Kursiv Bronze Fibel





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
EINE AUSGEZEICHNETE BRONZEN-FIBULA MIT DOPPEL-SPIRALE, MUSEALTÄGLICH QUALITÄT
UNTER DEN FEINSTEN BEISPIELEN IHRES TYPS, DIE IN DEN JAHREN IN DEN MARKT GEKOMMEN SIND
Italic / Adriatic Region, Früheisenzeit, ca. 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.
Eine außergewöhnliche Bronzen-Fibula mit doppelter Spirale, ausgeführt auf außergewöhnlich hohem Niveau und repräsentiert die oberste Stufe der handwerklichen Fertigkeit innerhalb dieser frühen Fibula-Tradition. Das Stück besteht aus einem einzigen, durchgehend geformten Bronze-Stab, fachmännisch heiß geschmiedet und sorgfältig zu zwei perfekt ausbalancierten konzentrischen Spiralplatten aufgewickelt, verbunden durch eine eleganten, modellierten S-förmigen Mitteltrog.
Diese Fibula steht weit jenseits der gewöhnlichen Beispiele dieses Typs. Obwohl Doppelspiral- (Spektakel-) Fibulae aus der Frühzeit der Eisenzeit bekannt sind, sind Exemplare von solcher Präzision, Verfeinerung und Erhaltung äußerst selten. Die Gesamtsymmetrie, das proportional-harmonisierte Verhältnis und die technische Ausführung deuten eindeutig auf die Arbeit eines hochqualifizierten Bronze-Schmieds hin, der weit über eine rein nutzbringende Produktion hinausging.
Spiralen und Handwerk:
Trotz ihrer relativ kompakten Größe weist jede Spirale eine außergewöhnlich hohe Anzahl konzentrischer Wicklungen auf. Vom zentralen Kern bis zum äußeren Rand lassen sich auf jeder Scheibe etwa achtzehn konzentrische Drehungen zählen. Dies ist eine bemerkenswerte und äußerst ungewöhnliche Eigenschaft, da die meisten bekannten Exemplare, insbesondere kleinere, deutlich weniger Wicklungen aufweisen.
Die Ausführung einer so hohen Zahl eng kontrollierter Wicklungen erforderte:
- perfekt gleichmäßige Drahtstärke
- präzise Kontrolle von Hitze und Spannung
- außergewöhnliches technisches Selbstvertrauen
Jede geringe Fehlkalkulation während des Wickelprozesses hätte zu Verzerrung oder Bruch geführt. Der erfolgreiche Abschluss von ungefähr achtzehn konzentrischen Wicklungen ist daher ein klares, objektives Zeugnis überlegener Handwerkskunst und platziert diese Fibula unter die feinsten bekannten Beispiele ihrer Gattung.
Zentraler Brückenbogen – Technische und akademische Beurteilung:
Die Spiralen sind durch eine anmutig fließende S-förmige Zentralbrücke verbunden, die an ihrem Scheitelpunkt eine bewusste Verdickung aufweist. Dieses Merkmal ist das Ergebnis absichtlicher lokaler Hammerschläge und Arbeitshärtung während der Herstellung und ist vollständig originell.
Die Oberflächen-Patina über dem verdickten Bereich ist durchgehend und homogen, ohne Unterbrechungen, Nähte oder metallurgische Inkonsistenzen. Es gibt keine Hinweise auf Bruch, Lötung, Reparatur oder Restaurierung. Die Fibula ist exakt so erhalten, wie sie in der Antike geschmiedet wurde.
Solche verstärkten Zentralbrücken sind bei qualitativ hochwertigen Fibulae der Frühen Eisenzeit gut belegt und erfüllen sowohl eine funktionale Aufgabe – Stärkung des Bereichs mit der größten mechanischen Belastung – als auch eine ästhetische, indem sie Balance und visuelles Rhythmusgefühl subtil betonen. Dieses Merkmal ist bei minderwertigen oder massenproduzierten Exemplaren selten vorhanden.
Patina:
Die gesamte Oberfläche ist von einer hervorragenden, stabilen azurgrünen bis pistaziengrünen Patina überzogen, gleichmäßig über die Spiralen, die zentrale Brücke und die Kanten verteilt. Die Patina ist natürlich, unverändert und gut haftend, was die visuelle Wirkung ebenso wie die wissenschaftliche Integrität des Objekts erheblich steigert.
