Louis Calaferte - Limitrophe - 1972





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Limitrophe, Erstausgabe in französischer Sprache, Softcover, von Louis Calaferte, Verlag Denoël, 1972, 212 Seiten, Zustand gut, vom Autor signiert und Jean Carlen gewidmet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Limitrophe, von Louis Calaferte
Vom Autor Jean Carlen, Schauspieler und Regisseur, insbesondere von Stücken Tschechow, Labiche, Molière und Marivaux, gewidmet.
Limitrophe ist die dritte und letzte Etappe der Reise, die mit Portrait de l’enfant begann, mit Hinterland fortgesetzt wurde und sich als bewusste Erkundung des Unbewussten definieren lässt. Worin der Autor bestrebt ist, zu erfassen, ist das zentrale Wesen der menschlichen Persönlichkeit, ihr Kern. Die Geschichte handelt von einer Krankheit, die gleichzeitig organisch und mental ist, mit den immer wiederkehrenden Themen Schmerz, Erstarrung, Abhängigkeit von anderen. Es ist auch, auf einer höheren Ebene, die angsterfüllte Suche nach einem Ausweg, der sich mal mit Abscheu vor dem Fleisch, dem Entfliehen aus sich selbst, dem Verlangen nach Zerstörung andeutet; mal mit Atonie, fortschreitender Paralyse, Versteinerung: dem Zustand des Liegenden, zu dem das Buch führt. Obwohl er sich von einer traditionellen Romantechnik gelöst hat, hat Louis Calaferte hier einen echten Roman geschrieben, dessen inneres Spannungsgefühl konstant ist. Wenige Schriftsteller können sich derartigen Vorstößen ins Unheimliche leisten.
Erste Auflage im Presseversand. 1972, 212 Seiten, 12 x 19 cm. Einige Knicke und Flecken auf dem Einband. Alte Fleck auf dem oberen Rand der Seiten.
Limitrophe, von Louis Calaferte
Vom Autor Jean Carlen, Schauspieler und Regisseur, insbesondere von Stücken Tschechow, Labiche, Molière und Marivaux, gewidmet.
Limitrophe ist die dritte und letzte Etappe der Reise, die mit Portrait de l’enfant begann, mit Hinterland fortgesetzt wurde und sich als bewusste Erkundung des Unbewussten definieren lässt. Worin der Autor bestrebt ist, zu erfassen, ist das zentrale Wesen der menschlichen Persönlichkeit, ihr Kern. Die Geschichte handelt von einer Krankheit, die gleichzeitig organisch und mental ist, mit den immer wiederkehrenden Themen Schmerz, Erstarrung, Abhängigkeit von anderen. Es ist auch, auf einer höheren Ebene, die angsterfüllte Suche nach einem Ausweg, der sich mal mit Abscheu vor dem Fleisch, dem Entfliehen aus sich selbst, dem Verlangen nach Zerstörung andeutet; mal mit Atonie, fortschreitender Paralyse, Versteinerung: dem Zustand des Liegenden, zu dem das Buch führt. Obwohl er sich von einer traditionellen Romantechnik gelöst hat, hat Louis Calaferte hier einen echten Roman geschrieben, dessen inneres Spannungsgefühl konstant ist. Wenige Schriftsteller können sich derartigen Vorstößen ins Unheimliche leisten.
Erste Auflage im Presseversand. 1972, 212 Seiten, 12 x 19 cm. Einige Knicke und Flecken auf dem Einband. Alte Fleck auf dem oberen Rand der Seiten.

