Eine eiserne Skulptur - MOBA - Togo (Ohne mindestpreis)






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Eine Eisen-Skulptur der Moba-Kultur im Norden Togos, 78 cm hoch, aus schwarzem Eisen gefertigt, wiegt 740 g und wird mit Stand geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Eisensculptur aus dem Norden Togos gehört zum kulturellen Kontext der Moba (Bimoba), dessen materielle Tradition durch eine reduzierte, stark abstrakte Formensprache gekennzeichnet ist. Metallobjekte dieser Art stehen oft im Zusammenhang mit schützenden, Ahnen- oder amuletischen Funktionen und sind eher als verdichtete Träger spiritueller Gegenwart zu verstehen denn als mimetische Repräsentationen. Incl stand.
Die Figur zeigt eine durchgängig vertikale, stabförmige Struktur, in der Kopf und Körper fast unschwer verschmelzen. Nur eine geringe Volumensteigerung markiert den Kopfbereich und setzt einen minimalistischen Akzent innerhalb der ansonsten strengen Linearität. Eine feine Seilumschnürung im oberen Teil des Kopfs deutet auf rituelle Aktivierung oder Bindung hin und kann als Hinweis auf die Integration des Objekts in kultische Praktiken interpretiert werden.
Der Körper verjüngt sich leicht nach unten und endet in eine spitze Basis, die zusammen mit dem Sockel Stabilität schafft und gleichzeitig eine gewisse Entmaterialisierung der Form ermöglicht. Kleine Vorsprünge, die über die Oberfläche verteilt sind, unterbrechen die glatte Reduktion und verleihen der Figur eine subtile rhythmische Struktur, möglicherweise spiegeln sie symbolische Markierungen oder Spuren des Herstellungsprozesses wider.
In seiner radikalen Vereinfachung und materiellen Gegenwart artikuliert die Skulptur eine Ästhetik der Verdichtung, in der Eisen nicht als Medium der Repräsentation fungiert, sondern als Träger unsichtbarer Kräfte und relationaler Bedeutungen.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
LaGamma, Alisa (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York, 2020.
Fisher, Eberhard: African Art. Munich, 2006.
CAB47057
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses Eisensculptur aus dem Norden Togos gehört zum kulturellen Kontext der Moba (Bimoba), dessen materielle Tradition durch eine reduzierte, stark abstrakte Formensprache gekennzeichnet ist. Metallobjekte dieser Art stehen oft im Zusammenhang mit schützenden, Ahnen- oder amuletischen Funktionen und sind eher als verdichtete Träger spiritueller Gegenwart zu verstehen denn als mimetische Repräsentationen. Incl stand.
Die Figur zeigt eine durchgängig vertikale, stabförmige Struktur, in der Kopf und Körper fast unschwer verschmelzen. Nur eine geringe Volumensteigerung markiert den Kopfbereich und setzt einen minimalistischen Akzent innerhalb der ansonsten strengen Linearität. Eine feine Seilumschnürung im oberen Teil des Kopfs deutet auf rituelle Aktivierung oder Bindung hin und kann als Hinweis auf die Integration des Objekts in kultische Praktiken interpretiert werden.
Der Körper verjüngt sich leicht nach unten und endet in eine spitze Basis, die zusammen mit dem Sockel Stabilität schafft und gleichzeitig eine gewisse Entmaterialisierung der Form ermöglicht. Kleine Vorsprünge, die über die Oberfläche verteilt sind, unterbrechen die glatte Reduktion und verleihen der Figur eine subtile rhythmische Struktur, möglicherweise spiegeln sie symbolische Markierungen oder Spuren des Herstellungsprozesses wider.
In seiner radikalen Vereinfachung und materiellen Gegenwart artikuliert die Skulptur eine Ästhetik der Verdichtung, in der Eisen nicht als Medium der Repräsentation fungiert, sondern als Träger unsichtbarer Kräfte und relationaler Bedeutungen.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
LaGamma, Alisa (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York, 2020.
Fisher, Eberhard: African Art. Munich, 2006.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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