Niederlande 1810/1820 - Niederlande: ca. 1810er–1820er Jahre Auswahl von Vorstempel-Einträgen/Umschlägen





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Herkunft: Niederlande; Titel: NETHERLANDS: c.1810s-20s Auswahl an Vorstempel-Entires/Umschlägen; Zustand: Gebraucht.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Auf Basis der gelieferten Bilder hier eine Analyse und Bewertung dieses frühen niederländischen Ganzsache-Entwurfs aus dem 19. Jahrhundert.
Item-Übersicht
Dies ist ein schönes Beispiel einer vorfrankierten, gefalteten Briefsache (Ganzsache) von Delft nach Amsterdam, gekennzeichnet durch eine Bleistift-Notation mit dem Datum 1824. In dieser Periode wurde die Portorechnung typischerweise vom Empfänger (Nachnahme) getragen statt vom Absender, was die auffälligen handschriftlichen Postvermerke erklärt.
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Schlüsselmerkmale & Markierungen
1. Herkunft & Poststempel
• Ortszeichen: Oben links findet sich ein klares, schwarzes Linearstempel-Motiv: "DELFT".
• Stil: Es handelt sich um ein Standard-„Straight-Line“-Ortsstempel, der in der Nach-Napoleonischen Ära im Verenigd Koninkrijk der Niederlande verwendet wurde. Der Stempel ist scharf und gut eingefärbt, was für Sammler wünschenswert ist.
2. Handschriftliche Tarifmarken
• Die "4": Die große, kühne, handgezeichnete Zahl links in der Mitte symbolisiert den Portostschein. Im Jahr 1824 deutete dies wahrscheinlich auf 4 stuivers (die damalige Währung) aus Amsterdam vom Empfänger ausstehenden Betrag hin.
• Kreuzlinien: Die verticalen Striche durch die Tarifmarke wurden von Postbeamten oft genutzt, um zu bestätigen, dass der Tarif geprüft wurde oder um anzuzeigen, dass es sich um einen "einfachen" Brief (je nach Gewicht) handelt.
3. Adressdaten
Die Kalligraphie ist ein schönes Beispiel niederländischer Kurrentschrift des 19. Jahrhunderts.
• Empfänger: Den Heere W. Holtrop (Herr W. Holtrop).
• Ort: op den Kloveniersburgwal, op den hoek van den Onkelboersteeg (An der Kloveniersburgwal, Ecke der Onkelboersteeg).
• Stadt: te Amsterdam.
• Kontext: Die Kloveniersburgwal ist ein bedeutender Kanal im Zentrum von Amsterdam, und die genannte Ecke (Onkelboersteeg) bietet hervorragende historische und geografische Provenienz.
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Zustandsbewertung
Vorderseite (Recto)
• Papierqualität: Das Papier scheint hochwertiges Lumpenpapier zu sein, typisch für die Epoche, mit natürlicher Alterung, aber ohne größere Vergilbung oder Feuchtigkeitssprünge.
• Unversehrtheit: Die Ränder sind relativ scharf, lediglich eine kleine Kerbe am oberen Rand. Die Faltungen sind sauber und haben keine signifikanten Aufspaltungen verursacht.
Rückseite (Verso)
• Siegel: Der Brief wurde grob oben geöffnet, was zu einem kleinen "Papierausriss" führte, wo ursprünglich das Wachssiegel saß. Das ist typisch für die Periode.
• Sauberkeit: Die Rückseite ist bemerkenswert sauber, frei von typischen "Ankunfts”-Stempeln (die 1824 in den Niederlanden noch nicht universell angewendet wurden) oder sekundären Wendemarkierungen.
Endgültiges Urteil: Dies ist ein "sauberes" und historisch aussagekräftiges Stück. Es würde als starker Ankerpunkt für eine Sammlung dienen, die sich auf Postgeschichte Zuid-Holland oder die vorstempelgeprägte Ära der Niederlande spezialisiert hat. Die spezifische Erwähnung der Amsterdamer Kanal-Ecke verleiht eine schöne Geschichtserzählung, die das Interesse von Local-History-Enthusiasten steigert.
