Statuette Sogho - Gabun





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origin. Gabun
Tribe Name. Mitsogho
Material. Holz
Dimension. 32 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h, öffnen
Diese Statue ist ein charakteristisches Werk der Ethnie Tsogho (oder Mitsogho) im Zentrum Gabuns. Sie gehört zur reichen künstlerischen Tradition, die mit Bwiti verbunden ist, einer initiatischen Gesellschaft, deren Tsogho die Hauptwächter sind.
Der Kopf: Er zeigt eine gedrückte Stirn und stark gewölbte, bogenförmige Augenbrauen, unterstrichen durch dunkle Pigmente (oft Holzkohle). Die kugeligen Augen, die als "Kaffeebohnen" bezeichnet werden, und der leicht geöffnet Mund mit sichtbaren Zähnen sind typisch für das ästhetische Kanon Tsogho.
Das Gesicht: Die Oberfläche ist mit Kaolin (weiße Tonerde) bedeckt, ein Symbol für Reinheit, die Welt der Ahnen und spirituelle Klarblick.
Der Torso: Das Muster aus übereinander verschlungenen Rauten (wie ein Schachbrett oder Schuppen) am Bauch ist ein bedeutendes Erkennungszeichen. Es kann rituelle Chorafierungen oder kosmologische Motive darstellen, verbunden mit der Ordnung des Universums und dem Weg des Initianden.
Holz und Pigmente: Die Statue ist in einem halbharten Holz geschnitzt. Man beobachtet eine klassische dreiteilige Polychromie: Weiß (Kaolin), Rot (Puder aus Padouk-Holz) und Schwarz (Kohle oder Rauch).
Patina: Die change Benachrichtigungen? Die runzlige Oberfläche und Spuren von Erosion deuten auf eine verlängerte rituelle Nutzung hin, wahrscheinlich im Kontext eines Schreins.
Diese Statuetten, genannt gheonga oder ghéonga, sind nicht nur Dekorationsobjekte. Sie erfüllen mehrere Rollen:
Reliquienfiguren: Sie wurden oft über Körben mit den Gebeinen berühmter Ahnen platziert, um den Stamm zu schützen.
Objekte des Ebandza: Sie werden bei Zeremonien im Bwiti-Tempel (dem Ebandza) verwendet. Sie dienen als Vermittler zwischen den Lebenden und der unsichtbaren Welt der Geister.
Schutz: Die Haltung, bei der die Hände oft nach vorn gezogen oder Halterungen gehalten werden, symbolisiert eine wachsame und schützende Präsenz für die Gemeinschaft.
Hinweis: Der Tsogho-Stil wird oft mit dem Stil ihrer Nachbarn Sango oder Vuvi verwechselt, aber die kompakte Körperstruktur und die geometrische Dekoration des Torso dieser Figur weisen direkt auf eine Mitsogho-Urheimat hin.
Origin. Gabun
Tribe Name. Mitsogho
Material. Holz
Dimension. 32 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h, öffnen
Diese Statue ist ein charakteristisches Werk der Ethnie Tsogho (oder Mitsogho) im Zentrum Gabuns. Sie gehört zur reichen künstlerischen Tradition, die mit Bwiti verbunden ist, einer initiatischen Gesellschaft, deren Tsogho die Hauptwächter sind.
Der Kopf: Er zeigt eine gedrückte Stirn und stark gewölbte, bogenförmige Augenbrauen, unterstrichen durch dunkle Pigmente (oft Holzkohle). Die kugeligen Augen, die als "Kaffeebohnen" bezeichnet werden, und der leicht geöffnet Mund mit sichtbaren Zähnen sind typisch für das ästhetische Kanon Tsogho.
Das Gesicht: Die Oberfläche ist mit Kaolin (weiße Tonerde) bedeckt, ein Symbol für Reinheit, die Welt der Ahnen und spirituelle Klarblick.
Der Torso: Das Muster aus übereinander verschlungenen Rauten (wie ein Schachbrett oder Schuppen) am Bauch ist ein bedeutendes Erkennungszeichen. Es kann rituelle Chorafierungen oder kosmologische Motive darstellen, verbunden mit der Ordnung des Universums und dem Weg des Initianden.
Holz und Pigmente: Die Statue ist in einem halbharten Holz geschnitzt. Man beobachtet eine klassische dreiteilige Polychromie: Weiß (Kaolin), Rot (Puder aus Padouk-Holz) und Schwarz (Kohle oder Rauch).
Patina: Die change Benachrichtigungen? Die runzlige Oberfläche und Spuren von Erosion deuten auf eine verlängerte rituelle Nutzung hin, wahrscheinlich im Kontext eines Schreins.
Diese Statuetten, genannt gheonga oder ghéonga, sind nicht nur Dekorationsobjekte. Sie erfüllen mehrere Rollen:
Reliquienfiguren: Sie wurden oft über Körben mit den Gebeinen berühmter Ahnen platziert, um den Stamm zu schützen.
Objekte des Ebandza: Sie werden bei Zeremonien im Bwiti-Tempel (dem Ebandza) verwendet. Sie dienen als Vermittler zwischen den Lebenden und der unsichtbaren Welt der Geister.
Schutz: Die Haltung, bei der die Hände oft nach vorn gezogen oder Halterungen gehalten werden, symbolisiert eine wachsame und schützende Präsenz für die Gemeinschaft.
Hinweis: Der Tsogho-Stil wird oft mit dem Stil ihrer Nachbarn Sango oder Vuvi verwechselt, aber die kompakte Körperstruktur und die geometrische Dekoration des Torso dieser Figur weisen direkt auf eine Mitsogho-Urheimat hin.
