Eine Holzmaske - Dan - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzmaske der Dan aus der Elfenbeinküste, Provenienz Danané-Region, Höhe 28 cm, Gewicht 1,5 kg, Zustand fair, inklusive Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Maske dieses Sängers der Dan-Bevölkerung aus der Region Danané (im Westen der Elfenbeinküste, an Liberia grenzend) steht im Kontext der differenzierten Maskentypologie dieser Gruppe, in der Masken als eigenständige, spirituell wirksame Wesen (gle) verstanden werden. Innerhalb dieses Systems nehmen sogenannte „Sänger-Masken“ eine besondere Rolle ein: Sie erscheinen in performativen Kontexten, in denen Gesang, Sprachrhythmus und sozialer Kommentar eng miteinander verflochten sind. Incl stand.
Formal zeichnet sich die Maske durch eine ausgeprägte Physiognomie aus, deren skulpturale Modellierung ihre expressive Wirkung verstärkt. Die kugelige, halb geschlossenen Augenlider, durch weiße Pigmentierung akzentuiert, verleihen dem Gesicht einen introvertierten, fast ätherischen Ausdruck. Die erhobene Stirn, durch eine Zentrallinie und erhobene Punktreihen gegliedert, strukturiert die vertikale Achse und weist auf eine bewusste Stylisierung jenseits rein naturalistischer Darstellung hin. Die Maske zeigt Spuren von Alterung und ritueller Benutzung.
Die große, dreieckige Nase ist das dominante Merkmal, deren Nüstern durch feine Rillen differenziert werden. Der offene Mund mit rotem Rand und vollen Lippen zeigt eine Reihe von geschnitzten Zähnen, die zu ruhen scheinen auf der Unterlippe und so den Eindruck von Sprechen oder Singen verstärken. Ein durchgehender „Bart“ aus Röhrentextilien setzt die Maske in den umgebenden Raum hinein und betont ihre Einbindung in ein vollständiges Kostüm. Die poröse Kante deutet sowohl auf funktionale Befestigung als auch auf performativen Gebrauch.
Die Kombination aus skulpturaler Dichte und farblicher Akzentuierung manifestiert eine Ästhetik, die Stimme und Gegenwart visuell übersetzt.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: Die Kunst der Dan. München, 1984.
Vandenhoute, René: Masques et sociétés secrètes en Afrique occidentale. Paris, 1948.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Himmelheber, Hans: Negro Art and Negro Artists. Braunschweig, 1960.
CAB45991
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDie Maske dieses Sängers der Dan-Bevölkerung aus der Region Danané (im Westen der Elfenbeinküste, an Liberia grenzend) steht im Kontext der differenzierten Maskentypologie dieser Gruppe, in der Masken als eigenständige, spirituell wirksame Wesen (gle) verstanden werden. Innerhalb dieses Systems nehmen sogenannte „Sänger-Masken“ eine besondere Rolle ein: Sie erscheinen in performativen Kontexten, in denen Gesang, Sprachrhythmus und sozialer Kommentar eng miteinander verflochten sind. Incl stand.
Formal zeichnet sich die Maske durch eine ausgeprägte Physiognomie aus, deren skulpturale Modellierung ihre expressive Wirkung verstärkt. Die kugelige, halb geschlossenen Augenlider, durch weiße Pigmentierung akzentuiert, verleihen dem Gesicht einen introvertierten, fast ätherischen Ausdruck. Die erhobene Stirn, durch eine Zentrallinie und erhobene Punktreihen gegliedert, strukturiert die vertikale Achse und weist auf eine bewusste Stylisierung jenseits rein naturalistischer Darstellung hin. Die Maske zeigt Spuren von Alterung und ritueller Benutzung.
Die große, dreieckige Nase ist das dominante Merkmal, deren Nüstern durch feine Rillen differenziert werden. Der offene Mund mit rotem Rand und vollen Lippen zeigt eine Reihe von geschnitzten Zähnen, die zu ruhen scheinen auf der Unterlippe und so den Eindruck von Sprechen oder Singen verstärken. Ein durchgehender „Bart“ aus Röhrentextilien setzt die Maske in den umgebenden Raum hinein und betont ihre Einbindung in ein vollständiges Kostüm. Die poröse Kante deutet sowohl auf funktionale Befestigung als auch auf performativen Gebrauch.
Die Kombination aus skulpturaler Dichte und farblicher Akzentuierung manifestiert eine Ästhetik, die Stimme und Gegenwart visuell übersetzt.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: Die Kunst der Dan. München, 1984.
Vandenhoute, René: Masques et sociétés secrètes en Afrique occidentale. Paris, 1948.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Himmelheber, Hans: Negro Art and Negro Artists. Braunschweig, 1960.
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