Lot REG-166 5-7
Auf Basis der gelieferten Bilder hier eine Analyse und Bewertung dieses frühen niederländischen Ganzsache-Entwurfs aus dem 19. Jahrhundert.
Item-Übersicht
Dies ist ein schönes Beispiel einer vorfrankierten, gefalteten Briefsache (Ganzsache) von Delft nach Amsterdam, gekennzeichnet durch eine Bleistift-Notation mit dem Datum 1824. In dieser Periode wurde die Portorechnung typischerweise vom Empfänger (Nachnahme) getragen statt vom Absender, was die auffälligen handschriftlichen Postvermerke erklärt.
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Schlüsselmerkmale & Markierungen
1. Herkunft & Poststempel
• Ortszeichen: Oben links findet sich ein klares, schwarzes Linearstempel-Motiv: "DELFT".
• Stil: Es handelt sich um ein Standard-„Straight-Line“-Ortsstempel, der in der Nach-Napoleonischen Ära im Verenigd Koninkrijk der Niederlande verwendet wurde. Der Stempel ist scharf und gut eingefärbt, was für Sammler wünschenswert ist.
2. Handschriftliche Tarifmarken
• Die "4": Die große, kühne, handgezeichnete Zahl links in der Mitte symbolisiert den Portostschein. Im Jahr 1824 deutete dies wahrscheinlich auf 4 stuivers (die damalige Währung) aus Amsterdam vom Empfänger ausstehenden Betrag hin.
• Kreuzlinien: Die verticalen Striche durch die Tarifmarke wurden von Postbeamten oft genutzt, um zu bestätigen, dass der Tarif geprüft wurde oder um anzuzeigen, dass es sich um einen "einfachen" Brief (je nach Gewicht) handelt.
3. Adressdaten
Die Kalligraphie ist ein schönes Beispiel niederländischer Kurrentschrift des 19. Jahrhunderts.
• Empfänger: Den Heere W. Holtrop (Herr W. Holtrop).
• Ort: op den Kloveniersburgwal, op den hoek van den Onkelboersteeg (An der Kloveniersburgwal, Ecke der Onkelboersteeg).
• Stadt: te Amsterdam.
• Kontext: Die Kloveniersburgwal ist ein bedeutender Kanal im Zentrum von Amsterdam, und die genannte Ecke (Onkelboersteeg) bietet hervorragende historische und geografische Provenienz.
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Zustandsbewertung
Vorderseite (Recto)
• Papierqualität: Das Papier scheint hochwertiges Lumpenpapier zu sein, typisch für die Epoche, mit natürlicher Alterung, aber ohne größere Vergilbung oder Feuchtigkeitssprünge.
• Unversehrtheit: Die Ränder sind relativ scharf, lediglich eine kleine Kerbe am oberen Rand. Die Faltungen sind sauber und haben keine signifikanten Aufspaltungen verursacht.
Rückseite (Verso)
• Siegel: Der Brief wurde grob oben geöffnet, was zu einem kleinen "Papierausriss" führte, wo ursprünglich das Wachssiegel saß. Das ist typisch für die Periode.
• Sauberkeit: Die Rückseite ist bemerkenswert sauber, frei von typischen "Ankunfts”-Stempeln (die 1824 in den Niederlanden noch nicht universell angewendet wurden) oder sekundären Wendemarkierungen.
Endgültiges Urteil: Dies ist ein "sauberes" und historisch aussagekräftiges Stück. Es würde als starker Ankerpunkt für eine Sammlung dienen, die sich auf Postgeschichte Zuid-Holland oder die vorstempelgeprägte Ära der Niederlande spezialisiert hat. Die spezifische Erwähnung der Amsterdamer Kanal-Ecke verleiht eine schöne Geschichtserzählung, die das Interesse von Local-History-Enthusiasten steigert.
Lot REG-166 5-7

