Gino Guida (1932-2017) - Lo scoglio bianca





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Gino Guida, Lo scoglio bianca, 1973, Acrylgemälde auf Leinwand in originaler Edition, 121 × 111 cm, Blau-Weiß, signiert, mit Rahmen, Landschaft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Werk ist ein fesselndes Beispiel der malerischen Forschung von Gino Guida, einem Künstler, der es verstanden hat, die natürliche Landschaft in eine fast abstrakte und skulpturale Vision zu verwandeln.
Das Gemälde, mit dem Titel „Lo scoglio bianco“, ist ein Großformat-Acrylbild auf Leinwand (112 x 100 cm), datiert zwischen 1973 und 1974, wie die handschriftlichen Notationen auf der Rückseite und die Unterschrift auf der Vorderseite belegen.
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Analyse des Werks
• Subjekt: Das Werk zeigt eine felsige Formation der Insel Ponza. Guida beschränkt sich jedoch nicht auf eine chronologische Landschaftsdarstellung; er transfiguriert den Felsen zu einer monumentalen und dynamischen Struktur. Die Formen scheinen die Gravitation zu überwinden und sich in Richtung eines klaren, einheitlichen Himmels zu strecken.
• Visuelle Sprache: Der Kontrast zwischen dem grellweißen Gestein (typisch für Ponzas vulkanische Geologie) und dem flachen Blau des Himmels erzeugt einen starken visuellen Einschluss. Das Licht ist zenital, scharf, und definiert die Volumen mit einer Präzision, die dem Hyperrealismus nahekommt, zugleich jedoch eine träumerische und metafysische Qualität bewahrt.
• Technik: Der Einsatz von Acryl ermöglicht Guida glatte Oberflächen und eine saubere Farbauftrag, fast frei von Pinselstrichen, was die Kälte und Reinheit der Komposition betont.
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Gino Guida: Biographische Notizen
Gino Guida (1932–2017) war ein vielseitiger Künstler, bekannt nicht nur als Maler, sondern auch als Grafiker und Intellektueller, aktiv im italienischen Kunstdebatte.
• Ausbildung: Geboren in Neapel im Jahr 1932, zieht er bald nach Rom, wo er seine Studien absolvierte. Seine Karriere beginnt in den 1950er Jahren, eine Phase, in der er verschiedene Sprachen austestet, vom Figurativen bis zum Informel.
• Politisches und Soziales Engagement: In den 1960er Jahren gehört Guida zu dem Aufbruchklima der italienischen Kunst, das den Dialog mit der Gesellschaft sucht. Er war einer der Gründer von Gruppen und Publikationen, die sich gegen reinen Abstraktismus stellten und eine „engagierte“ und lesbare Kunst bevorzugten.
• Die Landschaftsepoche (Siebziger Jahre): Das Werk, das du besitzt, gehört zu einer grundlegenden Phase seiner Reife. In diesen Jahren entfernt sich Guida von der direkten sozialen Chronik und wendet sich einer fast obsessive Naturanalyse zu. Seine „Felsen“ und „Klippen“, oft inspiriert von den Lazio-Inseln wie Ponza und Ventotene, werden zu Metaphern von Festigkeit, Widerstand und Einsamkeit.
• Akademische Tätigkeit: Er war ein bedeutender Dozent und lehrte viele Jahre an der Accademia di Belle Arti di Roma und der Accademia di Belle Arti di Napoli, wobei er Generationen junger Künstler mit seiner technischen Strenge beeinflusste.
• Ausstellungen: Er nahm an wichtigen nationalen Ausstellungen teil, darunter mehrere Ausgaben der Quadriennale di Roma, und führte Soloausstellungen in renommierten Galerien in ganz Italien.
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Besonderheiten der Rückseite
Die Inschriften auf der Rückseite sind von großem Wert: Neben dem Titel und der Technik deutet die doppelte Datierung „73 - 74“ auf eine längere Reflexion über das Werk hin. Die Inventarnummer, die sowohl am Rahmen als auch auf der Leinwand vermerkt ist, deutet darauf hin, dass das Gemälde wahrscheinlich katalogisiert wurde für eine Ausstellung oder Bestandteil einer strukturierten Sammlung war.
