Mangbetu-Statuette - DR Kongo





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ursprung. Demokratische Republik Kongo.
Stammesname. Mangbetou
Material. Holz
Abmessung. 28 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h
Dieses Stück ist eine anthropomorphe weibliche Statue des Mangbetu‑Volkes, das im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (Region des Uélé) ansässig ist.
Das Beeindruckendste ist die Verlängerung des Schädels, gekrönt von einer weit ausladenden Haube in Form eines Fächers.
Bedeutung: Bei den Mangbetu war eine kraniale Verlängerung (erhalten durch frühkindliche Kompression mit Raphia‑Bändern) ein Zeichen von hohem sozialem Rang, Intelligenz und Schönheit.
Details: Auf der Haube sind linienförmige Gravuren zu beobachten, die die komplexe Webtechnik der Haare auf Korbstrukturen imitieren.
Das Gesicht zeigt feine, stilisierte Züge.
Die mandelförmigen Augen und die kreisrunden, deutlich herausstehenden Ohren sind typisch für den Mangbetu‑Stil.
Man findet oft kleine Einschnitte oder Punkte auf Wangen und Stirn, die Körpermalerei oder traditionelle Scarifikationen darstellen.
Haltung: Die Figur steht, die Hände auf dem Unterbauch ruhend, was oft Fruchtbarkeit oder die Linie der Ahnen symbolisiert.
Anatomische Details: Die Brust ist herabgesenkt und der Bauch trägt manchmal geometrische Muster (hier Diamantpunkte), die Tattoos auf der Basis von Randia‑Saft (dunkel bläulich) imitieren, die adelige Frauen trugen.
Patina: Das Holz weist eine braune, glatte und seidige Patina auf, die darauf hindeutet, dass das Objekt sorgfältig gehandhabt oder gelagert wurde.
Diese Statuen (manchmal Beli genannt) sind keine religiösen Idole, sondern stellen in der Regel Vorfahren oder Prestigefiguren dar. Die Mangbetu‑Kunst ist berühmt dafür, Alltagsgegenstände (Honigbehälter, Harfen, Töpfe) in wahre anthropomorphe Kunstwerke zu verwandeln, die die einzigartige Ästhetik ihres königlichen Hofes feiern, die europäische Entdecker frühzeitig fasziniert hat.
Zusammengefasst: Es ist ein klassisches Werk afrikanischer Hofkunst, das die aristokratischen Schönheitscanon einer Kultur hervorhebt, in der der Körper selbst vor der Vergöttlichung in Holz gestaltet wurde.
Ursprung. Demokratische Republik Kongo.
Stammesname. Mangbetou
Material. Holz
Abmessung. 28 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h
Dieses Stück ist eine anthropomorphe weibliche Statue des Mangbetu‑Volkes, das im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (Region des Uélé) ansässig ist.
Das Beeindruckendste ist die Verlängerung des Schädels, gekrönt von einer weit ausladenden Haube in Form eines Fächers.
Bedeutung: Bei den Mangbetu war eine kraniale Verlängerung (erhalten durch frühkindliche Kompression mit Raphia‑Bändern) ein Zeichen von hohem sozialem Rang, Intelligenz und Schönheit.
Details: Auf der Haube sind linienförmige Gravuren zu beobachten, die die komplexe Webtechnik der Haare auf Korbstrukturen imitieren.
Das Gesicht zeigt feine, stilisierte Züge.
Die mandelförmigen Augen und die kreisrunden, deutlich herausstehenden Ohren sind typisch für den Mangbetu‑Stil.
Man findet oft kleine Einschnitte oder Punkte auf Wangen und Stirn, die Körpermalerei oder traditionelle Scarifikationen darstellen.
Haltung: Die Figur steht, die Hände auf dem Unterbauch ruhend, was oft Fruchtbarkeit oder die Linie der Ahnen symbolisiert.
Anatomische Details: Die Brust ist herabgesenkt und der Bauch trägt manchmal geometrische Muster (hier Diamantpunkte), die Tattoos auf der Basis von Randia‑Saft (dunkel bläulich) imitieren, die adelige Frauen trugen.
Patina: Das Holz weist eine braune, glatte und seidige Patina auf, die darauf hindeutet, dass das Objekt sorgfältig gehandhabt oder gelagert wurde.
Diese Statuen (manchmal Beli genannt) sind keine religiösen Idole, sondern stellen in der Regel Vorfahren oder Prestigefiguren dar. Die Mangbetu‑Kunst ist berühmt dafür, Alltagsgegenstände (Honigbehälter, Harfen, Töpfe) in wahre anthropomorphe Kunstwerke zu verwandeln, die die einzigartige Ästhetik ihres königlichen Hofes feiern, die europäische Entdecker frühzeitig fasziniert hat.
Zusammengefasst: Es ist ein klassisches Werk afrikanischer Hofkunst, das die aristokratischen Schönheitscanon einer Kultur hervorhebt, in der der Körper selbst vor der Vergöttlichung in Holz gestaltet wurde.
