Römisches Reich Bronze Statuette einer Maus (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Bronzene römische Statuette eines Maus, Datum 1.–3. Jh. n. Chr., guter Zustand, Maße 17 x 27 mm, mit Echtheitszertifikat und Exportgenehmigung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
OBJekt: Statuette einer Maus
MATERIAL: Bronze
KULTUR: Rom
ZEITPERIODE: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
DIMENSIONEN: 17 mm × 27 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
Herkunft: Aus niederländischer Privatsammlung, vor den 2000er Jahren erworben
Mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Artikel gewinnen, müssen wir eine Exportlizenz für Ihr Land beantragen und der Versand dauert 3 bis 5 Wochen.
Statuetten von Mäusen in der römischen Welt stellen eine charmante und neugierige Untergruppe der antiken „Genre-Kunst“ dar, die sich auf die Beobachtung des Alltagslebens konzentrierte. Diese kleinen Figuren, typischerweise aus Bronze gegossen, waren erstaunlich lebensecht und zeigten das Nagetier in naturalistischen Posen – oft aufrecht über einem Nahrungsstück gebeugt oder Nüsse knabbernd. Während monumentale Statuen Gottesfiguren und Kaisern vorbehalten blieben, spiegeln diese Miniaturtiere die römische Wertschätzung für das Verspielte und Häusliche wider und dienten als dekorative Objekte, die dem Heim eine spielerische Note verliehen.
Die Symbolik der Maus in der römischen Kultur war vielschichtig: Sie reichte von einer lästigen Haushaltsplage bis hin zu einem religiösen Sinnbild. In einigen Kontexten wurde die Maus mit Apollo Smintheus (Apollo der Mausegott) assoziiert, der sowohl Seuchen bringen als auch abwenden konnte. Die meisten Haushaltsstatuetten dienten jedoch vermutlich als apotropaische Talismane oder „Kleine Dinge“ zur Glücksbringung. Da Mäuse dafür bekannt sind, Nahrung an selbst in verborgensten Winkeln zu finden, wurden sie manchmal auch als Symbole für Fülle oder Klugheit angesehen, und eine bronzene Version im Haus könnte eine humorvolle Anspielung auf die „ungebetenen Gäste“ der römischen Speisekammer gewesen sein.
Technisch demonstrieren diese Figürchen die römische Meisterschaft im Wachsausschmelzverfahren im Miniaturmaßstab. Die Handwerker waren in der Lage, feine Details wie die Fellstruktur, die zarte Kurve des Schwanzes und die winzigen, perlenartigen Augen zu wiederzugeben. Viele dieser Mäuse wurden als freistehende Ornamente für Regale oder Tische entworfen, doch einige waren auch an größere Objekte wie die Henkel von Öllampen oder Deckel bronzener Gefäße befestigt. Diese kleinen, haptischen Objekte erinnern uns daran, dass römische Kunst nicht immer ernst oder monumental war; sie umfasste auch das Kleine, das Vertraute und sogar die schelmischen Aspekte der natürlichen Welt.
Der Verkäufer stellt sich vor
OBJekt: Statuette einer Maus
MATERIAL: Bronze
KULTUR: Rom
ZEITPERIODE: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
DIMENSIONEN: 17 mm × 27 mm
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Herkunft: Aus niederländischer Privatsammlung, vor den 2000er Jahren erworben
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Statuetten von Mäusen in der römischen Welt stellen eine charmante und neugierige Untergruppe der antiken „Genre-Kunst“ dar, die sich auf die Beobachtung des Alltagslebens konzentrierte. Diese kleinen Figuren, typischerweise aus Bronze gegossen, waren erstaunlich lebensecht und zeigten das Nagetier in naturalistischen Posen – oft aufrecht über einem Nahrungsstück gebeugt oder Nüsse knabbernd. Während monumentale Statuen Gottesfiguren und Kaisern vorbehalten blieben, spiegeln diese Miniaturtiere die römische Wertschätzung für das Verspielte und Häusliche wider und dienten als dekorative Objekte, die dem Heim eine spielerische Note verliehen.
Die Symbolik der Maus in der römischen Kultur war vielschichtig: Sie reichte von einer lästigen Haushaltsplage bis hin zu einem religiösen Sinnbild. In einigen Kontexten wurde die Maus mit Apollo Smintheus (Apollo der Mausegott) assoziiert, der sowohl Seuchen bringen als auch abwenden konnte. Die meisten Haushaltsstatuetten dienten jedoch vermutlich als apotropaische Talismane oder „Kleine Dinge“ zur Glücksbringung. Da Mäuse dafür bekannt sind, Nahrung an selbst in verborgensten Winkeln zu finden, wurden sie manchmal auch als Symbole für Fülle oder Klugheit angesehen, und eine bronzene Version im Haus könnte eine humorvolle Anspielung auf die „ungebetenen Gäste“ der römischen Speisekammer gewesen sein.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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