Cicerone - Opera - 1724





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
CICERO WETSTEINIANO ALS PHILOLOGISCHE MASCHINE DES Enlightenment
Dieses Band der Werke Cicerons, drukl in Amsterdam 1724 von den Wetstein und betreut von Isaacus Verburgius, gehört zu einem der ehrgeizigsten editorialen Unternehmungen der modernen Philologie. Eingegliedert in die umfassende „Series Operum“, bezeugt der Band den wohlstand der Aufklärung, die klassische Tradition durch Ordnung, Systematisierung und kritischen Vergleich zu beherrschen. Die durchgehende Paginierung, die die gesamte Serie durchzieht, macht das Werk zu einem Teil eines einheitlichen, nahezu encyklopädischen Organismus, in dem das vorkritische Denken Cicerons als kohärentes System wiederaufgebaut wird. Das Buch ist nicht nur ein Behälter von Texten, sondern ein intellektuelles Werkzeug: ein Labor, in dem die Stimme der Antike gefiltert, korrigiert und erneut Autorität für das Europa der Aufklärung erlangt.
MARKTWERK
Die einzelnen Bände der Wetstein-Serie (1724) komplettieren sich in der Regel zwischen 300 und 400 Euro auf dem Antiquariatsmarkt; das Vorhandensein eines gravierten Frontispizes und der gute konservatorische Zustand, wie im vorliegenden Fall, stützen eine Bewertung im oberen Preissegment.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössische Pergamentbdeckung, harter Rücken mit Ledertäfelchen und Goldschnitt. Zehnter Band der „Series Operum“, mit Frontispiz in Rot und Schwarz und graviertem, figuriertem Frontispiz, das eine philosophische Unterrichtsszene zeigt. Text in Latein mit kritischem Apparat, Scholien und systematischer Variantenhinweis. Interne Seitennummerierung gegliedert nach Werken (z. B. De Officiis, Cato Maior, Laelius, Paradoxa Stoicorum usw.). Papier mit physiologischer Vergilbung und Blütenfärbungen. Bei alten Büchern, mit einer jahrhundertelangen Geschichte, können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. (2); 8nn; 710; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Opera quae supersunt
Amstelaedami, apud Rod. & Gerh. Wetstenios, 1724.
M. Tullii Ciceronis.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der zehnte Band dieser Ausgabe markiert einen fortgeschrittenen Abschnitt der Sammlung, eingebettet in ein editiorales System, das darauf abzielt, den Cicero-Korpus vollständig nach modernen philologischen Kriterien neu zu rekonstruieren. Verburgius arbeitet mit einer überlagerten Tradition, integriert die Lehren der Renaissance-Editoren mit einem systematischeren und vergleichenderen Ansatz. Die Kontinuität der Paginierung über die Bände hinweg hebt eine einheitliche Konzeption des Werks hervor, die das einzelne Volumen transzendiert und sich zu einem großen Gebäude des klassischen Wissens formt. Die Einbindung antiker Kommentatoren und Scholien verwandelt den Text in einen dialogischen Raum, in dem Cicerons Stimme sich mit Jahrhunderten von Interpretationen verwebt. In diesem Sinn verkörpert der Band perfekt das aufklärerische Ideal von Ordnung, Rationalität und kritischer Weitergabe des Wissens.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Marco Tullio Cicerone (106–43 v. Chr.) war einer der größten Redner und Denker der römischen Republik. Politisch und juristisch aktiv, entwickelte er eine umfangreiche schriftliche Produktion, die Reden, rhetorische Traktate, philosophische Werke und moralische Schriften umfasst. Durch seine Werke trug er wesentlich zur Verbreitung der griechischen Kultur in der lateinischen Welt bei und wurde zu einem unverzichtbaren Vorbild für die europäische humanistische Bildung.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Werke Cicerons gehörten zu den am weitesten verbreiteten der Geschichte des westlichen Buchdrucks, von Incunabeln bis zu großen humanistischen Ausgaben venezianischer und parisischer Art. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Niederlande zu einem zentralen Zentrum der klassischen Philologie, mit Verlegern wie den Wetstein, die kritische Ausgaben für ein internationales akademisches Publikum produzierten. Die Ausgabe von 1724 kennzeichnet eine Konsolidierungsphase dieser Tradition, geprägt von wissenschaftlicher Strenge und breiter Verbreitung in europäischen Bibliotheken.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: Kennzeichnung zu verifizieren auf dem jeweiligen Band (Series Operum, vol. X, Amsterdam 1724)
WorldCat: Cicero, Opera, Wetstein, 1724 (mehrere Datensätze pro Band)
Brunet, Manuel du libraire, II, S. 27–35 (Cicéron, niederländische Ausgaben)
Graesse, Trésor de livres rares, II, S. 129–135
Harwood, View of the Various Editions of the Greek and Roman Classics, S. 138–145
Sandys, A History of Classical Scholarship, Bd. II, S. 350–360
Der Verkäufer stellt sich vor
CICERO WETSTEINIANO ALS PHILOLOGISCHE MASCHINE DES Enlightenment
Dieses Band der Werke Cicerons, drukl in Amsterdam 1724 von den Wetstein und betreut von Isaacus Verburgius, gehört zu einem der ehrgeizigsten editorialen Unternehmungen der modernen Philologie. Eingegliedert in die umfassende „Series Operum“, bezeugt der Band den wohlstand der Aufklärung, die klassische Tradition durch Ordnung, Systematisierung und kritischen Vergleich zu beherrschen. Die durchgehende Paginierung, die die gesamte Serie durchzieht, macht das Werk zu einem Teil eines einheitlichen, nahezu encyklopädischen Organismus, in dem das vorkritische Denken Cicerons als kohärentes System wiederaufgebaut wird. Das Buch ist nicht nur ein Behälter von Texten, sondern ein intellektuelles Werkzeug: ein Labor, in dem die Stimme der Antike gefiltert, korrigiert und erneut Autorität für das Europa der Aufklärung erlangt.
