Vase - Steinzeug, Steinzeug / glasiertes Steinzeug (Fat Lava) - Fat Lava Stil






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Mittleres Jahrhundert Keramikvase im Fat-Lava-Stil, glasierte Steinzeug aus Deutschland, ca. 1965–1975, 12 cm breit, 25 cm hoch, 1,4 kg, hervorragender Zustand, unsigned.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mid-Century Keramikvase im ikonischen Fat-Lava-Stil, geprägt von experimentellen Glasurtechniken und mutigen chromatischen Kontrasten. Der zentrale Register zeigt einen geometrischen Streifen erhöhter Rauten in Honiggelb und Grün, erzielt durch geschichtete Reaktivglasuren. Diese skulpturale Streifen wird von einer vulkanischen, kraterartigen Glasurbehandlung in Schwarz-Weiß eingerahmt, typisch für die Westdeutsche Keramik (WGP)-Ästhetik der 1960er und 1970er Jahre.
Die Oberfläche kombiniert Lavaglasuren, Blasenstrukturen und glänzende Emaille-Beschichtungen – Kennzeichen der experimentellen Nachkriegszeit in der europäischen Keramik, als industrielle Kesselöfen und neue chemische Verbindungen Designer dazu brachten, das Glasurverhalten bis an die Grenze zu treiben. Das Ergebnis ist ein hybrides Objekt, das Brutalismus, volkstümliche Geometrie und moderne Farbtheorie zu einer Balance vereint.
Unges Signat, wie es für viele Fabrik-Atelier-Kooperationen der Epoche üblich war, bleibt das Stück der Westdeutschen Mid-Century-Schule zuzuordnen, Parallelen zu Scheurich, Bay Keramik, Carstens und Roth Keramik Produktionen aufweisend. Hoch dekorativ und ideal für Sammler von Westdeutscher Keramik, Mid-Century Modern und Fat-Lava-Keramik.
Zuordnungs-Debatte: Ost- vs. Westdeutschland
Die Mehrdeutigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland macht dieses Los besonders spannend für Sammler:
• Westdeutsche Schule: Einflüsse von Scheurich/Bay/Carstens, exportorientiert, ausgerichtet an mid-century modernen Ästhetiken
• DDR-Schule (Ostdeutschland): Schwerere Körper, experimentelle reaktive Glasuren, semi-industrielle Produktion und starker Fokus auf Haltbarkeit
Periode: ca. 1965–1975
Stil: Fat Lava / Mid-Century Modern / Brutalistische Keramik
Technik: Formenrelief; reaktive Glasuren; vulkanische “Lava”-Struktur
Material: Glasierte Keramik (Töpfererde)
Zustand: Sehr gut, kein struktureller Schaden; Glasur intakt
Sammlerinteresse & Seltenheit
Die hohe Qualität der orange-rote reaktiven Glasur und das Vorhandensein eines koordinierten Zwei-Teile-Sets deuten auf eine fortgeschrittene Produktion in Osteuropa während der 1960er/70er Jahre hin. Die fortbestehende Debatte über Ost- vs. Westdeutschen Ursprung erhöht den historischen und sammlerischen Reiz, macht das Los nicht nur für private Sammlungen, sondern auch für kontextbezogene Studien der Moderne-Keramik und museale Ausstellungen geeignet.
Wichtige Sammler-Highlights / Selten, als koordiniertes Duo zu finden
Starke mid-century Skulpturform
• Reaktive Glasur mit authentischer Ofen-Variabilität & forschungsreicher Zuschreibungs-Kontext (DDR vs Westdeutschland)
~ Hervorragend erhaltene Zustand
Mid-Century Keramikvase im ikonischen Fat-Lava-Stil, geprägt von experimentellen Glasurtechniken und mutigen chromatischen Kontrasten. Der zentrale Register zeigt einen geometrischen Streifen erhöhter Rauten in Honiggelb und Grün, erzielt durch geschichtete Reaktivglasuren. Diese skulpturale Streifen wird von einer vulkanischen, kraterartigen Glasurbehandlung in Schwarz-Weiß eingerahmt, typisch für die Westdeutsche Keramik (WGP)-Ästhetik der 1960er und 1970er Jahre.
Die Oberfläche kombiniert Lavaglasuren, Blasenstrukturen und glänzende Emaille-Beschichtungen – Kennzeichen der experimentellen Nachkriegszeit in der europäischen Keramik, als industrielle Kesselöfen und neue chemische Verbindungen Designer dazu brachten, das Glasurverhalten bis an die Grenze zu treiben. Das Ergebnis ist ein hybrides Objekt, das Brutalismus, volkstümliche Geometrie und moderne Farbtheorie zu einer Balance vereint.
Unges Signat, wie es für viele Fabrik-Atelier-Kooperationen der Epoche üblich war, bleibt das Stück der Westdeutschen Mid-Century-Schule zuzuordnen, Parallelen zu Scheurich, Bay Keramik, Carstens und Roth Keramik Produktionen aufweisend. Hoch dekorativ und ideal für Sammler von Westdeutscher Keramik, Mid-Century Modern und Fat-Lava-Keramik.
Zuordnungs-Debatte: Ost- vs. Westdeutschland
Die Mehrdeutigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland macht dieses Los besonders spannend für Sammler:
• Westdeutsche Schule: Einflüsse von Scheurich/Bay/Carstens, exportorientiert, ausgerichtet an mid-century modernen Ästhetiken
• DDR-Schule (Ostdeutschland): Schwerere Körper, experimentelle reaktive Glasuren, semi-industrielle Produktion und starker Fokus auf Haltbarkeit
Periode: ca. 1965–1975
Stil: Fat Lava / Mid-Century Modern / Brutalistische Keramik
Technik: Formenrelief; reaktive Glasuren; vulkanische “Lava”-Struktur
Material: Glasierte Keramik (Töpfererde)
Zustand: Sehr gut, kein struktureller Schaden; Glasur intakt
Sammlerinteresse & Seltenheit
Die hohe Qualität der orange-rote reaktiven Glasur und das Vorhandensein eines koordinierten Zwei-Teile-Sets deuten auf eine fortgeschrittene Produktion in Osteuropa während der 1960er/70er Jahre hin. Die fortbestehende Debatte über Ost- vs. Westdeutschen Ursprung erhöht den historischen und sammlerischen Reiz, macht das Los nicht nur für private Sammlungen, sondern auch für kontextbezogene Studien der Moderne-Keramik und museale Ausstellungen geeignet.
Wichtige Sammler-Highlights / Selten, als koordiniertes Duo zu finden
Starke mid-century Skulpturform
• Reaktive Glasur mit authentischer Ofen-Variabilität & forschungsreicher Zuschreibungs-Kontext (DDR vs Westdeutschland)
~ Hervorragend erhaltene Zustand
