[Manuscript] - Institutiones Philosophicae - 1750
![[Manuscript] - Institutiones Philosophicae - 1750 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/5/12/3/0/d/30d353b9-0bc1-43ed-b127-6b0c0d31cb58.jpg)
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![[Manuscript] - Institutiones Philosophicae - 1750 #2.1](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/4/22/9/0/4/9043e7d0-2bc0-41d9-8cc9-2eaf0cdb26e8.jpg)
![[Manuscript] - Institutiones Philosophicae - 1750 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/4/22/7/6/6/766d1892-c73d-4d64-abc6-2b80b88b6e1d.jpg)
![[Manuscript] - Institutiones Philosophicae - 1750 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/4/22/3/c/6/3c670cb5-65c7-4b24-b89e-83493078ef4b.jpg)
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
[PHILOSOPHIE – LOGIK – NATURRECHT – JESUITENKURS – HANDSCHRIFT CA. 18. JH.]
Institutiones Philosophicae – handschriftliches Manuskript über Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie und Naturrecht.
Lateinische Handschrift, Europa (wahrscheinlich katholisches Kolleg / Jesuitenumfeld), ca. 1750–1780
Umfangreiche, sauber geschriebene philosophische Handschrift in Latein, die einen vollständigen Grundkurs der frühneuzeitlichen Schulphilosophie bietet: von der Logik (Begriffe, Urteile, Schlüsse, Beweisarten) über die Lehre von den Sinnen und der Erkenntnis bis hin zu metaphysischen Fragen und naturrechtlichen Prinzipien. Kapitelüberschriften wie ‚Logica‘, ‚De variis sensibus‘ oder ‚De oppositione propositionum‘ zeigen, dass es sich um einen klassischen Schulkurs in Philosophie handelt, Schritt für Schritt aufgebaut wie im Unterricht an einem Kolleg.
Die Handschrift arbeitet mit klar gegliederten „Propositiones“, „Dubia“ und Gegenargumenten, wie man sie aus Jesuiten‑ und Kollegphilosophie kennt: Ein Satz wird aufgestellt, Einwände werden formuliert („Objicitur…“), dann folgt die Antwort („Respondeo…“). Im naturrechtlichen Teil wird z. B. erläutert, dass gewisse Handlungsprinzipien vom Schöpfer in die Natur des Menschen eingeprägt und daher allgemein verbindlich sind – ein typisches Motiv der katholischen Naturrechtslehre des 18. Jahrhunderts.
Gebunden in einem zeitgenössischen Pergamentband mit nur leichten Gebrauchsspuren; der Block ist fest, das Papier überwiegend sauber mit nur leichten Randbräunungen und vereinzelten kleinen Gebrauchsspuren. Die Tinte ist gut lesbar, ohne stärkere Ausblutungen, die Schrift gleichmäßig und geübt – offenbar die Arbeit eines ausgebildeten Schreibers oder eines sehr guten Studenten. Ein aufschlußreiches Dokument zur Geschichte des Philosophieunterrichts an katholischen Schulen und Universitäten. Das Manuskript umfasst 304 Seiten.
[PHILOSOPHIE – LOGIK – NATURRECHT – JESUITENKURS – HANDSCHRIFT CA. 18. JH.]
Institutiones Philosophicae – handschriftliches Manuskript über Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie und Naturrecht.
Lateinische Handschrift, Europa (wahrscheinlich katholisches Kolleg / Jesuitenumfeld), ca. 1750–1780
Umfangreiche, sauber geschriebene philosophische Handschrift in Latein, die einen vollständigen Grundkurs der frühneuzeitlichen Schulphilosophie bietet: von der Logik (Begriffe, Urteile, Schlüsse, Beweisarten) über die Lehre von den Sinnen und der Erkenntnis bis hin zu metaphysischen Fragen und naturrechtlichen Prinzipien. Kapitelüberschriften wie ‚Logica‘, ‚De variis sensibus‘ oder ‚De oppositione propositionum‘ zeigen, dass es sich um einen klassischen Schulkurs in Philosophie handelt, Schritt für Schritt aufgebaut wie im Unterricht an einem Kolleg.
Die Handschrift arbeitet mit klar gegliederten „Propositiones“, „Dubia“ und Gegenargumenten, wie man sie aus Jesuiten‑ und Kollegphilosophie kennt: Ein Satz wird aufgestellt, Einwände werden formuliert („Objicitur…“), dann folgt die Antwort („Respondeo…“). Im naturrechtlichen Teil wird z. B. erläutert, dass gewisse Handlungsprinzipien vom Schöpfer in die Natur des Menschen eingeprägt und daher allgemein verbindlich sind – ein typisches Motiv der katholischen Naturrechtslehre des 18. Jahrhunderts.
Gebunden in einem zeitgenössischen Pergamentband mit nur leichten Gebrauchsspuren; der Block ist fest, das Papier überwiegend sauber mit nur leichten Randbräunungen und vereinzelten kleinen Gebrauchsspuren. Die Tinte ist gut lesbar, ohne stärkere Ausblutungen, die Schrift gleichmäßig und geübt – offenbar die Arbeit eines ausgebildeten Schreibers oder eines sehr guten Studenten. Ein aufschlußreiches Dokument zur Geschichte des Philosophieunterrichts an katholischen Schulen und Universitäten. Das Manuskript umfasst 304 Seiten.