Es ist ein Stück mit bemerkenswerter visuellem Einfluss, typisch für die beste „mineralische“ Produktion von Guida.
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieses Werk ist ein fesselndes Beispiel der malerischen Forschung von Gino Guida, einem Künstler, der es verstanden hat, die natürliche Landschaft in eine fast abstrakte und skulpturale Vision zu verwandeln.
Das Gemälde, mit dem Titel „Lo scoglio bianco“, ist ein Großformat-Acrylbild auf Leinwand (112 x 100 cm), datiert zwischen 1973 und 1974, wie die handschriftlichen Notationen auf der Rückseite und die Unterschrift auf der Vorderseite belegen.
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Analyse des Werks
• Subjekt: Das Werk zeigt eine felsige Formation der Insel Ponza. Guida beschränkt sich jedoch nicht auf eine chronologische Landschaftsdarstellung; er transfiguriert den Felsen zu einer monumentalen und dynamischen Struktur. Die Formen scheinen die Gravitation zu überwinden und sich in Richtung eines klaren, einheitlichen Himmels zu strecken.
• Visuelle Sprache: Der Kontrast zwischen dem grellweißen Gestein (typisch für Ponzas vulkanische Geologie) und dem flachen Blau des Himmels erzeugt einen starken visuellen Einschluss. Das Licht ist zenital, scharf, und definiert die Volumen mit einer Präzision, die dem Hyperrealismus nahekommt, zugleich jedoch eine träumerische und metafysische Qualität bewahrt.
• Technik: Der Einsatz von Acryl ermöglicht Guida glatte Oberflächen und eine saubere Farbauftrag, fast frei von Pinselstrichen, was die Kälte und Reinheit der Komposition betont.
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Gino Guida: Biographische Notizen
Gino Guida (1932–2017) war ein vielseitiger Künstler, bekannt nicht nur als Maler, sondern auch als Grafiker und Intellektueller, aktiv im italienischen Kunstdebatte.
• Ausbildung: Geboren in Neapel im Jahr 1932, zieht er bald nach Rom, wo er seine Studien absolvierte. Seine Karriere beginnt in den 1950er Jahren, eine Phase, in der er verschiedene Sprachen austestet, vom Figurativen bis zum Informel.
• Politisches und Soziales Engagement: In den 1960er Jahren gehört Guida zu dem Aufbruchklima der italienischen Kunst, das den Dialog mit der Gesellschaft sucht. Er war einer der Gründer von Gruppen und Publikationen, die sich gegen reinen Abstraktismus stellten und eine „engagierte“ und lesbare Kunst bevorzugten.
• Die Landschaftsepoche (Siebziger Jahre): Das Werk, das du besitzt, gehört zu einer grundlegenden Phase seiner Reife. In diesen Jahren entfernt sich Guida von der direkten sozialen Chronik und wendet sich einer fast obsessive Naturanalyse zu. Seine „Felsen“ und „Klippen“, oft inspiriert von den Lazio-Inseln wie Ponza und Ventotene, werden zu Metaphern von Festigkeit, Widerstand und Einsamkeit.
• Akademische Tätigkeit: Er war ein bedeutender Dozent und lehrte viele Jahre an der Accademia di Belle Arti di Roma und der Accademia di Belle Arti di Napoli, wobei er Generationen junger Künstler mit seiner technischen Strenge beeinflusste.
• Ausstellungen: Er nahm an wichtigen nationalen Ausstellungen teil, darunter mehrere Ausgaben der Quadriennale di Roma, und führte Soloausstellungen in renommierten Galerien in ganz Italien.
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Besonderheiten der Rückseite
Die Inschriften auf der Rückseite sind von großem Wert: Neben dem Titel und der Technik deutet die doppelte Datierung „73 - 74“ auf eine längere Reflexion über das Werk hin. Die Inventarnummer, die sowohl am Rahmen als auch auf der Leinwand vermerkt ist, deutet darauf hin, dass das Gemälde wahrscheinlich katalogisiert wurde für eine Ausstellung oder Bestandteil einer strukturierten Sammlung war.
Es ist ein Stück mit bemerkenswerter visuellem Einfluss, typisch für die beste „mineralische“ Produktion von Guida.

