Eine Holzskulptur - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Côte d'Ivoire mit dem Titel „A wooden sculpture“, eine Baule-Frauenfigur aus der Toumodi-Region, sitzend auf einem Sockel, 86 cm hoch und 8,2 kg schwer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses weibliche Sitzfigürchen aus der Toumodi-Region im zentralen Inneren der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Kontext der Baule, deren bildnerische Traditionen zu den elaboriertesten Westafrikas zählen. Solche Figuren werden oft als blolo bla (weibliche „Frauen des Jenseits“) interpretiert und stehen in engem Zusammenhang mit Vorstellungen von geistigen Doppelgängern, persönlicher Bestimmung und sozialem Gleichgewicht.
Die frontal ausgerichtete Figur sitzt auf einem Stuhl und verkörpert eine idealisierte, zugleich jedoch individuell akzentuierte Weiblichkeit. Das fein gearbeitete Gesicht weist differenzierte Ornamentik auf: Drei ausgeprägte Linien zwischen den Augenbrauen und schiff-förmige Bänder an den Mundwinkeln strukturieren die Oberfläche und beziehen sich auf Schönheits- und Hautzeichen als Identitätszeichen. Das kunstvoll gestylte Haar, zusammengehalten durch ein Band und in drei Abschnitte geteilt, zeugt von hoher Handwerkskunst und betont Status sowie ästhetische Normen.
Ein länglicher Hals und ein proportional dominanterTorso verleihen der Figur eine elegante Vertikalität. Die Arme liegen am Körper, die Hände ruhen im Unterbauch – eine Geste der Gelassenheit und inneren Einheit. Zusätzliche ornamentale Strukturen an Hals, Brust, Bauch und Rücken – einschließlich eines rechteckigen Feldes mit schräg geteilten Dreiecken – rhythmisieren die Oberfläche. Das um die Hüften gebundene Seil kann als Verweis auf soziale oder rituelle Codes interpretiert werden.
In ihrem Gleichgewicht von Naturalismus und Stilisierung manifestiert die Figur eine ästhetische Idee, die körperliche Schönheit mit spiritueller Gegenwart verbindet.
Literatur (Auswahl)
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven, 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Fischer, Eberhard: African Art. Munich, 2006.
CAB46823
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses weibliche Sitzfigürchen aus der Toumodi-Region im zentralen Inneren der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Kontext der Baule, deren bildnerische Traditionen zu den elaboriertesten Westafrikas zählen. Solche Figuren werden oft als blolo bla (weibliche „Frauen des Jenseits“) interpretiert und stehen in engem Zusammenhang mit Vorstellungen von geistigen Doppelgängern, persönlicher Bestimmung und sozialem Gleichgewicht.
Die frontal ausgerichtete Figur sitzt auf einem Stuhl und verkörpert eine idealisierte, zugleich jedoch individuell akzentuierte Weiblichkeit. Das fein gearbeitete Gesicht weist differenzierte Ornamentik auf: Drei ausgeprägte Linien zwischen den Augenbrauen und schiff-förmige Bänder an den Mundwinkeln strukturieren die Oberfläche und beziehen sich auf Schönheits- und Hautzeichen als Identitätszeichen. Das kunstvoll gestylte Haar, zusammengehalten durch ein Band und in drei Abschnitte geteilt, zeugt von hoher Handwerkskunst und betont Status sowie ästhetische Normen.
Ein länglicher Hals und ein proportional dominanterTorso verleihen der Figur eine elegante Vertikalität. Die Arme liegen am Körper, die Hände ruhen im Unterbauch – eine Geste der Gelassenheit und inneren Einheit. Zusätzliche ornamentale Strukturen an Hals, Brust, Bauch und Rücken – einschließlich eines rechteckigen Feldes mit schräg geteilten Dreiecken – rhythmisieren die Oberfläche. Das um die Hüften gebundene Seil kann als Verweis auf soziale oder rituelle Codes interpretiert werden.
In ihrem Gleichgewicht von Naturalismus und Stilisierung manifestiert die Figur eine ästhetische Idee, die körperliche Schönheit mit spiritueller Gegenwart verbindet.
Literatur (Auswahl)
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven, 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Fischer, Eberhard: African Art. Munich, 2006.
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14059 Berlin
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