Figur - Corpus Christi - Holz

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Paul Wullems
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Holzskulptur einer religiösen Darstellung mit dem Titel Corpus Christi, aus der frühen Neuzeit des 17. Jahrhunderts (ca. 1600–1650), im Stil Volkskunst.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Christus am Kreuz – Expressive sakrale Schnitzerei des Frühbarock (ca. 1600–1650) | Museales Fragment mit originalem Schmiedenagel

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine plastische Darstellung des gekreuzigten Christus, die aufgrund ihrer spezifischen ikonografischen Merkmale und der herben, spannungsreichen Formsprache in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zu datieren ist.

Epochentypik: Die Zeit zwischen 1600 und 1650 ist kunsthistorisch durch den Übergang von der Spätrenaissance in den Frühbarock gekennzeichnet. Der vorliegende Korpus verkörpert die handwerkliche Tradition dieser krisengeschüttelten Ära durch eine starke Betonung der physischen Schwere und der anatomischen Details.

Ikonografie und Typologie: Das Werk zeigt den Christus patiens (der leidende Christus) im Moment nach dem Verscheiden. Die Armhaltung tendiert bereits zum steilen V-Typus, was das schmerzhafte Herabsinken des Körpergewichts visualisiert. Besonders markant ist der Dreinagel-Typus, der hier durch einen original erhaltenen, handgeschmiedeten Eisennagel im Fußbereich unterstrichen wird.

Physikalische Beschaffenheit: Material ist Weichholz. Die Oberfläche zeigt eine tiefgehende, helle, etwas honigfarbene Alterspatina, unter der Reste der originalen Kalkgrundierung und Spuren einer zeitgenössischen Polychromie (Inkarnat und Wundmale) erkennbar sind.

Analyse der künstlerischen Details (Die Ästhetik der Schnitzkunst)
Diese Schnitzarbeit zeichnet sich durch eine Formensprache aus, die den Übergang zum Hochbarock markiert:

Dornenkrone und Haupt: Das Haupt ist tief auf die rechte Brust gesunken. Die Dornenkrone ist ungewöhnlich massiv und plastisch als dicker, in sich verdrehter Astwulst gearbeitet – ein typisches Merkmal des frühen 17. Jahrhunderts, um die Drastik der Darstellung zu erhöhen. Die Barttracht ist in strengen, parallel geführten Lockensträhnen strukturiert.

Anatomie und Torso: Die Gestaltung des Brustkorbs zeigt die typische frühbarocke Stilisierung. Die Rippenbögen sind scharfkantig herausgearbeitet, das Zwerchfell tief eingefallen. Diese markante Linienführung war ein bewusstes handwerkliches Stilmittel jener Zeit, um die physische Auszehrung darzustellen.

Lendentuch (Perizoma): Das Lendentuch ist ein entscheidendes Datierungsmerkmal. Es ist hier knapp gehalten und eng anliegend geschnitzt, mit einem kräftigen, knotenartigen Wulst an der rechten Hüfte. Der Faltenwurf ist tief unterschnitten und zeigt die für den Frühbarock typische, noch etwas eckige Dynamik.

Ikonografie und grafische Gestaltung der Oberfläche
Das visuelle Erscheinungsbild ist ein Paradebeispiel für sakrale Gebrauchsgegenstände dieser Epoche:

Erosionsspuren: Die Fehlstellen an den Extremitäten (Finger und Zehen) sind historische Zeugnisse der jahrhundertelangen Nutzung. Diese Abnutzungen verleihen dem Objekt seine authentische Aura.

Rückseite: Die Rückseite ist flach gehalten und zeigt grobe Spuren der Bearbeitung und jahrhundertelangen Nutzung – ein Beleg dafür, dass der Korpus für die Montage auf einem Holzkreuz (Hausaltar oder Kapellenkreuz) konzipiert war.

Kultureller Kontext: Handwerk wahrscheinlich vor 1650
Die hier vorliegende Schnitzerei transformiert die sakrale Thematik in eine greifbare, haptische Erfahrung:

Stilmischung: Man erkennt die handwerkliche Strenge des frühen 17. Jahrhunderts in der Symmetrie des Oberkörpers, gepaart mit der neuen Emotionalität im Gesichtsausdruck. Diese Kombination ist charakteristisch für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Materialzustand und sammlerische Bewertung
Der Erhaltungszustand ist für ein (möglicherweise) über 370 Jahre altes Holzobjekt als bemerkenswert stabil einzustufen:

Authentizität: Die Abwesenheit von modernen Überfassungen ist von höchstem Wert. Die Figur befindet sich im originalen Fundzustand. Der Kopf des Schmiedenagels weist eine für das 17. Jahrhundert typische unregelmäßige Vierkant-Form auf.

