Autori vari - Messager Boiteux de Neuchâtel - 1828





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Messager boiteux de Neuchâtel für das Jahr 1828 ist ein einzelnes illustriertes französisches Almanach, Originalsprache Paperback, 72 Seiten, 200 × 164 mm, veröffentlicht 1828 von Veveys Mm. Frères Loertscher und Neuchâtels M. Auguste Borel, von verschiedenen Autoren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DER HINKENDE MESSAGER LESST DIE STERNE, BETWEEN VEVEY UND NEUCHÂTEL
Sternzeichen, astrologische Tabellen und praktische Hinweise für Ernten und Krankheiten. Dieser „Messager boiteux de Neuchâtel“ für das Jahr 1828 fügt sich in die lange Tradition der französischsprachigen Almanache ein, jedoch mit einer interessanten editorialen Spezifik: eine doppelte Produktion zwischen Vevey und Neuchâtel, ein Zeichen für eine breite, gut organisierte regionale Verbreitung. Das Heft ist ein alltägliches Instrument, das zum Nachschlagen, Umblättern und Verbrauchen gedacht ist; die Zeit präsentiert sich als eine ordnete Struktur, bleibt aber durch Astrologie, Symbole und empirisches Wissen durchdrungen. Es ist ein Objekt, das nur äußerlich bescheiden wirkt: In Wirklichkeit verdichtet es eine Weltsicht, in der Himmel, Arbeit und Schicksal eng miteinander verflochten bleiben.
MARKTWERT
Die Exemplare des „Messager boiteux“ des frühen 19. Jahrhunderts sind im Antiquariatsmarkt im Vergleich zu jenen des 18. Jahrhunderts relativ häufiger, aber selten erhalten, aufgrund intensiver Nutzung. Auf dem Antiquariatsmarkt liegen sie allgemein zwischen 300 und 500 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Xilografischer Einband mit landschaftlicher Perspektive, eingerahmt von dekorativem Rahmen und Wappen. Inneres bestehend aus typografischen Seiten mit Kalendern, astrologischen Tabellen, Sternzeichen und praktischen Rubriken; einige Seiten zweifarbig in Rot und Schwarz. Papier mit typischen Verfärbungen und Flecken, einige Risse. In alten Büchern, mit jahrhundertelanger Geschichte, können sich einige Imperfektionen befinden, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. 72 nn.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Messager boiteux de Neuchâtel pour l’année 1828.
Vevey, Mm. Frères Loertscher; Neuchâtel, M. Auguste Borel, 1828.
AA.VV.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der „Messager boiteux“ ist eines der langlebigsten Almanache der frankophonen Europäischen Region, aktiv seit dem 17. Jahrhundert und weit verbreitet in der Schweiz und Frankreichs. Im Jahr 1828, inmitten der napoleonischen Nachepoche, bewahrt es eine traditionelle Struktur: Kalender, Mondphasen, landwirtschaftliche Anweisungen und astrologische Voraussagen. Die gleichzeitige Präsenz von Vevey und Neuchâtel in der Produktion deutet auf ein regionales Verlagssystem hin, das mehrere Druckzentren nutzt, um die Verbreitung zu erweitern. Diese Art von Almanach repräsentiert eine Form von zugänglichem praktischem Wissen, eine „kleine Enzyklopädie“ für ein breites Publikum, in der Rationalität und Glaube koexistieren. Die astrologischen Tafeln und die Sternzeichen sind keine folkloristischen Reste, sondern interpretative Werkzeuge des Alltags.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Nicht zutreffend: anonymes Kompilationswerk, typisch für die serielle Produktion von Almanachen.
