Mangbetu-Ahnenstatue - DR Kongo





Zu den Favoriten hinzufügen, um bei Auktionsbeginn benachrichtigt zu werden.

Verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung mit asiatischer Kunst und besass eine Kunstgalerie.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 133284 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Stammesname: Mangbetou
Material. Holz
Abmessung. 72 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 h öffnen.
anthropomorpische Box Mangbetu, stammt aus dem Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (Region Uele). Es handelt sich um ein Prestigobjekt, das alltägliche Nutzbarkeit mit raffiniertester Ästhetik verbindet und typisch für die Hofkunst dieses Volkes ist.
Körper (Der Behälter): Der zylindrische Mittelteil besteht aus einem breiten Streifen Rinde (oft Neflet-Holz), der aufgewickelt und genäht ist. Ursprünglich dienten diese Boxen dazu, wertvolle Gegenstände aufzubewahren: Schmuck, Haarspangen aus Elfenbein oder gelegentlich Honig.
Kopf und Beine (Die Stütze): Die Enden sind in ein dichtes Holz mit brauner oder honigfarbener Patina geschnitzt. Der Hals der Figur dient als Griff für den Deckel, während die robusten Beine die Stabilität des Objekts gewährleisten.
Der obere Teil ist die aufschlussreichste Darstellung der Mangbetu-Kultur:
Die Schädeldeformation: Der Kopf hat eine nach hinten verlängerte Form. Das war ein Zeichen von Schönheit und hohem sozialem Rang. Von Geburt an wurde der Schädel von Säuglingen in Raphia-Garnen festgehalten, um diese Verlängerung zu erreichen.
Die Frisur (Tumburu): Sie ist mit großer Präzision geschnitzt, wobei das geflochtene Haar auf Weidenruten nachgebildet wird, um einen Fächer oder eine charakteristische Heiligenscheinkrone der Aristokratinnen zu formen.
Die Gesichtszüge: Mandelaugen (oft in „Kaffeebohnen“-Form) und die Narbenschnitte (oder Gesichtszeichnung basierend auf Randia-Saft) betonen die ästhetische Raffinesse.
Diese Objekte faszinierten die ersten europäischen Entdecker und Sammler am Ende des 19. Jahrhunderts. Obwohl sie ursprünglich funktional waren, sind diese anthropomorphen Behälter zu Bestell- und Prestigestücken geworden. Sie bezeugen die Bedeutung, die die Mangbetu dem äußeren Erscheinungsbild als Spiegel der sozialen und politischen Struktur ihres Königreichs beimassen.
Hinweis: In der lokalen Tradition können diese Figuren auch mit den Ahnen (beli) verbunden sein und wurden manchmal bei Ritualen der Geheimbundgesellschaft Nebeli verwendet.
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Stammesname: Mangbetou
Material. Holz
Abmessung. 72 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 h öffnen.
anthropomorpische Box Mangbetu, stammt aus dem Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (Region Uele). Es handelt sich um ein Prestigobjekt, das alltägliche Nutzbarkeit mit raffiniertester Ästhetik verbindet und typisch für die Hofkunst dieses Volkes ist.
Körper (Der Behälter): Der zylindrische Mittelteil besteht aus einem breiten Streifen Rinde (oft Neflet-Holz), der aufgewickelt und genäht ist. Ursprünglich dienten diese Boxen dazu, wertvolle Gegenstände aufzubewahren: Schmuck, Haarspangen aus Elfenbein oder gelegentlich Honig.
Kopf und Beine (Die Stütze): Die Enden sind in ein dichtes Holz mit brauner oder honigfarbener Patina geschnitzt. Der Hals der Figur dient als Griff für den Deckel, während die robusten Beine die Stabilität des Objekts gewährleisten.
Der obere Teil ist die aufschlussreichste Darstellung der Mangbetu-Kultur:
Die Schädeldeformation: Der Kopf hat eine nach hinten verlängerte Form. Das war ein Zeichen von Schönheit und hohem sozialem Rang. Von Geburt an wurde der Schädel von Säuglingen in Raphia-Garnen festgehalten, um diese Verlängerung zu erreichen.
Die Frisur (Tumburu): Sie ist mit großer Präzision geschnitzt, wobei das geflochtene Haar auf Weidenruten nachgebildet wird, um einen Fächer oder eine charakteristische Heiligenscheinkrone der Aristokratinnen zu formen.
Die Gesichtszüge: Mandelaugen (oft in „Kaffeebohnen“-Form) und die Narbenschnitte (oder Gesichtszeichnung basierend auf Randia-Saft) betonen die ästhetische Raffinesse.
Diese Objekte faszinierten die ersten europäischen Entdecker und Sammler am Ende des 19. Jahrhunderts. Obwohl sie ursprünglich funktional waren, sind diese anthropomorphen Behälter zu Bestell- und Prestigestücken geworden. Sie bezeugen die Bedeutung, die die Mangbetu dem äußeren Erscheinungsbild als Spiegel der sozialen und politischen Struktur ihres Königreichs beimassen.
Hinweis: In der lokalen Tradition können diese Figuren auch mit den Ahnen (beli) verbunden sein und wurden manchmal bei Ritualen der Geheimbundgesellschaft Nebeli verwendet.