Lagerungsspuren: Die Fraßgänge (Anobien) sind tief und zeugen von langer Lagerung. Die Substanz des Holzes ist jedoch verhärtet und trocken.

Provenienz: Die handwerkliche Ausführung deutet auf eine süddeutsche oder alpenländische Werkstatt hin, die bereits die neuen plastischen Impulse des 17. Jahrhunderts verarbeitete.

Marktwert 2026
Authentische Schnitzereien aus der Zeit vor 1650 sind deutlich seltener als barocke Arbeiten des 18. Jahrhunderts und bei spezialisierten Sammlern hoch begehrt.

Frühbarocke Expressivität – Hoch
Physischer Zustand – Charaktervolles Fragment – Neutral bis Positiv (wegen Authentizität)
Seltenheit der Epoche – Seltene Zeitstellung (1600-1650) – Hoch

Markteinschätzung: Aufgrund der frühen Datierung und der ungekünstelten Ausstrahlung liegt der Wert für einen spezialisierten Sammler frühneuzeitlicher Plastik zwischen 450 € und 750 €. Die Wertsteigerung ergibt sich hier aus dem hohen Alter und der handwerklichen Qualität der Schnitzarbeit.

Dieses Objekt ist ein bedeutendes multisensorisches Dokument der Schnitzkunst des 17. Jahrhunderts (Wahrscheinlich). Es vereint die handwerkliche Präzision der Frühneuzeit mit einer tiefen emotionalen Ausdruckskraft. Ein Highlight für jede Sammlung zum Thema „Alte Kunst und sakrale Plastik“.

Titel
„Corpus Christi“ – Frühbarocke Schnitzerei, handgearbeitet, ÖSTERREICH, ca. 1600–1650.

Objekt
Religiöse Schnitzerei (Christuskorpus) aus Holz.
Maße: ca. 31 × 21,5 cm (im Kontext der Darstellung geschätzt).
Material: Holz mit Resten historischer Fassung.

Darstellung
Das Objekt zeigt den leblosen Christus. Das Haupt mit massiver Dornenkrone sinkt zur rechten Seite. Die Physiognomie ist von tiefem Ernst gezeichnet. Der Körper zeigt eine betonte Anatomie der Rippenbögen. Das Lendentuch ist mit kräftigem Faltenwurf und seitlichem Knoten geschnitzt.

Technik und Ausführung
Schnitztechnik: Vollplastische Ausarbeitung, Arme separat verzapft.
Oberfläche: Historische Patina, Reste von Grundierung und Pigmenten.
Montage: Originaler, handgeschmiedeter Nagel im Fußbereich erhalten.

Datierung und Kontext
Die Datierung in die Jahre 1600–1650 stützt sich auf die spezifische Gestaltung des Perizoma und die expressive Dornenkrone. Die Arbeit dokumentiert die hohe Qualität ländlicher Werkstätten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Zum Alter (1600-1650) wird keine Gewähr abgegeben. Bieten Sie nur wenn Sie anhand der echten Fotos das Alter zweifelsfrei bestimmen können und damit einverstanden sind.

Erhaltungszustand
Das Objekt befindet sich in einem sehr guten, authentischen Erhaltungszustand. Fehlstellen an Fingern und Zehen sind altersbedingt und stützen die historische Glaubwürdigkeit. Keine Anzeichen von neuzeitlichen Ergänzungen.

Fazit
Ein exzellentes Beispiel für die Schnitzkunst des Frühbarock. Das Stück besticht durch seine ehrliche Patina und die kunsthistorisch wertvolle Zeitstellung vor 1650.

Zum Alter wird keine Gewähr abgegeben. Bieten Sie nur wenn Sie anhand der echten Fotos das Alter zweifelsfrei bestimmen können und damit einverstanden sind.

Christus am Kreuz – Expressive sakrale Schnitzerei des Frühbarock (ca. 1600–1650) | Museales Fragment mit originalem Schmiedenagel

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine plastische Darstellung des gekreuzigten Christus, die aufgrund ihrer spezifischen ikonografischen Merkmale und der herben, spannungsreichen Formsprache in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zu datieren ist.

