Eine Holzmaske - Dan - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)

04
Tage
15
Stunden
36
Minuten
27
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 45
Ohne Mindestpreis
Julien Gauthier
Experte
Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

Schätzung  € 250 - € 300
38 andere Benutzer beobachten dieses Objekt
FR
45 €
DK
40 €
FR
35 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 132571 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Ein hölzernes Maske des Dan-Volkes aus Côte d’Ivoire, Man-Region, mit dem Titel „A wooden mask“, 23 cm hoch, 240 g, in gutem Zustand und ohne Ständer verkauft.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese Maske aus der Man-Region im Westen der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Umfeld der Dan, deren Maskentraditionen eine zentrale Rolle in sozialen, rechtlichen und initiatorischen Kontexten spielen. Dan masks (gle) fungieren nicht als bloße Repräsentationen, sondern als verkörperte Manifestationen spiritueller Kräfte, die in performativen Kontexten aktiviert werden.

Die Maske zeigt eine ovale Gesichtsform, die nach unten hin zu einer Spitze verläuft, dominiert von einer hohen Stirn. Eine zentrale, rillenartige Furche durchzieht diesen Bereich und betont die vertikale Ausrichtung der Komposition. Die Augen sind als runde Öffnungen wiedergegeben und von fein geschwungenen Augenbrauen eingefasst. Ein besonders auffälliges Merkmal ist ein Band, das quer über den Augenbereich läuft, wodurch die Augen selbst unbemalt bleiben und eine zweite, überlappende Schicht der Maske andeutet – ein Motiv, das als visuelle Metapher für verborgenes Wahrnehmen oder spirituelles Eindringen interpretiert werden kann.

Die Nase ist schmal und präzise gearbeitet, während der leicht geöffnete Mund durch volle Lippen betont wird. Die Darstellung elongierter, goldfarbener Zähne verleiht der Maske eine ambivalente Ausdruckskraft, die zwischen Anziehung und Unbehagen schwankt. Ein kleiner, spitzer Kinn kann zusammen mit durchlöcherten Bereichen entlang der Kieferlinie und am Rand der Maske ihre technische Befestigung und Integration in ein vollständiges Maskenkostüm erkennen lassen.

Die glanzvolle Patina und die sichtbaren Gebrauchsspuren zeugen von langandauernder ritueller Nutzung. In ihrer Kombination aus formeller Eleganz und ikonografischer Komplexität artikuliert die Maske zentrale Aspekte der Dan-Ästhetik, in der Schönheit, Macht und Transformation untrennbar miteinander verbunden sind.

Literatur (Auswahl)

Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: The Art of the Dan. Munich, 1984.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York, 1991.
Harley, George W.: Masks as Agents of Social Control in Northeast Liberia. Cambridge, 1950.

CAB47319

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Diese Maske aus der Man-Region im Westen der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Umfeld der Dan, deren Maskentraditionen eine zentrale Rolle in sozialen, rechtlichen und initiatorischen Kontexten spielen. Dan masks (gle) fungieren nicht als bloße Repräsentationen, sondern als verkörperte Manifestationen spiritueller Kräfte, die in performativen Kontexten aktiviert werden.

Die Maske zeigt eine ovale Gesichtsform, die nach unten hin zu einer Spitze verläuft, dominiert von einer hohen Stirn. Eine zentrale, rillenartige Furche durchzieht diesen Bereich und betont die vertikale Ausrichtung der Komposition. Die Augen sind als runde Öffnungen wiedergegeben und von fein geschwungenen Augenbrauen eingefasst. Ein besonders auffälliges Merkmal ist ein Band, das quer über den Augenbereich läuft, wodurch die Augen selbst unbemalt bleiben und eine zweite, überlappende Schicht der Maske andeutet – ein Motiv, das als visuelle Metapher für verborgenes Wahrnehmen oder spirituelles Eindringen interpretiert werden kann.

Die Nase ist schmal und präzise gearbeitet, während der leicht geöffnete Mund durch volle Lippen betont wird. Die Darstellung elongierter, goldfarbener Zähne verleiht der Maske eine ambivalente Ausdruckskraft, die zwischen Anziehung und Unbehagen schwankt. Ein kleiner, spitzer Kinn kann zusammen mit durchlöcherten Bereichen entlang der Kieferlinie und am Rand der Maske ihre technische Befestigung und Integration in ein vollständiges Maskenkostüm erkennen lassen.

Die glanzvolle Patina und die sichtbaren Gebrauchsspuren zeugen von langandauernder ritueller Nutzung. In ihrer Kombination aus formeller Eleganz und ikonografischer Komplexität artikuliert die Maske zentrale Aspekte der Dan-Ästhetik, in der Schönheit, Macht und Transformation untrennbar miteinander verbunden sind.

Literatur (Auswahl)

Fischer, Eberhard / Himmelheber, Hans: The Art of the Dan. Munich, 1984.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, 1989.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York, 1991.
Harley, George W.: Masks as Agents of Social Control in Northeast Liberia. Cambridge, 1950.

CAB47319

Der Verkäufer stellt sich vor

Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Ethnie/ Kultur
Dan
Herkunftsland
Elfenbeinküste
Material
Holz
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
23 cm
Gewicht
240 g
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
6201
Verkaufte Objekte
99,69 %
protop

Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY
Telefonnummer:
+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

AGB

AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.

Widerrufsbelehrung

  • Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
  • Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
  • Vollständige Widerrufsbelehrung

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Afrikanische Kunst und Stammeskunst