Statue der Ahnen der Fanti - Ghana





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Ghana
Nom de la tribu. Fante/fanti
Matériau. Bois
Dimension. 65 cm
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez
Diese Statue ist ein klassisches Beispiel der Skulpturkunst der Fante (oder Fanti), einem Volk der Akan-Gruppe, das hauptsächlich an der Küste Ghanas lebt.
Diese stehende Frauenskulptur ist in dichtem Holz mit einer dunklen, öligen Patina geschnitzt. Im Gegensatz zu den Akua'ba-Puppen der Ashanti (ihre Nachbarn), die oft einen stark stilisierten, zylindrischen Körper haben, neigen die Fante-Statuetten zu einem stärker stilisierten Realismus des Körpers.
Die Kopfform: Sie zeigt ein ovales, verlängertes Gesicht. Die mandelförmigen Augen sind fast geschlossen und von dünnen Augenbrauen gekrönt. Man sieht Stirn- und Schlägenverzierungen (Scarifications), Zeichen von Identität und Schönheit.
Die Kopfbedeckung: Das markanteste Element ist die hohe, schmale Kopfbedeckung, die vertikal emporragt und oft als Stilisierung traditioneller komplizierter Frisuren oder als Symbol des Status interpretiert wird.
Die Skulptur hebt Merkmale hervor, die mit Fruchtbarkeit und Reife verbunden sind:
Die Brust: Die Brüste sind lang und konisch (Häfen), was in der ästhetik der Akan eine Frau symbolisiert, die bereits gestillt hat, und somit die Linie und die Kontinuität der Familie repräsentiert.
Der Hals: Horizontale Falten (Ringe) am Hals, Zeichen von Schönheit, Gesundheit und Wohlstand.
Die Arme: Sie sind längs des Körpers geschnitzt, die Hände ruhen normalerweise auf den Hüften oder am unteren Bauch und rahmen den Nabel ein, der oft hervortritt.
Das Stück ist mit Perlenverzierungen (aus Glas oder Glasmasse) um Hals und Taille geschmückt. Bei den Fante sind diese Perlen nicht nur dekorativ; sie haben eine schützende Funktion und kennzeichnen den sozialen Rang der betrachteten Person oder des dargestellten Geistes.
Diese Statuetten, die von frühen europäischen Beobachtern gelegentlich mit Spielzeug verwechselt wurden, haben tiefe rituelle Funktionen:
Kult der Fruchtbarkeit: Von Frauen getragen, um Empfängnis zu fördern oder die Schönheit des bevorstehenden Kindes zu sichern.
Erinnerungsobjekte: Sie können als Behälter für die Geister der Ahnen dienen oder auf Familienaltären platziert werden, um den Segen über die matrilineare Abstammungslinie zu bringen.
Ästhetische Anmerkung: Die steife Vertikalität und das Gleichgewicht der Proportionen dieses Stücks zeugen von großem technischem Können, typisch für den Akan-Schönheitskanon, in dem die Harmonie der Formen die moralische Harmonie widerspiegelt.
Origine. Ghana
Nom de la tribu. Fante/fanti
Matériau. Bois
Dimension. 65 cm
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez
Diese Statue ist ein klassisches Beispiel der Skulpturkunst der Fante (oder Fanti), einem Volk der Akan-Gruppe, das hauptsächlich an der Küste Ghanas lebt.
Diese stehende Frauenskulptur ist in dichtem Holz mit einer dunklen, öligen Patina geschnitzt. Im Gegensatz zu den Akua'ba-Puppen der Ashanti (ihre Nachbarn), die oft einen stark stilisierten, zylindrischen Körper haben, neigen die Fante-Statuetten zu einem stärker stilisierten Realismus des Körpers.
Die Kopfform: Sie zeigt ein ovales, verlängertes Gesicht. Die mandelförmigen Augen sind fast geschlossen und von dünnen Augenbrauen gekrönt. Man sieht Stirn- und Schlägenverzierungen (Scarifications), Zeichen von Identität und Schönheit.
Die Kopfbedeckung: Das markanteste Element ist die hohe, schmale Kopfbedeckung, die vertikal emporragt und oft als Stilisierung traditioneller komplizierter Frisuren oder als Symbol des Status interpretiert wird.
Die Skulptur hebt Merkmale hervor, die mit Fruchtbarkeit und Reife verbunden sind:
Die Brust: Die Brüste sind lang und konisch (Häfen), was in der ästhetik der Akan eine Frau symbolisiert, die bereits gestillt hat, und somit die Linie und die Kontinuität der Familie repräsentiert.
Der Hals: Horizontale Falten (Ringe) am Hals, Zeichen von Schönheit, Gesundheit und Wohlstand.
Die Arme: Sie sind längs des Körpers geschnitzt, die Hände ruhen normalerweise auf den Hüften oder am unteren Bauch und rahmen den Nabel ein, der oft hervortritt.
Das Stück ist mit Perlenverzierungen (aus Glas oder Glasmasse) um Hals und Taille geschmückt. Bei den Fante sind diese Perlen nicht nur dekorativ; sie haben eine schützende Funktion und kennzeichnen den sozialen Rang der betrachteten Person oder des dargestellten Geistes.
Diese Statuetten, die von frühen europäischen Beobachtern gelegentlich mit Spielzeug verwechselt wurden, haben tiefe rituelle Funktionen:
Kult der Fruchtbarkeit: Von Frauen getragen, um Empfängnis zu fördern oder die Schönheit des bevorstehenden Kindes zu sichern.
Erinnerungsobjekte: Sie können als Behälter für die Geister der Ahnen dienen oder auf Familienaltären platziert werden, um den Segen über die matrilineare Abstammungslinie zu bringen.
Ästhetische Anmerkung: Die steife Vertikalität und das Gleichgewicht der Proportionen dieses Stücks zeugen von großem technischem Können, typisch für den Akan-Schönheitskanon, in dem die Harmonie der Formen die moralische Harmonie widerspiegelt.
