Konsol / dekorative Konsole - Holz - Myanmar - Spätes 19. Jahrhundert / Anfang des 20. Jahrhunderts.






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
“Holzarchitekturfragment – Regal/ dekoratives Spannband – von Hand geschnitztes Holz – Gebiet Myanmar (ehemals Burma) – Ende des 19. Jahrhunderts / Anfang des 20. Jahrhunderts – originale Patina – ehemaliges Strukturbauteil eines hochwertigen Gebäudes (Tempel oder aristokratische Residenz).
Es handelt sich um ein bedeutendes, seltenes Holzarchitekturfragment aus der birmanischen Region, das heute wiederverwendet werden kann als Wandskulptur mit markantem Charakter. Das Stück bewahrt eine antike, gleichmäßig gealterte Patina, ohne Nachbemalung, was seinen langen Außen‑ oder halboffenen Geländebetrieb deutlich macht.
Das Fragment ist vollständig von Hand in einen einzigen massiven Hartholzblock geschnitzt, mit Abmessungen von ca. 43,5 x 28 x 9 cm und einem Gewicht von 2,450 kg, was ihm eine bedeutende, aber noch handhabbare physische Präsenz für die häusliche Ausstellung verleiht. Die Komposition wird von einem Wirbel aus geschliffenen, übereinander gestapelten Elementen dominiert, die an Blätter, Knospen oder stilisierte Flammen erinnern und typisch für das birmanische Dekorationsrepertoire sowie für die Regionen des Himalayas sind. Die Rückseite ist flach und nicht gegliedert, während an einer Seite ein robuster, unbemalter „Arm“ hervorsteht, der die strukturelle Zone der Einbindung in das ursprüngliche Bauwerk bildet.
Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die geschnitzten Oberflächen eine weiche Abnutzung der Reliefs zeigen, die mit einer langen Nutzung einhergeht, aber keine gravierenden strukturellen Brüche aufweist: nur kleine Absplitterungen und marginale Fehlstellen, die das Alter belegen, ohne die Lesbarkeit des Ganzen zu beeinträchtigen. Es fehlen jegliche Spuren von Polychromie oder Vergoldung (nie vorhanden), was auf eine eher architektonische als ikonische Funktion hindeutet, vermutlich als Teil einer seriellen Abfolge von Regalen oder Stützen, bei der der Rhythmus der Formen wichtiger war als die Farbe.
Die Konfiguration des Stücks – ein langes, massives Regal mit verziertem Ende und einfachem, abgerundetem Endstück – verweist konsistent auf ein sekundäres Stützbauteil: ein hölzernes Regal, eine Konsole oder ein „Bracket“, das aus der Wand oder dem Mauerwerk herausragt, um eine Überhängung eines Daches, eines Gebälks oder eines Balkons eines hochwertigen Gebäudes zu tragen. Im Gegensatz zu den großen figürlichen nepalesischen Stützen, die mit Göttern oder menschlichen Figuren geschmückt sind, setzt dieses Fragment ganz auf das Wiederholen von pflanzlichen/flammenförmigen Motiven, die in Tempeln und aristokratischen Gebäuden Energie, Schutz und Wohlstand symbolisieren und zugleich einen starken Hell-Dunkel-Effekt erzeugen.
Das völlige Fehlen von Nagellochungen oder Metallnägeln sowie das Fehlen klar definierter Befestigungsführungen für Eisenkomponenten deuten auf ein Holzverbindungssystem hin, vermutlich mit dem unbemalten Teil in einen Balken oder Mauerwerk eingesetzt und durch Gewicht und seitliche Verbindungen gehalten. Diese Eigenschaft ist typisch für traditionelle Holzarchitekturen in vielen Regionen Birmaniens, wo man Metallverbindungen aus praktischen und teilweise symbolischen Gründen vermeidet. Die gleichmäßige Patina, die natürliche Holzalterung und die Verarbeitungsart lassen eine grobe Datierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts zu – also ca. 100–150 Jahre alt.
