Schweiz - Schweiz 1853 – Bewegender Auswanderungsbrief nach Amerika – Vollständiger Inhalt – Ehemaliger





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 132061 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Herkunft Schweiz, Titel 'SWITZERLAND 1853 - Moving Emigration Letter to America - Full Content - Ex. District Post Director', Zustand: postalisch benutzt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Provenienz: Aus der Privatkollektion Willy Wacker, Kreispostdirektor, Aarau.
Dieses außergewöhnliche historische Dokument stammt aus den privaten Führungskonten der Familie Willy Wacker. Jahrzehntelang fachgerecht bewahrt in den inneren Kreisen des schweizerischen Postdienstes, bietet das Stück einen tadellosen Zustand und eine Stammreihe, die ihresgleichen sucht.
Die historische Bedeutung: Ein Hilferuf
Dies ist nicht einfach ein Briefumschlag; es ist ein rohes und zutiefst bewegendes "Sozialgeschichte"-Meisterwerk. Datum: 4. Januar 1853. Der gefaltete Brief enthält eine verzweifelte Bitte eines Schmieds namens Jakob Aeschbach an den lokalen Stadtrat. Angesichts extremer Armut bittet Aeschbach um finanzielle Unterstützung, um mit seiner Familie nach Amerika auswandern zu können und so einer hoffnungslosen Zukunft zu entgehen.
Direkte Zitate aus dem Brief:
"...daß ich konte ausbanderen nach Amerika mit meiner Famili" ("...dass ich mit meiner Familie nach Amerika auswandern könnte")
"...da ich 3 Kinder habe und ich sehe das ich mich hier nicht anbringen kan" ("...da ich 3 Kinder habe und ich sehe, dass ich mich hier nicht erhalten kann")
"...bevor ich und die Meinigen ganz zum Bettelstab greifen müssen" ("...bevor ich und meine Lieben ganz zum Bettlerstab greifen müssen")
Postalische & philatelistische Details:
Ein Sammlerobjekt in Ausstellungsqualität.
Stempelabdruck: Besitzt einen außerordentlich präzisen und klaren schwarzen ZOFINGEN-Städte-/Orts-Datumsstempel (5. FEB. 53).
Porto-Vermerk: Eine auffällige, rote Kreide-
Rappen-Portomarke "10" (Franco), die anzeigt, dass der Brief vorbezahlt war.
Rückseite: Zeigt ein vollständiges, klares und gut erhaltenes dunkelrotes Wachssiegel – ein seltener Überrest von über 170 Jahren Geschichte.
Zusammenfassung:
Briefe, die die schweizerische Auswanderungswelle Mitte des 19. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten dokumentieren, sind bei Museen und spezialisierten Sammlern sehr begehrt. Einen solchen mit so kraftvollem persönlichem Inhalt zu finden, in Verbindung mit der prestigeträchtigen Provenienz von Willy Wacker, macht ihn zu einer absoluten Rarität und zu einem Mittelpunkt jeder ernsthaften Sammlung Schweizer Post- oder Sozialgeschichte.
Provenienz: Aus der Privatkollektion Willy Wacker, Kreispostdirektor, Aarau.
Dieses außergewöhnliche historische Dokument stammt aus den privaten Führungskonten der Familie Willy Wacker. Jahrzehntelang fachgerecht bewahrt in den inneren Kreisen des schweizerischen Postdienstes, bietet das Stück einen tadellosen Zustand und eine Stammreihe, die ihresgleichen sucht.
Die historische Bedeutung: Ein Hilferuf
Dies ist nicht einfach ein Briefumschlag; es ist ein rohes und zutiefst bewegendes "Sozialgeschichte"-Meisterwerk. Datum: 4. Januar 1853. Der gefaltete Brief enthält eine verzweifelte Bitte eines Schmieds namens Jakob Aeschbach an den lokalen Stadtrat. Angesichts extremer Armut bittet Aeschbach um finanzielle Unterstützung, um mit seiner Familie nach Amerika auswandern zu können und so einer hoffnungslosen Zukunft zu entgehen.
Direkte Zitate aus dem Brief:
"...daß ich konte ausbanderen nach Amerika mit meiner Famili" ("...dass ich mit meiner Familie nach Amerika auswandern könnte")
"...da ich 3 Kinder habe und ich sehe das ich mich hier nicht anbringen kan" ("...da ich 3 Kinder habe und ich sehe, dass ich mich hier nicht erhalten kann")
"...bevor ich und die Meinigen ganz zum Bettelstab greifen müssen" ("...bevor ich und meine Lieben ganz zum Bettlerstab greifen müssen")
Postalische & philatelistische Details:
Ein Sammlerobjekt in Ausstellungsqualität.
Stempelabdruck: Besitzt einen außerordentlich präzisen und klaren schwarzen ZOFINGEN-Städte-/Orts-Datumsstempel (5. FEB. 53).
Porto-Vermerk: Eine auffällige, rote Kreide-
Rappen-Portomarke "10" (Franco), die anzeigt, dass der Brief vorbezahlt war.
Rückseite: Zeigt ein vollständiges, klares und gut erhaltenes dunkelrotes Wachssiegel – ein seltener Überrest von über 170 Jahren Geschichte.
Zusammenfassung:
Briefe, die die schweizerische Auswanderungswelle Mitte des 19. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten dokumentieren, sind bei Museen und spezialisierten Sammlern sehr begehrt. Einen solchen mit so kraftvollem persönlichem Inhalt zu finden, in Verbindung mit der prestigeträchtigen Provenienz von Willy Wacker, macht ihn zu einer absoluten Rarität und zu einem Mittelpunkt jeder ernsthaften Sammlung Schweizer Post- oder Sozialgeschichte.