Epochentypik: Die Zeit zwischen 1600 und 1650 ist kunsthistorisch durch den Übergang von der Spätrenaissance in den Frühbarock gekennzeichnet. Der vorliegende Korpus verkörpert die handwerkliche Tradition dieser krisengeschüttelten Ära durch eine starke Betonung der physischen Schwere und der anatomischen Details.

Ikonografie und Typologie: Das Werk zeigt den Christus patiens (der leidende Christus) im Moment nach dem Verscheiden. Die Armhaltung tendiert bereits zum steilen V-Typus, was das schmerzhafte Herabsinken des Körpergewichts visualisiert. Besonders markant ist der Dreinagel-Typus, der hier durch einen original erhaltenen, handgeschmiedeten Eisennagel im Fußbereich unterstrichen wird.

Physikalische Beschaffenheit: Material ist Weichholz. Die Oberfläche zeigt eine tiefgehende, helle, etwas honigfarbene Alterspatina, unter der Reste der originalen Kalkgrundierung und Spuren einer zeitgenössischen Polychromie (Inkarnat und Wundmale) erkennbar sind.

Analyse der künstlerischen Details (Die Ästhetik der Schnitzkunst)
Diese Schnitzarbeit zeichnet sich durch eine Formensprache aus, die den Übergang zum Hochbarock markiert:

Dornenkrone und Haupt: Das Haupt ist tief auf die rechte Brust gesunken. Die Dornenkrone ist ungewöhnlich massiv und plastisch als dicker, in sich verdrehter Astwulst gearbeitet – ein typisches Merkmal des frühen 17. Jahrhunderts, um die Drastik der Darstellung zu erhöhen. Die Barttracht ist in strengen, parallel geführten Lockensträhnen strukturiert.

Anatomie und Torso: Die Gestaltung des Brustkorbs zeigt die typische frühbarocke Stilisierung. Die Rippenbögen sind scharfkantig herausgearbeitet, das Zwerchfell tief eingefallen. Diese markante Linienführung war ein bewusstes handwerkliches Stilmittel jener Zeit, um die physische Auszehrung darzustellen.

Lendentuch (Perizoma): Das Lendentuch ist ein entscheidendes Datierungsmerkmal. Es ist hier knapp gehalten und eng anliegend geschnitzt, mit einem kräftigen, knotenartigen Wulst an der rechten Hüfte. Der Faltenwurf ist tief unterschnitten und zeigt die für den Frühbarock typische, noch etwas eckige Dynamik.

Ikonografie und grafische Gestaltung der Oberfläche
Das visuelle Erscheinungsbild ist ein Paradebeispiel für sakrale Gebrauchsgegenstände dieser Epoche:

Erosionsspuren: Die Fehlstellen an den Extremitäten (Finger und Zehen) sind historische Zeugnisse der jahrhundertelangen Nutzung. Diese Abnutzungen verleihen dem Objekt seine authentische Aura.

Rückseite: Die Rückseite ist flach gehalten und zeigt grobe Spuren der Bearbeitung und jahrhundertelangen Nutzung – ein Beleg dafür, dass der Korpus für die Montage auf einem Holzkreuz (Hausaltar oder Kapellenkreuz) konzipiert war.

Kultureller Kontext: Handwerk wahrscheinlich vor 1650
Die hier vorliegende Schnitzerei transformiert die sakrale Thematik in eine greifbare, haptische Erfahrung:

Stilmischung: Man erkennt die handwerkliche Strenge des frühen 17. Jahrhunderts in der Symmetrie des Oberkörpers, gepaart mit der neuen Emotionalität im Gesichtsausdruck. Diese Kombination ist charakteristisch für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Materialzustand und sammlerische Bewertung
Der Erhaltungszustand ist für ein (möglicherweise) über 370 Jahre altes Holzobjekt als bemerkenswert stabil einzustufen:

Authentizität: Die Abwesenheit von modernen Überfassungen ist von höchstem Wert. Die Figur befindet sich im originalen Fundzustand. Der Kopf des Schmiedenagels weist eine für das 17. Jahrhundert typische unregelmäßige Vierkant-Form auf.