Für Sammler asiatischer Kunst oder architektonischer Fragmente positioniert sich dieses Stück in die Kategorie der Wunderkammer‑Objekte: ein Fragment, das eine größere, heute verlorene Struktur erzählt, die Faszination der traditionellen Holzskulptur jedoch unverändert bewahrt. Es funktioniert sehr gut sowohl als Studienobjekt – für jene, die sich für birmanische Fachwerkarchitektur und deren Tragwerksysteme interessieren – als auch als große abstrakte Skulptur, die durch Rhythmus und Bewegung, fast barock, mit zeitgenössischen Innenräumen in Dialog tritt.
Es kann an der Wand als dekoratives Paneel aufgehängt werden (mit einem unauffälligen Rückensystem, das das Originalholz nicht verändert) oder auf einer Basis oder einem Regal präsentiert werden, wodurch die Diagonalperspektive des alten Stützarms betont wird. Das Fehlen von Polychromie ermöglicht eine vollständige Wertschätzung des Holzes mit seinen natürlichen Farbschattierungen und der gelebten Patina ohne Ablenkung.
Das Fragment befindet sich in technisch guten Erhaltungszustand, mit typischen Alters- und Gebrauchsspuren: kleine Fehlstellen an den exponierteren Kanten, leichte Holzverlusten und Staubansammlungen in tieferen Cavities. Keine sichtbaren invasiven Restaurierungen, keine jüngere Lackierung, keine metallische Anwendung – weder aktuell noch in der Vergangenheit. Es wird geraten, keine aggressive Reinigung oder moderne Öle aufzutragen, um die historische Patina nicht zu gefährden, die zu einem der Reize und der Authentizität des Objekts gehört.
Die Angaben wurden auch von einer spezialisierten KI überprüft, um größere Präzision und Vollständigkeit zu gewährleisten und von der Expertin bestätigt.
Die Fotos gehören zur Beschreibung.
Von indischen Antiquaren wie Mudit International aus Neu‑Delhi oder spezialisierten Antiquitätenmärkten > Galleria Arkadia > Arkana Gallery > Putignano Adriano private collection seit 1985/1990
Schnelle, sorgfältige Versendung gut verpackt mit Styropor und/oder Mehrfachfolie und Versand mit Nachverfolgung und Versicherung durch die besten Versanddienstleister. Im Versandpreis ist die Nachverfolgung der Sendung, das Verpackungsmaterial und die Versicherungsdeckung der Ware enthalten. Wegen Zollproblemen und Zollabwicklungen versenden wir nicht in die USA. Corsica nach Vereinbarung."
“Holzarchitekturfragment – Regal/ dekoratives Spannband – von Hand geschnitztes Holz – Gebiet Myanmar (ehemals Burma) – Ende des 19. Jahrhunderts / Anfang des 20. Jahrhunderts – originale Patina – ehemaliges Strukturbauteil eines hochwertigen Gebäudes (Tempel oder aristokratische Residenz).
Es handelt sich um ein bedeutendes, seltenes Holzarchitekturfragment aus der birmanischen Region, das heute wiederverwendet werden kann als Wandskulptur mit markantem Charakter. Das Stück bewahrt eine antike, gleichmäßig gealterte Patina, ohne Nachbemalung, was seinen langen Außen‑ oder halboffenen Geländebetrieb deutlich macht.
Das Fragment ist vollständig von Hand in einen einzigen massiven Hartholzblock geschnitzt, mit Abmessungen von ca. 43,5 x 28 x 9 cm und einem Gewicht von 2,450 kg, was ihm eine bedeutende, aber noch handhabbare physische Präsenz für die häusliche Ausstellung verleiht. Die Komposition wird von einem Wirbel aus geschliffenen, übereinander gestapelten Elementen dominiert, die an Blätter, Knospen oder stilisierte Flammen erinnern und typisch für das birmanische Dekorationsrepertoire sowie für die Regionen des Himalayas sind. Die Rückseite ist flach und nicht gegliedert, während an einer Seite ein robuster, unbemalter „Arm“ hervorsteht, der die strukturelle Zone der Einbindung in das ursprüngliche Bauwerk bildet.
Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass die geschnitzten Oberflächen eine weiche Abnutzung der Reliefs zeigen, die mit einer langen Nutzung einhergeht, aber keine gravierenden strukturellen Brüche aufweist: nur kleine Absplitterungen und marginale Fehlstellen, die das Alter belegen, ohne die Lesbarkeit des Ganzen zu beeinträchtigen. Es fehlen jegliche Spuren von Polychromie oder Vergoldung (nie vorhanden), was auf eine eher architektonische als ikonische Funktion hindeutet, vermutlich als Teil einer seriellen Abfolge von Regalen oder Stützen, bei der der Rhythmus der Formen wichtiger war als die Farbe.
Die Konfiguration des Stücks – ein langes, massives Regal mit verziertem Ende und einfachem, abgerundetem Endstück – verweist konsistent auf ein sekundäres Stützbauteil: ein hölzernes Regal, eine Konsole oder ein „Bracket“, das aus der Wand oder dem Mauerwerk herausragt, um eine Überhängung eines Daches, eines Gebälks oder eines Balkons eines hochwertigen Gebäudes zu tragen. Im Gegensatz zu den großen figürlichen nepalesischen Stützen, die mit Göttern oder menschlichen Figuren geschmückt sind, setzt dieses Fragment ganz auf das Wiederholen von pflanzlichen/flammenförmigen Motiven, die in Tempeln und aristokratischen Gebäuden Energie, Schutz und Wohlstand symbolisieren und zugleich einen starken Hell-Dunkel-Effekt erzeugen.
Das völlige Fehlen von Nagellochungen oder Metallnägeln sowie das Fehlen klar definierter Befestigungsführungen für Eisenkomponenten deuten auf ein Holzverbindungssystem hin, vermutlich mit dem unbemalten Teil in einen Balken oder Mauerwerk eingesetzt und durch Gewicht und seitliche Verbindungen gehalten. Diese Eigenschaft ist typisch für traditionelle Holzarchitekturen in vielen Regionen Birmaniens, wo man Metallverbindungen aus praktischen und teilweise symbolischen Gründen vermeidet. Die gleichmäßige Patina, die natürliche Holzalterung und die Verarbeitungsart lassen eine grobe Datierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts zu – also ca. 100–150 Jahre alt.
Für Sammler asiatischer Kunst oder architektonischer Fragmente positioniert sich dieses Stück in die Kategorie der Wunderkammer‑Objekte: ein Fragment, das eine größere, heute verlorene Struktur erzählt, die Faszination der traditionellen Holzskulptur jedoch unverändert bewahrt. Es funktioniert sehr gut sowohl als Studienobjekt – für jene, die sich für birmanische Fachwerkarchitektur und deren Tragwerksysteme interessieren – als auch als große abstrakte Skulptur, die durch Rhythmus und Bewegung, fast barock, mit zeitgenössischen Innenräumen in Dialog tritt.
Es kann an der Wand als dekoratives Paneel aufgehängt werden (mit einem unauffälligen Rückensystem, das das Originalholz nicht verändert) oder auf einer Basis oder einem Regal präsentiert werden, wodurch die Diagonalperspektive des alten Stützarms betont wird. Das Fehlen von Polychromie ermöglicht eine vollständige Wertschätzung des Holzes mit seinen natürlichen Farbschattierungen und der gelebten Patina ohne Ablenkung.
Das Fragment befindet sich in technisch guten Erhaltungszustand, mit typischen Alters- und Gebrauchsspuren: kleine Fehlstellen an den exponierteren Kanten, leichte Holzverlusten und Staubansammlungen in tieferen Cavities. Keine sichtbaren invasiven Restaurierungen, keine jüngere Lackierung, keine metallische Anwendung – weder aktuell noch in der Vergangenheit. Es wird geraten, keine aggressive Reinigung oder moderne Öle aufzutragen, um die historische Patina nicht zu gefährden, die zu einem der Reize und der Authentizität des Objekts gehört.
Die Angaben wurden auch von einer spezialisierten KI überprüft, um größere Präzision und Vollständigkeit zu gewährleisten und von der Expertin bestätigt.
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Von indischen Antiquaren wie Mudit International aus Neu‑Delhi oder spezialisierten Antiquitätenmärkten > Galleria Arkadia > Arkana Gallery > Putignano Adriano private collection seit 1985/1990
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