Eine Holzskulptur - Losso - Togo (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Figur aus dem Norden Togos gehört zum kulturellen Kontext der Losso (auch Nawdeba genannt), einer Gesellschaft in der Savannenregion Westafrikas, deren skulpturale Traditionen sich durch eine reduzierte, funktional orientierte Formensprache auszeichnen. Skulpturen dieser Art werden oft mit Schutzritualen, Ahnenverehrung oder lokal verwurzelten rituellen Ähnlichkeiten in Verbindung gebracht und dienen als materielle Träger spiritueller Gegenwart.
Die aufrechte Figur ist frontal ausgerichtet und zeichnet sich durch eine konsistente Vereinfachung der menschlichen Anatomie aus. Der Kopf sitzt direkt auf den Schultern ohne deutliches Nackenwirbel und zeigt stark reduzierte Gesichtszüge: runde Hohlräume für Augen, eine lange, gerade Nase und einen geschlossenen Mund mit vollen Lippen. Runde Ohren rahmen das Gesicht und verstärken seine schematische Klarheit.
Die Arme verlaufen eng am Körper, verjüngen sich nach unten und enden ohne modellierte Hände. Der Oberkörper weist deutlich sichtbare Brustwarzen und Nabel auf, während ein angedeuteter Ornamentstreifen den Brust- und Hüftbereich umrundet und auf soziale oder rituelle Kennzeichen verweist. Das breite Becken geht in kurze, verjüngte Beine ohne Füße über, wodurch der Figur eine stabile, aber abstrakte Basis gegeben wird.
Der Aufsatz der Skulptur auf einem Sockel, zusammen mit deutlichen Abnutzungsspuren, Rissen und Oberflächenverlusten, deutet auf eine langjährige Benutzung hin und legt ihre Integration in rituelle Kontexte nahe. In ihrer formalen Reduktion verkörpert die Skulptur eine Ästhetik der Verdichtung, in der physische Gegenwart und spirituelle Funktion untrennbar miteinander verbunden sind.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
LaGamma, Alisa (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York, 2020.
Insoll, Timothy: Archaeology, Ritual, Religion. London, 2004.
CAB47284
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese Figur aus dem Norden Togos gehört zum kulturellen Kontext der Losso (auch Nawdeba genannt), einer Gesellschaft in der Savannenregion Westafrikas, deren skulpturale Traditionen sich durch eine reduzierte, funktional orientierte Formensprache auszeichnen. Skulpturen dieser Art werden oft mit Schutzritualen, Ahnenverehrung oder lokal verwurzelten rituellen Ähnlichkeiten in Verbindung gebracht und dienen als materielle Träger spiritueller Gegenwart.
Die aufrechte Figur ist frontal ausgerichtet und zeichnet sich durch eine konsistente Vereinfachung der menschlichen Anatomie aus. Der Kopf sitzt direkt auf den Schultern ohne deutliches Nackenwirbel und zeigt stark reduzierte Gesichtszüge: runde Hohlräume für Augen, eine lange, gerade Nase und einen geschlossenen Mund mit vollen Lippen. Runde Ohren rahmen das Gesicht und verstärken seine schematische Klarheit.
Die Arme verlaufen eng am Körper, verjüngen sich nach unten und enden ohne modellierte Hände. Der Oberkörper weist deutlich sichtbare Brustwarzen und Nabel auf, während ein angedeuteter Ornamentstreifen den Brust- und Hüftbereich umrundet und auf soziale oder rituelle Kennzeichen verweist. Das breite Becken geht in kurze, verjüngte Beine ohne Füße über, wodurch der Figur eine stabile, aber abstrakte Basis gegeben wird.
Der Aufsatz der Skulptur auf einem Sockel, zusammen mit deutlichen Abnutzungsspuren, Rissen und Oberflächenverlusten, deutet auf eine langjährige Benutzung hin und legt ihre Integration in rituelle Kontexte nahe. In ihrer formalen Reduktion verkörpert die Skulptur eine Ästhetik der Verdichtung, in der physische Gegenwart und spirituelle Funktion untrennbar miteinander verbunden sind.
Literatur (Auswahl)
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. Paris, 1987.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
LaGamma, Alisa (Hrsg.): Sahel: Art and Empires on the Shores of the Sahara. New York, 2020.
Insoll, Timothy: Archaeology, Ritual, Religion. London, 2004.
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