Ahnenstatue der Songye - Songye - DR Kongo





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ursprung. Demokratische Republik Kongo.
Name des Stammes. Songye
Materialien. Holz, Horn, Kupfer
Maße 72 cm mit Horn. 55 cm ohne Horn.
Statuette einer anthropomorphen Macht, genauer Nkisi (im Plural Mankishi), stammt vom Volk der Songye in der Demokratischen Republik Kongo.
Diese Objekte sind nicht bloß Dekorationen; sie sind spirituelle Gefäße, die von rituellen Spezialisten (Nganga) geschaffen wurden, um die Gemeinschaft zu schützen, Fruchtbarkeit zu sichern oder Krankheiten zu heilen.
Das Horn (Kifwebe): Auf dem Scheitel des Schädels befindet sich ein Tierhorn (häufig von einer kleinen Antilope). Es ist das Zentrum magischer Macht. In der Songye-Tradition ist das Horn mit heiligen Substanzen namens bishimba gefüllt.
Das bedeckte Gesicht: Das Gesicht ist mit Messing- oder Kupferplatten bedeckt, die durch Tapissiernägel befestigt sind. Dieses Metall verweist auf die Kräfte von Blitz und Sonne und schützt zugleich den Geist innerhalb der Statue.
Der Ausdruck: Man findet die typischen Songye-Züge: mandelförmige Augen (manchmal mit Muscheln oder Perlen besetzt), eine markante, dreieckige Nase und einen nach vorn gerichteten Mund, oft in Form einer „8“ oder eines Pfeifs.
Haltung: Die Figur steht auf einer runden Basis, die Hände ruhen auf einem ausgeprägten Oberbauch. Diese Pose rückt den Nabel in den Mittelpunkt, der ein weiterer wichtiger Ankerpunkt für magische Ladungen (bishimba) ist.
Organische Elemente: Um Hals und Brust herum sind Tierzähne (Wildschwein oder Leopard) und natürliche Fasern zu sehen. Diese Elemente symbolisieren rohe Kraft und die Aggressivität, die nötig sind, um böse Geister zu bekämpfen.
Gewebe: Der untere Körper ist mit einer Lendenschurz aus Fasern oder Fell umgeben, was der spirituellen Entität eine menschliche und der Scham entsprechende Dimension verleiht.
Dunkles Holz: Das verwendete Holz ist in der Regel dicht, mit einer stellenweise bräunlich-salzlöchrigen Patina, Zeugnisse der Öle und Opfergaben, die während der rituellen Nutzung auf das Objekt gegossen wurden.
Metall: Der ausgiebige Einsatz von Messingnägeln am Gesicht und am Nabel ist ein Zeichen von Prestige und defensiver Macht.
Kulturelle Bedeutung
Bei den Songye gehörte ein Nkisi dieser Größe in der Regel der ganzen Gemeinschaft (im Gegensatz zu kleinen Modellen, die einzelnen Personen dienten). Er diente als „Stadtwächter“. Je mehr verschiedene Elemente (Horn, Metalle, Häute, Zähne) das Objekt trägt, desto wichtiger wird seine spirituelle Kraft eingeschätzt.
Es ist ein Stück, das einen Eindruck von innerer Stärke und Strenge vermittelt, typisch für die Songye-Ästhetik, die spirituelle Macht über reine formale Schönheit stellt.
Ursprung. Demokratische Republik Kongo.
Name des Stammes. Songye
Materialien. Holz, Horn, Kupfer
Maße 72 cm mit Horn. 55 cm ohne Horn.
Statuette einer anthropomorphen Macht, genauer Nkisi (im Plural Mankishi), stammt vom Volk der Songye in der Demokratischen Republik Kongo.
Diese Objekte sind nicht bloß Dekorationen; sie sind spirituelle Gefäße, die von rituellen Spezialisten (Nganga) geschaffen wurden, um die Gemeinschaft zu schützen, Fruchtbarkeit zu sichern oder Krankheiten zu heilen.
Das Horn (Kifwebe): Auf dem Scheitel des Schädels befindet sich ein Tierhorn (häufig von einer kleinen Antilope). Es ist das Zentrum magischer Macht. In der Songye-Tradition ist das Horn mit heiligen Substanzen namens bishimba gefüllt.
Das bedeckte Gesicht: Das Gesicht ist mit Messing- oder Kupferplatten bedeckt, die durch Tapissiernägel befestigt sind. Dieses Metall verweist auf die Kräfte von Blitz und Sonne und schützt zugleich den Geist innerhalb der Statue.
Der Ausdruck: Man findet die typischen Songye-Züge: mandelförmige Augen (manchmal mit Muscheln oder Perlen besetzt), eine markante, dreieckige Nase und einen nach vorn gerichteten Mund, oft in Form einer „8“ oder eines Pfeifs.
Haltung: Die Figur steht auf einer runden Basis, die Hände ruhen auf einem ausgeprägten Oberbauch. Diese Pose rückt den Nabel in den Mittelpunkt, der ein weiterer wichtiger Ankerpunkt für magische Ladungen (bishimba) ist.
Organische Elemente: Um Hals und Brust herum sind Tierzähne (Wildschwein oder Leopard) und natürliche Fasern zu sehen. Diese Elemente symbolisieren rohe Kraft und die Aggressivität, die nötig sind, um böse Geister zu bekämpfen.
Gewebe: Der untere Körper ist mit einer Lendenschurz aus Fasern oder Fell umgeben, was der spirituellen Entität eine menschliche und der Scham entsprechende Dimension verleiht.
Dunkles Holz: Das verwendete Holz ist in der Regel dicht, mit einer stellenweise bräunlich-salzlöchrigen Patina, Zeugnisse der Öle und Opfergaben, die während der rituellen Nutzung auf das Objekt gegossen wurden.
Metall: Der ausgiebige Einsatz von Messingnägeln am Gesicht und am Nabel ist ein Zeichen von Prestige und defensiver Macht.
Kulturelle Bedeutung
Bei den Songye gehörte ein Nkisi dieser Größe in der Regel der ganzen Gemeinschaft (im Gegensatz zu kleinen Modellen, die einzelnen Personen dienten). Er diente als „Stadtwächter“. Je mehr verschiedene Elemente (Horn, Metalle, Häute, Zähne) das Objekt trägt, desto wichtiger wird seine spirituelle Kraft eingeschätzt.
Es ist ein Stück, das einen Eindruck von innerer Stärke und Strenge vermittelt, typisch für die Songye-Ästhetik, die spirituelle Macht über reine formale Schönheit stellt.