Zustand:
- Außergewöhnlicher, museumstauglicher Zustand:
- vollständig intakt
- keine Brüche, Risse oder Reparaturen
- keine Verformung
- Spiralen vollständig erhalten, alle Windungen intakt
- ursprüngliche geschmiedete Struktur unverändert
Fibulae dieses Typs treten meist fragmentarisch, abgeflacht oder stark korrodiert auf. Exemplare, die in diesem Zustand erhalten sind und eine solche Verfeinerung sowie strukturelle Integrität aufweisen, sind äußerst selten.
Typologie, Seltenheit und sozialer Kontext:
Doppelspiral-Fibulae gehören zur frühesten Traditionslinie metallener Bekleidungsverschlüsse in der prähistorischen Europa und sind allgemein mit dem italischen und adriatischen Kulturraum verbunden. Obwohl der Typ selbst bekannt ist, sind Fibulae dieses Kalibers – gekennzeichnet durch eine ungewöhnlich hohe Zahl Spiralen Windungen, verfeinerte Proportionen und fehlerfreie Ausführung – selten.
Aus akademischer Sicht gelten solche Objekte allgemein als Prestigeobjekte, die vermutlich von Individuen mit hohem sozialen Status oder Elite-Stand getragen wurden. Der Zeitaufwand, das Können und das Material, das in diese Fibula investiert wurde, gehen weit über pragmatische Notwendigkeit hinaus und spiegeln soziale Anzeige, Identität und Rang innerhalb der Gemeinschaften der frühen Eisenzeit wider.
Spezifikationen:
- Material: Bronze
- Datum: ca. 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.
- Kultur: Italic / Adriatic, Frühe Eisenzeit
- Gewicht: ca. 49 Gramm
- Breite: 10,4 cm
- Spiralen: ca. 18 konzentrische Wicklungen pro Scheibe
- Zustand: Außergewöhnlich; museumstauglich
Provenienz:
Aus der Privatkollektion von G. Giuseppe Ancient Coins and Art, erworben auf dem europäischen Kunstmarkt.
Fazit:
Eine hervorragende und außergewöhnlich seltene Fibula der Frühzeit der Eisenzeit, ausgezeichnet durch extraordinary Handwerkskunst, ungewöhnlich hohe Anzahl konzentrischer Spiralwindungen, originäre strukturelle Merkmale und eine prächtige Patina. Unter den feinsten Beispielen ihres Typs, die in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen sind, und ein Stück von unmissbarem museumsetischem Rang.
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EINE AUSGEZEICHNETE BRONZEN-FIBULA MIT DOPPEL-SPIRALE, MUSEALTÄGLICH QUALITÄT
UNTER DEN FEINSTEN BEISPIELEN IHRES TYPS, DIE IN DEN JAHREN IN DEN MARKT GEKOMMEN SIND
Italic / Adriatic Region, Früheisenzeit, ca. 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.
Eine außergewöhnliche Bronzen-Fibula mit doppelter Spirale, ausgeführt auf außergewöhnlich hohem Niveau und repräsentiert die oberste Stufe der handwerklichen Fertigkeit innerhalb dieser frühen Fibula-Tradition. Das Stück besteht aus einem einzigen, durchgehend geformten Bronze-Stab, fachmännisch heiß geschmiedet und sorgfältig zu zwei perfekt ausbalancierten konzentrischen Spiralplatten aufgewickelt, verbunden durch eine eleganten, modellierten S-förmigen Mitteltrog.
Diese Fibula steht weit jenseits der gewöhnlichen Beispiele dieses Typs. Obwohl Doppelspiral- (Spektakel-) Fibulae aus der Frühzeit der Eisenzeit bekannt sind, sind Exemplare von solcher Präzision, Verfeinerung und Erhaltung äußerst selten. Die Gesamtsymmetrie, das proportional-harmonisierte Verhältnis und die technische Ausführung deuten eindeutig auf die Arbeit eines hochqualifizierten Bronze-Schmieds hin, der weit über eine rein nutzbringende Produktion hinausging.
Spiralen und Handwerk:
Trotz ihrer relativ kompakten Größe weist jede Spirale eine außergewöhnlich hohe Anzahl konzentrischer Wicklungen auf. Vom zentralen Kern bis zum äußeren Rand lassen sich auf jeder Scheibe etwa achtzehn konzentrische Drehungen zählen. Dies ist eine bemerkenswerte und äußerst ungewöhnliche Eigenschaft, da die meisten bekannten Exemplare, insbesondere kleinere, deutlich weniger Wicklungen aufweisen.
