. Die Anwendung der Malerei in dicken Schichten erzeugt fast skulpturale Texturen, wobei das menschliche Porträt dekonstruiert, fragmentiert und neu konfiguriert wird, die Grenzen zwischen Figur und Abstraktion herausfordernd. Dieser materialistische Stil evoziert ein Gefühl von nahezu ursprünglicher Organicität, bei der Formen aus dem Träger zu entstehen scheinen, als lebten sie, und dem Betrachter ein haptisches Erlebnis auch aus Distanz vermitteln.
Gonz arbeitet die Oberfläche, als sei sie ein seismisches Territorium: ein Ort, an dem Farbe gleichzeitig Ruine und Wiederauferstehung wird. Seine Malerei sucht weder Schönheit noch das fertige Formbild, sondern den Moment vor dem Zusammenbruch, die Rissstelle, in der die Materie atmet.
Seine Texturen sprechen von Erde, von Rinde, von Ruine, aber auch von Fleisch, Wunde und Widerstand.
In dieser Spannung zwischen Zerstörung und Genesis entsteht eine zeitgenössische Poetik der Identität: maskierte, zerrüttete Gesichter, die als Metaphern der Fragmentierung des Self in einer Welt voller Bilder funktionieren.
Marc Gonz dialogisiert mit der Tradition des materialistischen Expressionismus — von Bram Bogart bis Barceló —, aber nicht als gehorsamer Erbe, sondern als Schöpfer einer eigenen Grammatik, einer Sprache des Widerstands, die Gewicht, Dichte und Gegenwart in die Ära des leichten Bildes zurückführt.
In seinen atmosphärischsten Arbeiten wirkt Licht — eine Kerze, ein Spiegelbild, ein unwahrscheinlicher Glanz — als Bewusstsein oder Gedächtnis.
Die Szene wird visionär, zwischen Traum und Spiritualität: Der Betrachter betrachtet nicht mehr, sondern wird von einer inneren Landschaft, einer physischen Erinnerung absorbiert, die in seinem Körper zu wohnen wusste.
In Zeiten, in denen die Kunst dazu tendiert, sich in Bildschirmen aufzulösen, leicht und leicht verdaulich, erhebt sich Marc Gons Werk widerspenstig: dicht, organisch, unnachgiebig.
Elemente wie das Licht der Kerze neben den Porträts, die Doppelheit zwischen Figur und Umfeld, und die Integration der Natur deuten auf eine Erforschung des Bewusstseins, der Selbstreflexion und der Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt hin. Das Erscheinen fast camouflierten oder zerlegten Gesichter kann als Metapher für die Fragmentierung der Identität in der Gegenwart oder für den Prozess der persönlichen Wiederherstellung interpretiert werden.
Konzept und Erfahrung des Betrachters
Konzeptionell ordnet sich das Werk von Marc Gonz in die Tradition des expressiven und materiellen Malstils ein.
Seine Malerei riecht weiterhin nach Feuer, nach Haut, nach Geheimnis.
Es ist eine Malerei, die wiegt und atmet, die sich nicht anpasst, die uns weiterhin daran erinnert, dass Kunst, wenn sie wahrhaft ist, nicht schmückt: Sie verletzt.
seine øvrige Arbeit erhebt sich wie eine unbezähmbare Präsenz: dicht, organisch, unnachgiebig.
Es ist der Erbe einer Malerei, die sich nicht anpasst. Die bricht. Die wiegt. Die atmet.
.
Marc Gonz: Materie als Identitätsterritorium
Marc Gonz malt nicht: er gräbt.
Sein Werk ist eine Archäologie der Geste, eine emotionale Geologie aus Schichten, Zerrissenheiten und einer Materie, die lebendig zu sein scheint. Auf seinen Oberflächen schlägt etwas Organisches, ein ursprünglicher Puls, der jedes Gemälde in eine alte Haut verwandelt, durch Zeit, durch Druck und durch die Beharrlichkeit des Körpers erodiert.
Jedes Werk ist die Spur eines Kampfes zwischen der Hand und dem, was sich weigert, geformt zu werden.
Gonz’ Malerei repräsentiert nichts: Sie verkörpert.
In ihr verhält sich die Farbe wie eine lebendige Flüssigkeit, die die Form durchdringt, sie auflöst, neu konstruiert und in Frage stellt. Das Gesicht, die Landschaft, die Flamme, das Wasser: Alle Elemente verschmelzen in einer Alchemie, in der Figur und Umfeld nicht mehr zu unterscheiden sind.
