Handfächer - Blattgold, Brief, Schwan - Fächer Plié





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Ventaglie Plié mit drei Reserven im Rokoko-Stil, antikes französisches Stück, François Boucher zugeschrieben, aus dem 18. Jahrhundert, mit Geweih- bzw. Knochenmonturen, Blatt aus Papier und Leder mit Goldauflagen, Maße 51 x 27 cm, Gewicht 97 g, in gutem Zustand mit leichten Alterserscheinungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Kunsthandwerklich sehr empfindliches Kunststück, Rücksendungen werden nicht akzeptiert, da das Objekt bei den diversen Transporten beschädigt werden könnte, was irreversible Schäden und einen Wertverlust nach sich ziehen könnte.
-Versandmethode: Das Paket wird in Holzkustode geliefert mit kunsthandwerklichen Stützen, um Schäden zu vermeiden. Der Versand ist versichert und mit der Aufschrift „Fragile“ versehen, einschließlich Beschreibung des Inhalts und des Wertes.
-Los: Dreifach ersetztes Plié-Fächer im Rococo-Stil
-Epoche: XVIII. Jahrhundert (ca. 1750–1770)
-Ambitus: Pariser Manufactures der Maîtres Éventaillistes
—-Autor: François Boucher
-Allgemeine Beschreibung
Rares und eleganter Damens-Fächer aus der Zeit Ludwigs XV.; Zeugnis des Höhepunkts des französischen Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts. Das Objekt präsentiert sich als perfekter Bund zwischen den großen Künsten (Malerei und Zeichnung) und den angewandten Künsten (Tabletterie und Vergoldung).
-Das Blatt: Inspiration und Motiv
Das Blatt, gefertigt aus höchst feinem Papier (oder Velin-Leder), zeigt eine tempera-Malerei, aufgeteilt in drei Felder oder „Riserven“.
-1. Stilistische Zuordnung: Das mittlere Feld stellt eine idealisierte pastorale Szene dar. Die visuelle Sprache verweist direkt auf das Werk von François Boucher, dem Maler, der von Madame de Pompadour bevorzugt wurde. Die Figuren der Hirten und Bäuerinnen werden mit der typischen Anmut des Rokoko dargestellt: helle Hauttöne, Pastellkleider mit bunten Bändern, und grazile Posen, die die ländliche Arbeit in eine höfische Idylle verwandeln.
-2. Seitliche Details: In den seitlichen Riserven sind Szenen von Hofhaltung und veredeltem Alltagsleben zu erkennen, eingerahmt von einer prächtigen Rocaille-Goldverzierung. Die Gittersymbole (Treillage) und die Blattvoluten aus echtem Gold sind typisch für die Mitte des 18. Jahrhunderts und dienen dazu, Licht und Bewegung dem gesamten ikonografischen Ensemble zu verleihen.
-Das Gestell: Die Kunst des Tablettierers
Die Stäbe sind aus Elfenbein fein gearbeitet.
-1. Verzierung: Das Gestell ist mit einem kontrastierenden Blütenmotiv verziert, vermutlich hergestellt mit Lack-Einlagen oder farbig gravierten Einsätzen in Dunkelblau/Schwarz, die das botanische Thema des Blattes aufnehmen.
-2. Der Kopf: Der Zapfen, verziert mit einer metallenen Rosette, hält eine boda robuste, aber leichte Struktur zusammen, konzipiert für die feine „Sprache des Fächers“, typisch für Salons der Epoche.
-Historische Analyse: Der Fächer als Statussymbol
In jener Epoche war der Fächer nicht nur ein erfrischendes Instrument, sondern ein Kommunikationsmittel des sozialen Status. Die Zuschreibung des Stils an Boucher ist kein Zufall: Der französische Meister lieferte nicht nur Zeichnungen an die Maîtres Éventaillistes, sondern beeinflusste die gesamte Ästhetik des Hofes. Einen Fächer mit diesen Ikonografien zu besitzen, bedeutete, der Elite anzugehören, die in Versailles und ganz Europa den Geschmack bestimmte.
