Eine Holzmaske - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
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Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Ein Holzmaska aus der Senufo-Kultur, Herkunft Côte d'Ivoire, Höhe 23 cm, Gewicht 700 g, mit Stand, betitelt 'A wooden mask', Zustand fair.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Diese Maske gehört zum kulturellen Kontext der Senufo im Norden der Elfenbeinküste und angrenzenden Regionen in Mali und Burkina Faso und ist Teil der Maskenfamilie Kpelié. Diese Maskentypen sind eng mit der Poro-Gesellschaft verbunden, einem Initiationssystem, das soziale Ordnung, Wissensaustausch und spirituelle Praxis regelt. Kpelié-Masken verkörpern idealisierte Konzepte von Schönheit, Harmonie und moralischer Ausgewogenheit. Inklusive Stand.

Die Maske zeichnet sich durch eine ausgewogene, streng symmetrische Komposition aus. Die fast geschlossenen Augen unter Bögen, die nahtlos in eine lange, schmale Nase übergehen, vermitteln eine ruhige, introvertierte Ausstrahlung. Der rechteckige Mund ist durch markant betonte Zahreihen in eine gitterartige Struktur unterteilt, was einen beabsichtigten Kontrast zu den weichen Linien der oberen Gesichtspartien bildet.

Die Stirn wird rhythmisch durch eine kleine ovale Auswölbung und lineare Vertiefungen artikuliert, während zusätzliche dreieckige und lineare Motive entlang des Nasenrückens und der Wangen eine komplexe ornamentale Struktur bilden. Ein Kopfband trennt die hohe Stirn von einem durchgehenden Muster, das die Maske rahmt. Die kleine zentrale Zahne und die katzenähnlichen Ohren an den Seiten verlängern die Silhouette in den umgebenden Raum.

Rechteckige und dreieckige Elemente mit feiner Ornamentik sowie die seitlich bartähnlichen Formen am unteren Rand strukturieren den Rand der Maske und deuten auf eine codierte visuelle Sprache hin. Die glänzende Patina und geringe Abnutzungszeichen deuten auf eine lange rituelle Nutzung hin.

In ihrem formalen Gleichgewicht von Strenge und Ornamentik verkörpert die Maske zentrale ästhetische und ethische Ideale der Senufo-Kultur.

Literatur (Auswahl)

Glaze, Anita J.: Kunst und Tod in einem Senufo-Dorf. Bloomington, 1981.
Cole, Herbert M.: Ikonen: Ideale und Macht in der Kunst Afrikas. Washington, 1989.
Goldwater, Robert: Senufo Skulpturen aus Westafrika. New York, 1964.
Fischer, Eberhard: Afrikanische Kunst. München, 2006.

CAB47476

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Diese Maske gehört zum kulturellen Kontext der Senufo im Norden der Elfenbeinküste und angrenzenden Regionen in Mali und Burkina Faso und ist Teil der Maskenfamilie Kpelié. Diese Maskentypen sind eng mit der Poro-Gesellschaft verbunden, einem Initiationssystem, das soziale Ordnung, Wissensaustausch und spirituelle Praxis regelt. Kpelié-Masken verkörpern idealisierte Konzepte von Schönheit, Harmonie und moralischer Ausgewogenheit. Inklusive Stand.

Die Maske zeichnet sich durch eine ausgewogene, streng symmetrische Komposition aus. Die fast geschlossenen Augen unter Bögen, die nahtlos in eine lange, schmale Nase übergehen, vermitteln eine ruhige, introvertierte Ausstrahlung. Der rechteckige Mund ist durch markant betonte Zahreihen in eine gitterartige Struktur unterteilt, was einen beabsichtigten Kontrast zu den weichen Linien der oberen Gesichtspartien bildet.

Die Stirn wird rhythmisch durch eine kleine ovale Auswölbung und lineare Vertiefungen artikuliert, während zusätzliche dreieckige und lineare Motive entlang des Nasenrückens und der Wangen eine komplexe ornamentale Struktur bilden. Ein Kopfband trennt die hohe Stirn von einem durchgehenden Muster, das die Maske rahmt. Die kleine zentrale Zahne und die katzenähnlichen Ohren an den Seiten verlängern die Silhouette in den umgebenden Raum.

Rechteckige und dreieckige Elemente mit feiner Ornamentik sowie die seitlich bartähnlichen Formen am unteren Rand strukturieren den Rand der Maske und deuten auf eine codierte visuelle Sprache hin. Die glänzende Patina und geringe Abnutzungszeichen deuten auf eine lange rituelle Nutzung hin.

In ihrem formalen Gleichgewicht von Strenge und Ornamentik verkörpert die Maske zentrale ästhetische und ethische Ideale der Senufo-Kultur.

Literatur (Auswahl)

Glaze, Anita J.: Kunst und Tod in einem Senufo-Dorf. Bloomington, 1981.
Cole, Herbert M.: Ikonen: Ideale und Macht in der Kunst Afrikas. Washington, 1989.
Goldwater, Robert: Senufo Skulpturen aus Westafrika. New York, 1964.
Fischer, Eberhard: Afrikanische Kunst. München, 2006.

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Details

Ethnie/ Kultur
Senufo
Herkunftsland
Elfenbeinküste
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden mask
Höhe
23 cm
Gewicht
700 g
Verkauft von
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Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
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Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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