Römisches Reich Terracotta Vogelkopf-Öllampe aus Sammlung des Onkels von Charles Darwin - 8.9 cm

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Ruth Garrido Vila
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Von Ruth Garrido Vila ausgewählt

Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antike römische Öllampe vom Typ „Vogelkopf“ aus Keramik mit zwei applizierten Vogelköpfen über der Tülle. Birnenförmiger Körper, eckige Schnauze, mittiges Füllloch, flache Bodenplatte, mitgeformter hochgezogener Grifflappen mit Horizontallochung.

Die Lampe gehört dem Typ Pavolini III B (vgl. Foto aus C. Pavolini: Una produzione italica di lucerne: le Vogelkopflampen ad ansa trasversale. Bullettino della Commissione Archeologica Comunale di Roma 85 (1976-1977), pp. 45-134, TAV. IX, Fig. 1) bzw. dem Typ Bailey M (vgl. Foto aus A. Mlasowsky: Die antiken Tonlampen im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993, Nr. 426) an.

Es handelt sich um eine typisch italische Lampe, vor allem aus Mittelitalien, von denen viele in der Region Rom gefunden wurden. Sie wurden in großer Zahl in die nördlichen Provinzen des Reiches exportiert und häufig zusammen mit den römischen Legionen verschickt. Für diesen Zweck besitzt dieser Lampentyp eine sehr funktionale Form: Ein fast völlig glatter Körper ohne Vorsprünge. Der Henkel ist nicht mehr angesetzt, sondern bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtform. Er ist mit einem Loch versehen, was es ermöglicht, mehrere Lampen miteinander zu verbinden. Aufgrund dieser Eigenschaften lassen sich diese Lampen besonders platzsparend stapeln und verschicken (vgl. Foto aus Chrzanovski: Deux séries de lampes à huile romaines du Musée d'art et d'histoire les Vogelkopflampen et les Firmalampen, 2000 sowie Bailey: A Catalogue of the Lamps in the British Museum 2. London 1980, Plate 49). Sie werden daher zuweilen auch als „Versandlampen“ (A. M. Colini) bezeichnet.

Während der republikanischen Epoche (Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr.) waren die Vogelköpfe noch naturalistischer gestaltet. Im Verlauf des 1. Jahrhunderts n. Chr. wird das Motiv zunehmend schematisiert. Die hier angebotene Lampe, aber auch die Vogelkopflampe im Kestner-Museum in Hannover, verdeutlichen diese beginnende Schematisierung (vgl. Foto aus A. Mlasowsky: Die antiken Tonlampen im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993, Nr. 426). Eine noch weiter reduzierte Form beschränkte sich schließlich auf einfache Stäbchen, die zur Scheibe hin in eingetieften Punkten enden oder gar auf kleine eingestempelte Punkte. Die sehr reduzierte Darstellung scheint mindestens während des gesamten 2. und 3. Jahrhunderts fortzubestehen und erst im 4. Jahrhundert zu verschwinden.

Jahrhundert/Zeitraum: 1. Jh. n. Chr.
Herkunft: Römisches Reich
Material: Terrakotta
Zustand: Intakt
Maße: L: 8,9 cm x B: 5,6 cm x H: 2,6 cm (mit Henkel 4 cm); Gewicht: 71g

Provenienz: Ehemals in der Sammlung von Sir Francis Sacheverel Darwin (1786-1859); wahrscheinlich auf der Grand Tour zwischen 1808-1810 gesammelt. Sir Francis war ein begeisterter Antiquitätensammler und Entdecker. Er war der Onkel des Naturforschers Charles Darwin und des Wissenschaftlers Sir Francis Galton. Die Lampe wurde vor über 20 Jahren von den Nachkommen der Familie Darwin an Helios Gallery verkauft.

Das Objekt wurde bei Helios Gallery (https://heliosgallery.com), einem sehr erfahrenen und vertrauenswürdigen britischen Antikenhändler erworben, der auch Mitglied der Antiquities Dealers Association (ADA) ist. Das zur Lampe gehörige Echtheitszertifikat dieses Händlers (Ausschnitt siehe Foto) wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.

Weiteres Vergleichsobjekt:
https://stadtarchaeologie.at/start/funde/online/lampen-vindobona/katalog/sonderformen-lampen/mv-8499

KEIN VERSAND AUßERHALB DER EUROPÄISCHEN UNION.