-Erhaltungszustand
Der Fächer zeigt die Spuren der Zeit, die seine Echtheit belegen: Eine natürliche Patina am Gestell und leichte Gebrauchsspuren an den Falten des Blattes, die seine Schönheit nicht beeinträchtigen, aber seinen historischen und sammlerischen Wert erhöhen.
Kunsthandwerklich sehr empfindliches Kunststück, Rücksendungen werden nicht akzeptiert, da das Objekt bei den diversen Transporten beschädigt werden könnte, was irreversible Schäden und einen Wertverlust nach sich ziehen könnte.
-Versandmethode: Das Paket wird in Holzkustode geliefert mit kunsthandwerklichen Stützen, um Schäden zu vermeiden. Der Versand ist versichert und mit der Aufschrift „Fragile“ versehen, einschließlich Beschreibung des Inhalts und des Wertes.
-Los: Dreifach ersetztes Plié-Fächer im Rococo-Stil
-Epoche: XVIII. Jahrhundert (ca. 1750–1770)
-Ambitus: Pariser Manufactures der Maîtres Éventaillistes
—-Autor: François Boucher
-Allgemeine Beschreibung
Rares und eleganter Damens-Fächer aus der Zeit Ludwigs XV.; Zeugnis des Höhepunkts des französischen Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts. Das Objekt präsentiert sich als perfekter Bund zwischen den großen Künsten (Malerei und Zeichnung) und den angewandten Künsten (Tabletterie und Vergoldung).
-Das Blatt: Inspiration und Motiv
Das Blatt, gefertigt aus höchst feinem Papier (oder Velin-Leder), zeigt eine tempera-Malerei, aufgeteilt in drei Felder oder „Riserven“.
-1. Stilistische Zuordnung: Das mittlere Feld stellt eine idealisierte pastorale Szene dar. Die visuelle Sprache verweist direkt auf das Werk von François Boucher, dem Maler, der von Madame de Pompadour bevorzugt wurde. Die Figuren der Hirten und Bäuerinnen werden mit der typischen Anmut des Rokoko dargestellt: helle Hauttöne, Pastellkleider mit bunten Bändern, und grazile Posen, die die ländliche Arbeit in eine höfische Idylle verwandeln.
-2. Seitliche Details: In den seitlichen Riserven sind Szenen von Hofhaltung und veredeltem Alltagsleben zu erkennen, eingerahmt von einer prächtigen Rocaille-Goldverzierung. Die Gittersymbole (Treillage) und die Blattvoluten aus echtem Gold sind typisch für die Mitte des 18. Jahrhunderts und dienen dazu, Licht und Bewegung dem gesamten ikonografischen Ensemble zu verleihen.
-Das Gestell: Die Kunst des Tablettierers
Die Stäbe sind aus Elfenbein fein gearbeitet.
-1. Verzierung: Das Gestell ist mit einem kontrastierenden Blütenmotiv verziert, vermutlich hergestellt mit Lack-Einlagen oder farbig gravierten Einsätzen in Dunkelblau/Schwarz, die das botanische Thema des Blattes aufnehmen.
-2. Der Kopf: Der Zapfen, verziert mit einer metallenen Rosette, hält eine boda robuste, aber leichte Struktur zusammen, konzipiert für die feine „Sprache des Fächers“, typisch für Salons der Epoche.
-Historische Analyse: Der Fächer als Statussymbol
In jener Epoche war der Fächer nicht nur ein erfrischendes Instrument, sondern ein Kommunikationsmittel des sozialen Status. Die Zuschreibung des Stils an Boucher ist kein Zufall: Der französische Meister lieferte nicht nur Zeichnungen an die Maîtres Éventaillistes, sondern beeinflusste die gesamte Ästhetik des Hofes. Einen Fächer mit diesen Ikonografien zu besitzen, bedeutete, der Elite anzugehören, die in Versailles und ganz Europa den Geschmack bestimmte.
-Erhaltungszustand
Der Fächer zeigt die Spuren der Zeit, die seine Echtheit belegen: Eine natürliche Patina am Gestell und leichte Gebrauchsspuren an den Falten des Blattes, die seine Schönheit nicht beeinträchtigen, aber seinen historischen und sammlerischen Wert erhöhen.

