Ahnenstatue der Songye - Songye - DR Kongo






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Demokratische RepublikKongo
Nom de la tribu. Songye
Matériau. Bois ,cuivre, corne
Dimension. 70 cm sans corne et 77 avec corne
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez.
Diese Skulptur ist ein klassisches Beispiel von Nkishi (Plural: mankishi), einer Machtdarstellung aus der Songye-Kultur in der Demokratischen Republik Kongo. Diese Objekte sind nicht bloß dekorative Statuen, sondern rituelle Instrumente mit einer klaren spirituellen Funktion.
Die Figur nimmt eine stehende, sakrale Haltung ein, die Hände auf einem hervorstehenden Bauch ruhend. Diese Position unterstreicht die Bedeutung des Bauches, der oft als Sitz des Lebens und Ort der Lagerung magischer Substanzen gilt.
Der Kopf und die Frisur: Der auffälligste Bestandteil ist die spitze, verdrehte Protrusion am oberen Schädel. Diese "Horn" ist charakteristisch für die Songye-Mankishi und symbolisiert oft Macht, Verbindung mit dem Göttlichen oder die aggressive Natur der Macht, die in der Statue enthalten ist. Das Gesicht zeigt eine typische Stylisierung: kugelige Augen, eine breite Nase und geöffneten Mund.
Der Bauchnabel: Die Vertiefung im Bauchbereich ist ein ritueller Ort. In der Songye-Tradition dient diese Öffnung dazu, magische Substanzen namens bwilé (Mittel oder rituelle Zutaten) aufzunehmen, die der Statue ihre Wirksamkeit und Macht verleihen sollen.
Der Perlenkranz verleiht der Statue eine symbolische und ästhetische Dimension – eine übliche Praxis, um das rituelle Objekt zu "kümmern" und zu ehren.
Das Holz trägt eine dunkle, antike Patina, die auf wiederholte Handhabung im Laufe der Zeit und eine lange Exposition gegenüber den Räucherungen der Rituale sowie Opferölen hinweist, was die Authentizität und die rituelle Nutzung des Stücks verstärkt.
Kultureller Kontext und Funktion.
Die Nkishi der Songye sind mächtige Vermittlungsobjekte. Hier ist, was man über ihre Rolle wissen muss:
Schutz und Heilung: Diese Figuren wurden von Chiefs oder Wahrsagern in Auftrag gegeben, um die Gemeinschaft zu schützen, Fruchtbarkeit zu sichern, Krankheiten zu heilen oder den Erfolg von Jagd und Ernte zu fördern.
Die Rolle des Nganga: Nur der Nganga (der rituelle Spezialist oder Wahrsager) war befugt, die Statue zu erstellen und zu "aktivieren", indem er die magischen Zutaten in den Bauchnabel oder in die Schädelhöhle einsetzte.
Aktive Macht: Der Wert der Statue liegt weniger in ihrer ästhetischen Skulptur als in ihrer Fähigkeit, in der unsichtbaren Welt zu wirken. Sie wird als lebendiger Empfänger einer spirituellen Kraft wahrgenommen, die respektiert, genährt und konsultiert werden muss.
Diese Skulptur ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Songye-Ästhetik, die expressive Verzerrung, geometrische Spannung und eine monumentale Präsenz bevorzugt – auch in kleineren Formaten.
Origine. Demokratische RepublikKongo
Nom de la tribu. Songye
Matériau. Bois ,cuivre, corne
Dimension. 70 cm sans corne et 77 avec corne
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez.
Diese Skulptur ist ein klassisches Beispiel von Nkishi (Plural: mankishi), einer Machtdarstellung aus der Songye-Kultur in der Demokratischen Republik Kongo. Diese Objekte sind nicht bloß dekorative Statuen, sondern rituelle Instrumente mit einer klaren spirituellen Funktion.
Die Figur nimmt eine stehende, sakrale Haltung ein, die Hände auf einem hervorstehenden Bauch ruhend. Diese Position unterstreicht die Bedeutung des Bauches, der oft als Sitz des Lebens und Ort der Lagerung magischer Substanzen gilt.
Der Kopf und die Frisur: Der auffälligste Bestandteil ist die spitze, verdrehte Protrusion am oberen Schädel. Diese "Horn" ist charakteristisch für die Songye-Mankishi und symbolisiert oft Macht, Verbindung mit dem Göttlichen oder die aggressive Natur der Macht, die in der Statue enthalten ist. Das Gesicht zeigt eine typische Stylisierung: kugelige Augen, eine breite Nase und geöffneten Mund.
Der Bauchnabel: Die Vertiefung im Bauchbereich ist ein ritueller Ort. In der Songye-Tradition dient diese Öffnung dazu, magische Substanzen namens bwilé (Mittel oder rituelle Zutaten) aufzunehmen, die der Statue ihre Wirksamkeit und Macht verleihen sollen.
Der Perlenkranz verleiht der Statue eine symbolische und ästhetische Dimension – eine übliche Praxis, um das rituelle Objekt zu "kümmern" und zu ehren.
Das Holz trägt eine dunkle, antike Patina, die auf wiederholte Handhabung im Laufe der Zeit und eine lange Exposition gegenüber den Räucherungen der Rituale sowie Opferölen hinweist, was die Authentizität und die rituelle Nutzung des Stücks verstärkt.
Kultureller Kontext und Funktion.
Die Nkishi der Songye sind mächtige Vermittlungsobjekte. Hier ist, was man über ihre Rolle wissen muss:
Schutz und Heilung: Diese Figuren wurden von Chiefs oder Wahrsagern in Auftrag gegeben, um die Gemeinschaft zu schützen, Fruchtbarkeit zu sichern, Krankheiten zu heilen oder den Erfolg von Jagd und Ernte zu fördern.
Die Rolle des Nganga: Nur der Nganga (der rituelle Spezialist oder Wahrsager) war befugt, die Statue zu erstellen und zu "aktivieren", indem er die magischen Zutaten in den Bauchnabel oder in die Schädelhöhle einsetzte.
Aktive Macht: Der Wert der Statue liegt weniger in ihrer ästhetischen Skulptur als in ihrer Fähigkeit, in der unsichtbaren Welt zu wirken. Sie wird als lebendiger Empfänger einer spirituellen Kraft wahrgenommen, die respektiert, genährt und konsultiert werden muss.
Diese Skulptur ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Songye-Ästhetik, die expressive Verzerrung, geometrische Spannung und eine monumentale Präsenz bevorzugt – auch in kleineren Formaten.