DURCHDRUCKGESCHECHTE UND VERBREITUNG
Entstanden in Neuchâtel im 17. Jahrhundert, wird das „Messager boiteux“ jahrhundertelang jährlich neu gedruckt, mit zahlreichen lokalen Varianten. Im 19. Jahrhundert ist die Produktion oft auf mehrere Druckzentren verteilt (hier Vevey und Neuchâtel), um einer breiten, konstant hohen Nachfrage gerecht zu werden. Die ursprüngliche weite Verbreitung steht im Spannungsverhältnis mit der Seltenheit gut erhaltener Exemplare, bedingt durch die intensive Nutzung und die vergängliche Natur des Trägermaterials.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Grand-Carteret, Les Almanachs français, S. 45–78
BnF, Catalogue général, „Messager boiteux“
ICCU/OPAC SBN, Recherchen zu „Messager boiteux 1828“
Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel, Kollektionen lokaler Almanache
Histoire de l’édition française, Band III, populäres Verlagswesen und regionale Verbreitung
Der Verkäufer stellt sich vor
DER HINKENDE MESSAGER LESST DIE STERNE, BETWEEN VEVEY UND NEUCHÂTEL
Sternzeichen, astrologische Tabellen und praktische Hinweise für Ernten und Krankheiten. Dieser „Messager boiteux de Neuchâtel“ für das Jahr 1828 fügt sich in die lange Tradition der französischsprachigen Almanache ein, jedoch mit einer interessanten editorialen Spezifik: eine doppelte Produktion zwischen Vevey und Neuchâtel, ein Zeichen für eine breite, gut organisierte regionale Verbreitung. Das Heft ist ein alltägliches Instrument, das zum Nachschlagen, Umblättern und Verbrauchen gedacht ist; die Zeit präsentiert sich als eine ordnete Struktur, bleibt aber durch Astrologie, Symbole und empirisches Wissen durchdrungen. Es ist ein Objekt, das nur äußerlich bescheiden wirkt: In Wirklichkeit verdichtet es eine Weltsicht, in der Himmel, Arbeit und Schicksal eng miteinander verflochten bleiben.
MARKTWERT
Die Exemplare des „Messager boiteux“ des frühen 19. Jahrhunderts sind im Antiquariatsmarkt im Vergleich zu jenen des 18. Jahrhunderts relativ häufiger, aber selten erhalten, aufgrund intensiver Nutzung. Auf dem Antiquariatsmarkt liegen sie allgemein zwischen 300 und 500 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Xilografischer Einband mit landschaftlicher Perspektive, eingerahmt von dekorativem Rahmen und Wappen. Inneres bestehend aus typografischen Seiten mit Kalendern, astrologischen Tabellen, Sternzeichen und praktischen Rubriken; einige Seiten zweifarbig in Rot und Schwarz. Papier mit typischen Verfärbungen und Flecken, einige Risse. In alten Büchern, mit jahrhundertelanger Geschichte, können sich einige Imperfektionen befinden, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. 72 nn.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Messager boiteux de Neuchâtel pour l’année 1828.
Vevey, Mm. Frères Loertscher; Neuchâtel, M. Auguste Borel, 1828.
AA.VV.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der „Messager boiteux“ ist eines der langlebigsten Almanache der frankophonen Europäischen Region, aktiv seit dem 17. Jahrhundert und weit verbreitet in der Schweiz und Frankreichs. Im Jahr 1828, inmitten der napoleonischen Nachepoche, bewahrt es eine traditionelle Struktur: Kalender, Mondphasen, landwirtschaftliche Anweisungen und astrologische Voraussagen. Die gleichzeitige Präsenz von Vevey und Neuchâtel in der Produktion deutet auf ein regionales Verlagssystem hin, das mehrere Druckzentren nutzt, um die Verbreitung zu erweitern. Diese Art von Almanach repräsentiert eine Form von zugänglichem praktischem Wissen, eine „kleine Enzyklopädie“ für ein breites Publikum, in der Rationalität und Glaube koexistieren. Die astrologischen Tafeln und die Sternzeichen sind keine folkloristischen Reste, sondern interpretative Werkzeuge des Alltags.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Nicht zutreffend: anonymes Kompilationswerk, typisch für die serielle Produktion von Almanachen.
DURCHDRUCKGESCHECHTE UND VERBREITUNG
Entstanden in Neuchâtel im 17. Jahrhundert, wird das „Messager boiteux“ jahrhundertelang jährlich neu gedruckt, mit zahlreichen lokalen Varianten. Im 19. Jahrhundert ist die Produktion oft auf mehrere Druckzentren verteilt (hier Vevey und Neuchâtel), um einer breiten, konstant hohen Nachfrage gerecht zu werden. Die ursprüngliche weite Verbreitung steht im Spannungsverhältnis mit der Seltenheit gut erhaltener Exemplare, bedingt durch die intensive Nutzung und die vergängliche Natur des Trägermaterials.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
Grand-Carteret, Les Almanachs français, S. 45–78
BnF, Catalogue général, „Messager boiteux“
ICCU/OPAC SBN, Recherchen zu „Messager boiteux 1828“
Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel, Kollektionen lokaler Almanache
Histoire de l’édition française, Band III, populäres Verlagswesen und regionale Verbreitung