Die Ausführung einer so hohen Zahl eng kontrollierter Wicklungen erforderte:
- perfekt gleichmäßige Drahtstärke
- präzise Kontrolle von Hitze und Spannung
- außergewöhnliches technisches Selbstvertrauen
Jede geringe Fehlkalkulation während des Wickelprozesses hätte zu Verzerrung oder Bruch geführt. Der erfolgreiche Abschluss von ungefähr achtzehn konzentrischen Wicklungen ist daher ein klares, objektives Zeugnis überlegener Handwerkskunst und platziert diese Fibula unter die feinsten bekannten Beispiele ihrer Gattung.
Zentraler Brückenbogen – Technische und akademische Beurteilung:
Die Spiralen sind durch eine anmutig fließende S-förmige Zentralbrücke verbunden, die an ihrem Scheitelpunkt eine bewusste Verdickung aufweist. Dieses Merkmal ist das Ergebnis absichtlicher lokaler Hammerschläge und Arbeitshärtung während der Herstellung und ist vollständig originell.
Die Oberflächen-Patina über dem verdickten Bereich ist durchgehend und homogen, ohne Unterbrechungen, Nähte oder metallurgische Inkonsistenzen. Es gibt keine Hinweise auf Bruch, Lötung, Reparatur oder Restaurierung. Die Fibula ist exakt so erhalten, wie sie in der Antike geschmiedet wurde.
Solche verstärkten Zentralbrücken sind bei qualitativ hochwertigen Fibulae der Frühen Eisenzeit gut belegt und erfüllen sowohl eine funktionale Aufgabe – Stärkung des Bereichs mit der größten mechanischen Belastung – als auch eine ästhetische, indem sie Balance und visuelles Rhythmusgefühl subtil betonen. Dieses Merkmal ist bei minderwertigen oder massenproduzierten Exemplaren selten vorhanden.
Patina:
Die gesamte Oberfläche ist von einer hervorragenden, stabilen azurgrünen bis pistaziengrünen Patina überzogen, gleichmäßig über die Spiralen, die zentrale Brücke und die Kanten verteilt. Die Patina ist natürlich, unverändert und gut haftend, was die visuelle Wirkung ebenso wie die wissenschaftliche Integrität des Objekts erheblich steigert.
Zustand:
- Außergewöhnlicher, museumstauglicher Zustand:
- vollständig intakt
- keine Brüche, Risse oder Reparaturen
- keine Verformung
- Spiralen vollständig erhalten, alle Windungen intakt
- ursprüngliche geschmiedete Struktur unverändert
Fibulae dieses Typs treten meist fragmentarisch, abgeflacht oder stark korrodiert auf. Exemplare, die in diesem Zustand erhalten sind und eine solche Verfeinerung sowie strukturelle Integrität aufweisen, sind äußerst selten.
Typologie, Seltenheit und sozialer Kontext:
Doppelspiral-Fibulae gehören zur frühesten Traditionslinie metallener Bekleidungsverschlüsse in der prähistorischen Europa und sind allgemein mit dem italischen und adriatischen Kulturraum verbunden. Obwohl der Typ selbst bekannt ist, sind Fibulae dieses Kalibers – gekennzeichnet durch eine ungewöhnlich hohe Zahl Spiralen Windungen, verfeinerte Proportionen und fehlerfreie Ausführung – selten.
Aus akademischer Sicht gelten solche Objekte allgemein als Prestigeobjekte, die vermutlich von Individuen mit hohem sozialen Status oder Elite-Stand getragen wurden. Der Zeitaufwand, das Können und das Material, das in diese Fibula investiert wurde, gehen weit über pragmatische Notwendigkeit hinaus und spiegeln soziale Anzeige, Identität und Rang innerhalb der Gemeinschaften der frühen Eisenzeit wider.
Spezifikationen:
- Material: Bronze
- Datum: ca. 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr.
- Kultur: Italic / Adriatic, Frühe Eisenzeit
- Gewicht: ca. 49 Gramm
- Breite: 10,4 cm
- Spiralen: ca. 18 konzentrische Wicklungen pro Scheibe
- Zustand: Außergewöhnlich; museumstauglich
Provenienz:
Aus der Privatkollektion von G. Giuseppe Ancient Coins and Art, erworben auf dem europäischen Kunstmarkt.
Fazit:
Eine hervorragende und außergewöhnlich seltene Fibula der Frühzeit der Eisenzeit, ausgezeichnet durch extraordinary Handwerkskunst, ungewöhnlich hohe Anzahl konzentrischer Spiralwindungen, originäre strukturelle Merkmale und eine prächtige Patina. Unter den feinsten Beispielen ihres Typs, die in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen sind, und ein Stück von unmissbarem museumsetischem Rang.
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