Das menschliche Porträt hört auf, Identität zu sein, und wird zu bewusst werdender Materie, zur Topographie von Emotionen, die verfestigt sind.
Seine Sprache ist konkretionär, tektonisch.
Dicke Pinselstöße erzeugen eine fast skulpturale Textur, bei der das Pigment sich anhäuft, als wolle die Erde an ihren Ursprung erinnern. Die chromatischen Gamas — saure Grüntöne, tiefe Violetttöne, leuchtende Magenta, elektrische Blautöne — suchen nicht den Naturalismus, sondern den emotionellen Eindruck, die psychische Vibrationsfähigkeit, und erzeugen subjektive Universen, die von Symbolismus geladen sind.
In ihnen gibt es den Willen zum Übermaß, zum Überfluss des Lebens, zu farbiger Heißblütigkeit von innen. Hervorstechend durch expressiven Materialcharakter und eine Palette intensiver Farben, die das Traumhafte und Fantastische streifen und zum Nachdenken über Identität und Wahrnehmung anregen. Die Anwendung der Malerei in dicken Schichten erzeugt fast skulpturale Texturen, wobei das menschliche Porträt dekonstruiert, fragmentiert und neu konfiguriert wird, die Grenzen zwischen Figur und Abstraktion herausfordernd. Dieser materialistische Stil evoziert ein Gefühl von nahezu ursprünglicher Organicität, bei der Formen aus dem Träger zu entstehen scheinen, als lebten sie, und dem Betrachter ein haptisches Erlebnis auch aus Distanz vermitteln.
Gonz arbeitet die Oberfläche, als sei sie ein seismisches Territorium: ein Ort, an dem Farbe gleichzeitig Ruine und Wiederauferstehung wird. Seine Malerei sucht weder Schönheit noch das fertige Formbild, sondern den Moment vor dem Zusammenbruch, die Rissstelle, in der die Materie atmet.
Seine Texturen sprechen von Erde, von Rinde, von Ruine, aber auch von Fleisch, Wunde und Widerstand.
In dieser Spannung zwischen Zerstörung und Genesis entsteht eine zeitgenössische Poetik der Identität: maskierte, zerrüttete Gesichter, die als Metaphern der Fragmentierung des Self in einer Welt voller Bilder funktionieren.
Marc Gonz dialogisiert mit der Tradition des materialistischen Expressionismus — von Bram Bogart bis Barceló —, aber nicht als gehorsamer Erbe, sondern als Schöpfer einer eigenen Grammatik, einer Sprache des Widerstands, die Gewicht, Dichte und Gegenwart in die Ära des leichten Bildes zurückführt.
In seinen atmosphärischsten Arbeiten wirkt Licht — eine Kerze, ein Spiegelbild, ein unwahrscheinlicher Glanz — als Bewusstsein oder Gedächtnis.
Die Szene wird visionär, zwischen Traum und Spiritualität: Der Betrachter betrachtet nicht mehr, sondern wird von einer inneren Landschaft, einer physischen Erinnerung absorbiert, die in seinem Körper zu wohnen wusste.
In Zeiten, in denen die Kunst dazu tendiert, sich in Bildschirmen aufzulösen, leicht und leicht verdaulich, erhebt sich Marc Gons Werk widerspenstig: dicht, organisch, unnachgiebig.
Elemente wie das Licht der Kerze neben den Porträts, die Doppelheit zwischen Figur und Umfeld, und die Integration der Natur deuten auf eine Erforschung des Bewusstseins, der Selbstreflexion und der Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt hin. Das Erscheinen fast camouflierten oder zerlegten Gesichter kann als Metapher für die Fragmentierung der Identität in der Gegenwart oder für den Prozess der persönlichen Wiederherstellung interpretiert werden.
Konzept und Erfahrung des Betrachters
Konzeptionell ordnet sich das Werk von Marc Gonz in die Tradition des expressiven und materiellen Malstils ein.
Seine Malerei riecht weiterhin nach Feuer, nach Haut, nach Geheimnis.
Es ist eine Malerei, die wiegt und atmet, die sich nicht anpasst, die uns weiterhin daran erinnert, dass Kunst, wenn sie wahrhaft ist, nicht schmückt: Sie verletzt.
seine øvrige Arbeit erhebt sich wie eine unbezähmbare Präsenz: dicht, organisch, unnachgiebig.
Es ist der Erbe einer Malerei, die sich nicht anpasst. Die bricht. Die wiegt. Die atmet.
.