Antike römische Öllampe vom Typ „Vogelkopf“ aus Keramik mit zwei applizierten Vogelköpfen über der Tülle. Birnenförmiger Körper, eckige Schnauze, mittiges Füllloch, flache Bodenplatte, mitgeformter hochgezogener Grifflappen mit Horizontallochung.

Die Lampe gehört dem Typ Pavolini III B (vgl. Foto aus C. Pavolini: Una produzione italica di lucerne: le Vogelkopflampen ad ansa trasversale. Bullettino della Commissione Archeologica Comunale di Roma 85 (1976-1977), pp. 45-134, TAV. IX, Fig. 1) bzw. dem Typ Bailey M (vgl. Foto aus A. Mlasowsky: Die antiken Tonlampen im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993, Nr. 426) an.

Es handelt sich um eine typisch italische Lampe, vor allem aus Mittelitalien, von denen viele in der Region Rom gefunden wurden. Sie wurden in großer Zahl in die nördlichen Provinzen des Reiches exportiert und häufig zusammen mit den römischen Legionen verschickt. Für diesen Zweck besitzt dieser Lampentyp eine sehr funktionale Form: Ein fast völlig glatter Körper ohne Vorsprünge. Der Henkel ist nicht mehr angesetzt, sondern bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtform. Er ist mit einem Loch versehen, was es ermöglicht, mehrere Lampen miteinander zu verbinden. Aufgrund dieser Eigenschaften lassen sich diese Lampen besonders platzsparend stapeln und verschicken (vgl. Foto aus Chrzanovski: Deux séries de lampes à huile romaines du Musée d'art et d'histoire les Vogelkopflampen et les Firmalampen, 2000 sowie Bailey: A Catalogue of the Lamps in the British Museum 2. London 1980, Plate 49). Sie werden daher zuweilen auch als „Versandlampen“ (A. M. Colini) bezeichnet.

Während der republikanischen Epoche (Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr.) waren die Vogelköpfe noch naturalistischer gestaltet. Im Verlauf des 1. Jahrhunderts n. Chr. wird das Motiv zunehmend schematisiert. Die hier angebotene Lampe, aber auch die Vogelkopflampe im Kestner-Museum in Hannover, verdeutlichen diese beginnende Schematisierung (vgl. Foto aus A. Mlasowsky: Die antiken Tonlampen im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993, Nr. 426). Eine noch weiter reduzierte Form beschränkte sich schließlich auf einfache Stäbchen, die zur Scheibe hin in eingetieften Punkten enden oder gar auf kleine eingestempelte Punkte. Die sehr reduzierte Darstellung scheint mindestens während des gesamten 2. und 3. Jahrhunderts fortzubestehen und erst im 4. Jahrhundert zu verschwinden.

Jahrhundert/Zeitraum: 1. Jh. n. Chr.
Herkunft: Römisches Reich
Material: Terrakotta
Zustand: Intakt
Maße: L: 8,9 cm x B: 5,6 cm x H: 2,6 cm (mit Henkel 4 cm); Gewicht: 71g

Provenienz: Ehemals in der Sammlung von Sir Francis Sacheverel Darwin (1786-1859); wahrscheinlich auf der Grand Tour zwischen 1808-1810 gesammelt. Sir Francis war ein begeisterter Antiquitätensammler und Entdecker. Er war der Onkel des Naturforschers Charles Darwin und des Wissenschaftlers Sir Francis Galton. Die Lampe wurde vor über 20 Jahren von den Nachkommen der Familie Darwin an Helios Gallery verkauft.

Das Objekt wurde bei Helios Gallery (https://heliosgallery.com), einem sehr erfahrenen und vertrauenswürdigen britischen Antikenhändler erworben, der auch Mitglied der Antiquities Dealers Association (ADA) ist. Das zur Lampe gehörige Echtheitszertifikat dieses Händlers (Ausschnitt siehe Foto) wird dem Käufer zur Verfügung gestellt.

Weiteres Vergleichsobjekt:
https://stadtarchaeologie.at/start/funde/online/lampen-vindobona/katalog/sonderformen-lampen/mv-8499

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Details

Kultur
Römisches Reich
Jahrhundert/ Zeitraum
1st Century CE
Name of object
Bird-head oil lamp from the collection of Charles Darwin's uncle.
Erworben von
Galerie/Antiquitätenhändler
Jahr des Erwerbs
2025
Material
Terracotta
Erwerbsland
Vereinigtes Königreich
Zustand
Intact. Very good condition.
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
8,9 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
2005
Width
5,6 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Vereinigtes Königreich
Tiefe
4 cm
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
Privat

Disclaimer

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

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