Ahnenfigur - Lobi - Burkina Faso






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Ahnenfigur aus Holz aus Burkina Faso, geschaffen von den Lobi im späten 20. Jahrhundert, Provenienz Manfred Schäfer Sammlung, 49 cm hoch, 11 cm breit, 10 cm tief, 1700 g, guter Zustand, ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große Lobi-Figur aus der Manfred-Schaefer-Sammlung.
Lobi-Figuren sind die rätselhaften, nachdenklichen Skulpturen, die das Lobi-Volk von Burkina Faso schützen. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die den traditionellen Glauben der Lobi ausdrücken. Einige weichen von der Norm ab mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einer hohen Abstraktionsebene.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der Thilda platziert, einer kleinen Sakristei oder einem Raum in jedem Haus. Jede Figur war kein Abbild, sondern ein tatsächlicher Geist, oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Ungemach. Der Geist konnte auch zur Orakel- oder Weissagung genutzt werden; er konnte Opfergaben und Ergänzungen weiterer Figuren fordern. Die Ansammlung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch einige weisen ungewöhnlich lebhafte Gesten auf.
Provenienz: Manfred Schäfer Sammlung, ehemals Galeriebesitzer aus Ulm, Deutschland.
In geval van verzenden wordt dit kavel zorgvuldig verpakt en binnen 24 uur aangetekend verzonden met Track & Trace.
Der Verkäufer stellt sich vor
Große Lobi-Figur aus der Manfred-Schaefer-Sammlung.
Lobi-Figuren sind die rätselhaften, nachdenklichen Skulpturen, die das Lobi-Volk von Burkina Faso schützen. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die den traditionellen Glauben der Lobi ausdrücken. Einige weichen von der Norm ab mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einer hohen Abstraktionsebene.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der Thilda platziert, einer kleinen Sakristei oder einem Raum in jedem Haus. Jede Figur war kein Abbild, sondern ein tatsächlicher Geist, oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Ungemach. Der Geist konnte auch zur Orakel- oder Weissagung genutzt werden; er konnte Opfergaben und Ergänzungen weiterer Figuren fordern. Die Ansammlung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch einige weisen ungewöhnlich lebhafte Gesten auf.
Provenienz: Manfred Schäfer Sammlung, ehemals Galeriebesitzer aus Ulm, Deutschland.
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