Eine Holzskulptur - Arbeit - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Ein hölzernes Skulpturwerk mit dem Titel 'A wooden sculpture' aus Nigeria, von der Chamba-Bevölkerung (Taraba State, Chamba-Leko-Gebiet), inklusive Stand, Höhe 77 cm, Gewicht 2,3 kg, in fairem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die hier beschriebene Chamba-Figur aus dem heutigen Taraba-Staat im Osten Nigerias gehört zum kulturellen Umfeld der Chamba-Leko-Gruppen, deren skulpturale Traditionen durch deutliche formale Abstraktion und symbolische Dichte gekennzeichnet sind. Skulpturen dieses Typs stehen oft im Zusammenhang mit Ahnenverehrung, initiatischen Praktiken oder der Darstellung sozialer und kosmologischer Ordnungen. Die Skulptur zeigt Altersspuren und rituellen Gebrauch. Inklusive Ständer.
Die frontal ausgerichtete Figur erzielt ihre Wirkung durch eine komplexe, additive Körperstruktur: Drei übereinanderliegende Torso verschmelzen zu einer einzigen Einheit, die in ein einziges Beinespaar mit vier Kniegelenken übergeht. Diese absichtliche Störung der anatomischen Logik weist auf ein konzeptionelles, nicht-naturalistisches Verständnis des Körpers hin. Der nach oben gewendete Kopf verstärkt den Eindruck transzendenter Bewegung.
Das Gesicht ist vereinfacht, aber markant skulptiert: hohe Augen, eine durchgehende Nasenlinie bis zur Stirn, und ein linearer Mund mit ausgeprägter Oberlippe erzeugen eine konzentrierte Ausdruckskraft, während die markanten Ohren einen auffälligen Rahmen bilden. Die drei Torso-Variationen unterscheiden sich subtil – durch dreieckige Vorsprünge, Brüste mit femininen Konnotationen und einen betonten Nabel – und werden jeweils von stilisierten, nach innen gerichteten Armen gerahmt. In der Gesamtkomposition erzeugt dies ein diamantförmiges strukturelles Prinzip, das die Figur visuell ordnet.
Dieser formale Rhythmus kann als Ausdruck multipler Identitäten oder als Verdichtung verschiedener sozialer und geschlechtlicher Prinzipien interpretiert werden, die in dem Objekt zu einer symbolischen Einheit verschmelzen.
Literatur (Auswahl)
Fagg, William: Nigerian Images. London, 1963.
Rubin, Arnold (Hrsg.): African Art. New York, 1995.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Gebauer, Paul: Art of Cameroon. New York, 1979.
CAB46600
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDie hier beschriebene Chamba-Figur aus dem heutigen Taraba-Staat im Osten Nigerias gehört zum kulturellen Umfeld der Chamba-Leko-Gruppen, deren skulpturale Traditionen durch deutliche formale Abstraktion und symbolische Dichte gekennzeichnet sind. Skulpturen dieses Typs stehen oft im Zusammenhang mit Ahnenverehrung, initiatischen Praktiken oder der Darstellung sozialer und kosmologischer Ordnungen. Die Skulptur zeigt Altersspuren und rituellen Gebrauch. Inklusive Ständer.
Die frontal ausgerichtete Figur erzielt ihre Wirkung durch eine komplexe, additive Körperstruktur: Drei übereinanderliegende Torso verschmelzen zu einer einzigen Einheit, die in ein einziges Beinespaar mit vier Kniegelenken übergeht. Diese absichtliche Störung der anatomischen Logik weist auf ein konzeptionelles, nicht-naturalistisches Verständnis des Körpers hin. Der nach oben gewendete Kopf verstärkt den Eindruck transzendenter Bewegung.
Das Gesicht ist vereinfacht, aber markant skulptiert: hohe Augen, eine durchgehende Nasenlinie bis zur Stirn, und ein linearer Mund mit ausgeprägter Oberlippe erzeugen eine konzentrierte Ausdruckskraft, während die markanten Ohren einen auffälligen Rahmen bilden. Die drei Torso-Variationen unterscheiden sich subtil – durch dreieckige Vorsprünge, Brüste mit femininen Konnotationen und einen betonten Nabel – und werden jeweils von stilisierten, nach innen gerichteten Armen gerahmt. In der Gesamtkomposition erzeugt dies ein diamantförmiges strukturelles Prinzip, das die Figur visuell ordnet.
Dieser formale Rhythmus kann als Ausdruck multipler Identitäten oder als Verdichtung verschiedener sozialer und geschlechtlicher Prinzipien interpretiert werden, die in dem Objekt zu einer symbolischen Einheit verschmelzen.
Literatur (Auswahl)
Fagg, William: Nigerian Images. London, 1963.
Rubin, Arnold (Hrsg.): African Art. New York, 1995.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Gebauer, Paul: Art of Cameroon. New York, 1979.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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