Heinz Fischer-Roloff (1923-2004) - Wand- Bild






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Heinz Fischer-Roloff, Original, Wand- Bild, Collage/Mischtechnik auf Papier, 1985, 52 cm × 39,5 cm, signiert, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Heinz Fischer‑Roloff (1923–2004)
Collage / Mixed Media auf Papier – 1985
Maße: 52 cm x 39,5
Signiert und datiert unten links
Diese ausdrucksstarke Collage aus dem Jahr 1985 gehört zum späten, reifen Werk des hannoverschen Künstlers Heinz Fischer‑Roloff, einer der prägenden Persönlichkeiten der niedersächsischen Nachkriegskunst. Das Werk zeigt die für Fischer‑Roloff charakteristische Verbindung aus Materialsensibilität, grafischer Klarheit und einer bewusst reduzierten, erdigen Farbigkeit.
Die Komposition besteht aus mehrschichtigen Papierfragmenten, die der Künstler durch Reißen, Falten, Überlagern und partielles Abtragen zu einer reliefartigen Oberfläche verdichtet. Die obere Zone ist von warmen Braun‑ und Ockertönen geprägt, während der untere Bereich durch vertikale gelbe Strukturen und freigelegte Weißflächen eine starke visuelle Spannung erzeugt. Die sichtbaren Spuren des Arbeitsprozesses – Abrisse, Schichtwechsel – verleihen der Collage eine eindrucksvolle haptische Präsenz und thematisieren Vergänglichkeit, Materialtransformation und Zeit.
Auf der Rückseite befindet sich eine handschriftliche Notiz des Künstlers (Titelangabe, Adresse, Datierung), die die Authentizität zusätzlich unterstreicht und einen seltenen Einblick in Fischer‑Roloffs Arbeitskontext bietet.
Zum Künstler
Heinz Fischer‑Roloff wurde 1923 in Hannover geboren und zählt zu den bedeutenden Künstlern der Region. Die Eindrücke des zerstörten Hannover nach 1945 prägten seine frühen Arbeiten, von denen mehrere im Historischen Museum Hannover vertreten sind. Unter Prof. Burger‑Mühlfeld, einem Vertreter der Neuen Sachlichkeit, entwickelte er seine klare, reduzierte Formsprache weiter.
In den 1950er‑Jahren arbeitete er als Grafiker für Pelikan und Bahlsen, bevor Studienaufenthalte in Frankreich und Italien seine künstlerische Entwicklung vertieften. 1960 wurde er – auf Vorschlag seines Freundes Carl Buchheister – in die renommierte Villa Massimo in Rom eingeladen, gemeinsam mit Künstlern wie Gerhard Hoehme und Emil Kies. Sein Werk verbindet grafische Präzision mit experimenteller Materialarbeit und nimmt kunsthistorisch eine feste Position ein.
Zustand / Lieferumfang
Gut, altersgemäß.
Leichte papierbedingte Alterung und minimale Gebrauchsspuren, passend zum Materialcharakter der Collage. Die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung.
Das Werk wird ohne Passepartout und ohne Rahmen verkauft.
Beigefügt ist der abgebildete Künstlerkatalog, der das Werk und den künstlerischen Kontext zusätzlich dokumentiert.
Provenienz
Familienbesitz Deutschland, Hannover.
Besonderheit
Seltene Collage aus dem späten Schaffenszeitraum eines Künstlers, der sowohl regional als auch kunsthistorisch eine feste Position einnimmt. Werke dieser Art sind auf dem Markt vergleichsweise selten und zeichnen sich durch ihre starke Materialwirkung und klare künstlerische Handschrift aus.
Heinz Fischer‑Roloff (1923–2004)
Collage / Mixed Media auf Papier – 1985
Maße: 52 cm x 39,5
Signiert und datiert unten links
Diese ausdrucksstarke Collage aus dem Jahr 1985 gehört zum späten, reifen Werk des hannoverschen Künstlers Heinz Fischer‑Roloff, einer der prägenden Persönlichkeiten der niedersächsischen Nachkriegskunst. Das Werk zeigt die für Fischer‑Roloff charakteristische Verbindung aus Materialsensibilität, grafischer Klarheit und einer bewusst reduzierten, erdigen Farbigkeit.
Die Komposition besteht aus mehrschichtigen Papierfragmenten, die der Künstler durch Reißen, Falten, Überlagern und partielles Abtragen zu einer reliefartigen Oberfläche verdichtet. Die obere Zone ist von warmen Braun‑ und Ockertönen geprägt, während der untere Bereich durch vertikale gelbe Strukturen und freigelegte Weißflächen eine starke visuelle Spannung erzeugt. Die sichtbaren Spuren des Arbeitsprozesses – Abrisse, Schichtwechsel – verleihen der Collage eine eindrucksvolle haptische Präsenz und thematisieren Vergänglichkeit, Materialtransformation und Zeit.
Auf der Rückseite befindet sich eine handschriftliche Notiz des Künstlers (Titelangabe, Adresse, Datierung), die die Authentizität zusätzlich unterstreicht und einen seltenen Einblick in Fischer‑Roloffs Arbeitskontext bietet.
Zum Künstler
Heinz Fischer‑Roloff wurde 1923 in Hannover geboren und zählt zu den bedeutenden Künstlern der Region. Die Eindrücke des zerstörten Hannover nach 1945 prägten seine frühen Arbeiten, von denen mehrere im Historischen Museum Hannover vertreten sind. Unter Prof. Burger‑Mühlfeld, einem Vertreter der Neuen Sachlichkeit, entwickelte er seine klare, reduzierte Formsprache weiter.
In den 1950er‑Jahren arbeitete er als Grafiker für Pelikan und Bahlsen, bevor Studienaufenthalte in Frankreich und Italien seine künstlerische Entwicklung vertieften. 1960 wurde er – auf Vorschlag seines Freundes Carl Buchheister – in die renommierte Villa Massimo in Rom eingeladen, gemeinsam mit Künstlern wie Gerhard Hoehme und Emil Kies. Sein Werk verbindet grafische Präzision mit experimenteller Materialarbeit und nimmt kunsthistorisch eine feste Position ein.
Zustand / Lieferumfang
Gut, altersgemäß.
Leichte papierbedingte Alterung und minimale Gebrauchsspuren, passend zum Materialcharakter der Collage. Die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung.
Das Werk wird ohne Passepartout und ohne Rahmen verkauft.
Beigefügt ist der abgebildete Künstlerkatalog, der das Werk und den künstlerischen Kontext zusätzlich dokumentiert.
Provenienz
Familienbesitz Deutschland, Hannover.
Besonderheit
Seltene Collage aus dem späten Schaffenszeitraum eines Künstlers, der sowohl regional als auch kunsthistorisch eine feste Position einnimmt. Werke dieser Art sind auf dem Markt vergleichsweise selten und zeichnen sich durch ihre starke Materialwirkung und klare künstlerische Handschrift aus.
