Talbot / Unterkircher - Codex Vindobonensis 93 - 1978





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ANTIKE MEDIZIN ALS LUXUSGUT: PRAKTISCH EIN MAJESTÄTISCHES FAZSIMIL DELS IMPERIALEN MANUSKRPTS
Dieses Facsimile des Codex Vindobonensis 93 ist nicht einfach eine Reproduktion, sondern ein redaktionell gestaltetes Objekt, das darauf abzielt, den Prestigewert und die Heiligkeit des Originalmanuskripts in Wien zu evozieren. Die Kombination aus ikonografischer Ausstattung, symbolischer Pergamentbindung mit Hülle und limitierter Auflage verwandelt den Band in ein Repräsentationswerk, in dem die antike Medizin als aristokratisches, fast initiatorisches Wissen wiedergegeben wird. Die exakte Nummerierung und ein detailliertes Editorial-Layouput verankern das Exemplar in einer bewussten Sammlergeschichte, typisch für große Verlagsshows des zwanzigsten Jahrhunderts, die Codices illuminati gewidmet sind.
MARKET VALUE
Numerierte Exemplare dieser Ausgabe von 1978, vor allem vollständig mit Hülle und in hervorragendem Zustand, liegen in der Regel zwischen 800 und 1.500 Euro, mit Höchstpreisen für besonders gut erhaltene Kopien oder solchen aus den Sonderauflagen mit Originalätzung. Die Anwesenheit der Nummerierung und des ursprünglichen Editorialblatts wirkt sich positiv auf den Sammlerwert aus.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION - COLLECTOR'S COPY
In Folio – Großformatiges Buchband aus vollledernem Bindung in honigfarbener Lederfarbe, blind geprägt mit geometrischen Rahmen und zentralem Caduceus; Rücken mit goldenem MEDICINA ANTIQUA-Titel; geschützt in einem harten Koffer. Im Inneren befindet sich das ursprüngliche Editorialblatt der Collection Musée du Livre. Exemplar nummeriert 182. Auflage von 4700 nummerierten Exemplaren (plus 100 in römischen Ziffern). Ca. 220 Blätter (nicht nummeriert). Wie neu.
FULL TITLE AND AUTHOR
Medicina Antiqua. Facsimile des Codex Vindobonensis 93, Österreichische Nationalbibliothek, Wien.
Französische Übersetzung basierend auf den Studien von Charles H. Talbot und Franz Unterkircher; Übersetzung aus dem Lateinischen von Marthe Dulong.
Edition: Club du Livre, Paris, 1978 (Collection Musée du Livre).
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Der Codex Vindobonensis 93 gehört zu den faszinierendsten Zeugnissen der spätantiken und frühmittelalterlichen Medizin und ist berühmt für seine figürliche Ausstattung, in der Architektur, Symbolik und therapeutische Weisheit verschmelzen. Die Miniaturen illustrieren den Text nicht nur, sondern interpretieren ihn als visuelles System neu: Pavilion, Tempel und szenische Strukturen werden zu Metaphern des Körpers und der Pflege.
Diese Ausgabe von 1978 gehört zur Epoche der großen europäischen Facsimile-Reproduktionen, als gebildete Verleger nicht nur den Inhalt, sondern auch das ästhetische Erlebnis des Manuskripts wiedergeben wollten. Die Bezugnahme auf die Collection Musée du Livre betont den Willen, den Band in ein museales Objekt zu verwandeln. Die Nummerierung des Exempels verstärkt diese Dimension: kein Buch zur bloßen Beratung, sondern ein Kollektiongut mit einer klaren Identität innerhalb der Auflage.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Nicht im traditionellen Sinn anwendbar. Der Codex Vindobonensis 93 ist ein zusammengesetztes Manuskript, Ergebnis der spätantiken und byzantinischen medizinischen Tradition, vermutlich im Zusammenhang mit der Überlieferung von Texten, abgeleitet von Dioskorides und anderen klassischen Autoren, in einer mittelalterlichen Umgebung überarbeitet.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Edition wurde am 12. Juni 1978 bei der Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (Graz) abgeschlossen, einem der wichtigsten europäischen Zentren für die Produktion hochwertiger Facsimile, und in Paris in den Ateliers J. Ardouin gebunden. Gesamtausgabe von 4700 numerierten Exemplaren von 1 bis 4700, plus 100 Luxuskopien, numeriert in römischen Ziffern (I–C), begleitet von einer originalen Kupferstich-Illustration von Brigitte Coudrain. Außerdem wurden einige außer Handel befindliche Exemplare für die Mitwirkenden der Edition produziert.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
– Österreichische Nationalbibliothek, Wien, Cod. Vindob. 93 (katalogische Manuskriptkarte)
– Talbot, C.H., Medicine in Medieval England, London, 1967, S. 45-72
– Unterkircher, F., Die datierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien, Band I, S. 112-115
– Dulong, M., Übers. fr. Medicina Antiqua, Club du Livre, Paris, 1978 (Einleitung)
– ICCU / OPAC SBN: Recherchen zu „Medicina Antiqua 1978 Club du Livre“ und „Codex Vindobonensis 93“
– Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Editorialkataloge der Facsimile (Jahre ’70er)
Der Verkäufer stellt sich vor
ANTIKE MEDIZIN ALS LUXUSGUT: PRAKTISCH EIN MAJESTÄTISCHES FAZSIMIL DELS IMPERIALEN MANUSKRPTS
Dieses Facsimile des Codex Vindobonensis 93 ist nicht einfach eine Reproduktion, sondern ein redaktionell gestaltetes Objekt, das darauf abzielt, den Prestigewert und die Heiligkeit des Originalmanuskripts in Wien zu evozieren. Die Kombination aus ikonografischer Ausstattung, symbolischer Pergamentbindung mit Hülle und limitierter Auflage verwandelt den Band in ein Repräsentationswerk, in dem die antike Medizin als aristokratisches, fast initiatorisches Wissen wiedergegeben wird. Die exakte Nummerierung und ein detailliertes Editorial-Layouput verankern das Exemplar in einer bewussten Sammlergeschichte, typisch für große Verlagsshows des zwanzigsten Jahrhunderts, die Codices illuminati gewidmet sind.