MARKTWERK
Die einzelnen Bände der Wetstein-Serie (1724) komplettieren sich in der Regel zwischen 300 und 400 Euro auf dem Antiquariatsmarkt; das Vorhandensein eines gravierten Frontispizes und der gute konservatorische Zustand, wie im vorliegenden Fall, stützen eine Bewertung im oberen Preissegment.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössische Pergamentbdeckung, harter Rücken mit Ledertäfelchen und Goldschnitt. Zehnter Band der „Series Operum“, mit Frontispiz in Rot und Schwarz und graviertem, figuriertem Frontispiz, das eine philosophische Unterrichtsszene zeigt. Text in Latein mit kritischem Apparat, Scholien und systematischer Variantenhinweis. Interne Seitennummerierung gegliedert nach Werken (z. B. De Officiis, Cato Maior, Laelius, Paradoxa Stoicorum usw.). Papier mit physiologischer Vergilbung und Blütenfärbungen. Bei alten Büchern, mit einer jahrhundertelangen Geschichte, können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. (2); 8nn; 710; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Opera quae supersunt
Amstelaedami, apud Rod. & Gerh. Wetstenios, 1724.
M. Tullii Ciceronis.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der zehnte Band dieser Ausgabe markiert einen fortgeschrittenen Abschnitt der Sammlung, eingebettet in ein editiorales System, das darauf abzielt, den Cicero-Korpus vollständig nach modernen philologischen Kriterien neu zu rekonstruieren. Verburgius arbeitet mit einer überlagerten Tradition, integriert die Lehren der Renaissance-Editoren mit einem systematischeren und vergleichenderen Ansatz. Die Kontinuität der Paginierung über die Bände hinweg hebt eine einheitliche Konzeption des Werks hervor, die das einzelne Volumen transzendiert und sich zu einem großen Gebäude des klassischen Wissens formt. Die Einbindung antiker Kommentatoren und Scholien verwandelt den Text in einen dialogischen Raum, in dem Cicerons Stimme sich mit Jahrhunderten von Interpretationen verwebt. In diesem Sinn verkörpert der Band perfekt das aufklärerische Ideal von Ordnung, Rationalität und kritischer Weitergabe des Wissens.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Marco Tullio Cicerone (106–43 v. Chr.) war einer der größten Redner und Denker der römischen Republik. Politisch und juristisch aktiv, entwickelte er eine umfangreiche schriftliche Produktion, die Reden, rhetorische Traktate, philosophische Werke und moralische Schriften umfasst. Durch seine Werke trug er wesentlich zur Verbreitung der griechischen Kultur in der lateinischen Welt bei und wurde zu einem unverzichtbaren Vorbild für die europäische humanistische Bildung.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Werke Cicerons gehörten zu den am weitesten verbreiteten der Geschichte des westlichen Buchdrucks, von Incunabeln bis zu großen humanistischen Ausgaben venezianischer und parisischer Art. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Niederlande zu einem zentralen Zentrum der klassischen Philologie, mit Verlegern wie den Wetstein, die kritische Ausgaben für ein internationales akademisches Publikum produzierten. Die Ausgabe von 1724 kennzeichnet eine Konsolidierungsphase dieser Tradition, geprägt von wissenschaftlicher Strenge und breiter Verbreitung in europäischen Bibliotheken.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: Kennzeichnung zu verifizieren auf dem jeweiligen Band (Series Operum, vol. X, Amsterdam 1724)
WorldCat: Cicero, Opera, Wetstein, 1724 (mehrere Datensätze pro Band)
Brunet, Manuel du libraire, II, S. 27–35 (Cicéron, niederländische Ausgaben)
Graesse, Trésor de livres rares, II, S. 129–135
Harwood, View of the Various Editions of the Greek and Roman Classics, S. 138–145
Sandys, A History of Classical Scholarship, Bd. II, S. 350–360