Lagerungsspuren: Die Fraßgänge (Anobien) sind tief und zeugen von langer Lagerung. Die Substanz des Holzes ist jedoch verhärtet und trocken.

Provenienz: Die handwerkliche Ausführung deutet auf eine süddeutsche oder alpenländische Werkstatt hin, die bereits die neuen plastischen Impulse des 17. Jahrhunderts verarbeitete.

Marktwert 2026
Authentische Schnitzereien aus der Zeit vor 1650 sind deutlich seltener als barocke Arbeiten des 18. Jahrhunderts und bei spezialisierten Sammlern hoch begehrt.

Frühbarocke Expressivität – Hoch
Physischer Zustand – Charaktervolles Fragment – Neutral bis Positiv (wegen Authentizität)
Seltenheit der Epoche – Seltene Zeitstellung (1600-1650) – Hoch

Markteinschätzung: Aufgrund der frühen Datierung und der ungekünstelten Ausstrahlung liegt der Wert für einen spezialisierten Sammler frühneuzeitlicher Plastik zwischen 450 € und 750 €. Die Wertsteigerung ergibt sich hier aus dem hohen Alter und der handwerklichen Qualität der Schnitzarbeit.

Dieses Objekt ist ein bedeutendes multisensorisches Dokument der Schnitzkunst des 17. Jahrhunderts (Wahrscheinlich). Es vereint die handwerkliche Präzision der Frühneuzeit mit einer tiefen emotionalen Ausdruckskraft. Ein Highlight für jede Sammlung zum Thema „Alte Kunst und sakrale Plastik“.

Titel
„Corpus Christi“ – Frühbarocke Schnitzerei, handgearbeitet, ÖSTERREICH, ca. 1600–1650.

Objekt
Religiöse Schnitzerei (Christuskorpus) aus Holz.
Maße: ca. 31 × 21,5 cm (im Kontext der Darstellung geschätzt).
Material: Holz mit Resten historischer Fassung.

Darstellung
Das Objekt zeigt den leblosen Christus. Das Haupt mit massiver Dornenkrone sinkt zur rechten Seite. Die Physiognomie ist von tiefem Ernst gezeichnet. Der Körper zeigt eine betonte Anatomie der Rippenbögen. Das Lendentuch ist mit kräftigem Faltenwurf und seitlichem Knoten geschnitzt.

Technik und Ausführung
Schnitztechnik: Vollplastische Ausarbeitung, Arme separat verzapft.
Oberfläche: Historische Patina, Reste von Grundierung und Pigmenten.
Montage: Originaler, handgeschmiedeter Nagel im Fußbereich erhalten.

Datierung und Kontext
Die Datierung in die Jahre 1600–1650 stützt sich auf die spezifische Gestaltung des Perizoma und die expressive Dornenkrone. Die Arbeit dokumentiert die hohe Qualität ländlicher Werkstätten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Zum Alter (1600-1650) wird keine Gewähr abgegeben. Bieten Sie nur wenn Sie anhand der echten Fotos das Alter zweifelsfrei bestimmen können und damit einverstanden sind.

Erhaltungszustand
Das Objekt befindet sich in einem sehr guten, authentischen Erhaltungszustand. Fehlstellen an Fingern und Zehen sind altersbedingt und stützen die historische Glaubwürdigkeit. Keine Anzeichen von neuzeitlichen Ergänzungen.

Fazit
Ein exzellentes Beispiel für die Schnitzkunst des Frühbarock. Das Stück besticht durch seine ehrliche Patina und die kunsthistorisch wertvolle Zeitstellung vor 1650.

Zum Alter wird keine Gewähr abgegeben. Bieten Sie nur wenn Sie anhand der echten Fotos das Alter zweifelsfrei bestimmen können und damit einverstanden sind.

Details

Epoche
1400-1900
Over 200 years old
Ja
Anzahl der Objekte
1
Stil
Volkskunst
Titel des Kunstwerks
Corpus Christi
Herkunftsland
Österreich
Material
Holz
Farbe
Beige, Braun, Gold, Rot, Weiß
Zustand
Mäßiger Zustand - stark gebraucht & mit möglicherweise fehlenden kleineren Teilen
Höhe
31 cm
Breite
21,5 cm
Tiefe
5 cm
Darstellung/Thema
Religion
Geschätzter Zeitraum
17th century
Verkauft von
ÖsterreichVerifiziert
197
Verkaufte Objekte
96,15 %
Privat

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