MARKET VALUE
Numerierte Exemplare dieser Ausgabe von 1978, vor allem vollständig mit Hülle und in hervorragendem Zustand, liegen in der Regel zwischen 800 und 1.500 Euro, mit Höchstpreisen für besonders gut erhaltene Kopien oder solchen aus den Sonderauflagen mit Originalätzung. Die Anwesenheit der Nummerierung und des ursprünglichen Editorialblatts wirkt sich positiv auf den Sammlerwert aus.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION - COLLECTOR'S COPY
In Folio – Großformatiges Buchband aus vollledernem Bindung in honigfarbener Lederfarbe, blind geprägt mit geometrischen Rahmen und zentralem Caduceus; Rücken mit goldenem MEDICINA ANTIQUA-Titel; geschützt in einem harten Koffer. Im Inneren befindet sich das ursprüngliche Editorialblatt der Collection Musée du Livre. Exemplar nummeriert 182. Auflage von 4700 nummerierten Exemplaren (plus 100 in römischen Ziffern). Ca. 220 Blätter (nicht nummeriert). Wie neu.
FULL TITLE AND AUTHOR
Medicina Antiqua. Facsimile des Codex Vindobonensis 93, Österreichische Nationalbibliothek, Wien.
Französische Übersetzung basierend auf den Studien von Charles H. Talbot und Franz Unterkircher; Übersetzung aus dem Lateinischen von Marthe Dulong.
Edition: Club du Livre, Paris, 1978 (Collection Musée du Livre).
CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Der Codex Vindobonensis 93 gehört zu den faszinierendsten Zeugnissen der spätantiken und frühmittelalterlichen Medizin und ist berühmt für seine figürliche Ausstattung, in der Architektur, Symbolik und therapeutische Weisheit verschmelzen. Die Miniaturen illustrieren den Text nicht nur, sondern interpretieren ihn als visuelles System neu: Pavilion, Tempel und szenische Strukturen werden zu Metaphern des Körpers und der Pflege.
Diese Ausgabe von 1978 gehört zur Epoche der großen europäischen Facsimile-Reproduktionen, als gebildete Verleger nicht nur den Inhalt, sondern auch das ästhetische Erlebnis des Manuskripts wiedergeben wollten. Die Bezugnahme auf die Collection Musée du Livre betont den Willen, den Band in ein museales Objekt zu verwandeln. Die Nummerierung des Exempels verstärkt diese Dimension: kein Buch zur bloßen Beratung, sondern ein Kollektiongut mit einer klaren Identität innerhalb der Auflage.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Nicht im traditionellen Sinn anwendbar. Der Codex Vindobonensis 93 ist ein zusammengesetztes Manuskript, Ergebnis der spätantiken und byzantinischen medizinischen Tradition, vermutlich im Zusammenhang mit der Überlieferung von Texten, abgeleitet von Dioskorides und anderen klassischen Autoren, in einer mittelalterlichen Umgebung überarbeitet.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Edition wurde am 12. Juni 1978 bei der Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (Graz) abgeschlossen, einem der wichtigsten europäischen Zentren für die Produktion hochwertiger Facsimile, und in Paris in den Ateliers J. Ardouin gebunden. Gesamtausgabe von 4700 numerierten Exemplaren von 1 bis 4700, plus 100 Luxuskopien, numeriert in römischen Ziffern (I–C), begleitet von einer originalen Kupferstich-Illustration von Brigitte Coudrain. Außerdem wurden einige außer Handel befindliche Exemplare für die Mitwirkenden der Edition produziert.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
– Österreichische Nationalbibliothek, Wien, Cod. Vindob. 93 (katalogische Manuskriptkarte)
– Talbot, C.H., Medicine in Medieval England, London, 1967, S. 45-72
– Unterkircher, F., Die datierten Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien, Band I, S. 112-115
– Dulong, M., Übers. fr. Medicina Antiqua, Club du Livre, Paris, 1978 (Einleitung)
– ICCU / OPAC SBN: Recherchen zu „Medicina Antiqua 1978 Club du Livre“ und „Codex Vindobonensis 93“
– Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Editorialkataloge der Facsimile (Jahre ’70er)
